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Konferenz „Biodiversität, Klima und Demographie – Erhalten und den Wandel gestalten: Die örtliche Landschaftsplanung zwischen fachlichem Anspruch und kommunalpolitischen Anforderungen“

Hintergrund

Die örtliche Landschaftsplanung als Instrument zur Vorbereitung des Interessenausgleichs ist für einen flächenhaften, integrativen Ansatz im kommunalen Naturschutz unverzichtbar. Mehr und mehr verlangt dieser Interessenausgleich nicht nur eine Auseinandersetzung mit arten- und schutzgebietsbezogenen Themen, sondern er ist in starkem Maße auch durch gesellschaftliche und raumstrukturelle Entwicklungstrends bestimmt. Gleichzeitig hat er die individuellen Problemlagen in den Kommunen sowie europa- und bundesrechtliche Anforderungen zu berücksichtigen. Ein moderner Naturschutz muss auf demographische und wirtschaftliche Änderungen und die damit verbundenen neuen Raumstrukturen (Zunahme von Brachen, Perforierung von Städten und Stadtteilen), auf den Wandel der agrarischen Nutzung, auf den Klimawandel reagieren und einen qualifizierten konzeptionellen Beitrag zur zukünftigen Entwicklung der Kommunen unter diesen veränderten Rahmenbedingungen leisten. Dabei kommt der örtlichen Ebene als bürgernahe Handlungs- und Umsetzungsebene für den Naturschutz weiterhin eine zentrale Bedeutung zu. Insbesondere die querschnittsorientierte und gesamtgesellschaftlich angelegte Nationale Biodiversitätsstrategie gilt es nun auch auf der kommunalen Ebene zu verankern. Auf der Tagung wurden die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die örtliche Landschaftsplanung erörtert und Lösungsansätze für die kommunale Praxis diskutiert.

Im Folgenden können Sie das Programm sowie die meisten Abstracts der Vorträge und gehaltenen Vortragspräsentationen herunterladen. Außerdem stellen wir Ihnen die Referenten und Teilnehmer der Podiumsdiskussion vor.



Vorträge und Abstracts

Letzte Änderung: 15.09.2008

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