Untersuchung der möglichen Beiträge der Gentechnik zur Entwicklung von Energiepflanzen und der daraus resultierenden spezifischen möglichen Chancen und Risiken
Themengruppe:
Integration von Naturschutzaspekten in die Gentechnikpolitik
FKZ:
806 89 040
Laufzeit:
1.12.2006 - 30.11.2007
Problemstellung und Ziele:
Das Vorhaben hat in seinem ersten Teil wesentliche Ergebnisse bisheriger u.a. im Geschäftsbereich des BMU durchgeführter Studien zu Potentialen und naturschutzfachlichen Aspekten des Anbaus von Energiepflanzen kurz und übersichtlich zusammengefasst.
Durch eine ausführliche Befragung von Züchtungsexperten und sonstigen Experten aus Forschung und Industrie wurde untersucht,
- welche Bestrebungen derzeit und künftig bestehen, bestimmte Eigenschaften von Pflanzen zu Zwecken der Energieerzeugung zu verbessern oder zu erreichen (Zuchtziele)
- welchen Beitrag hierzu gentechnische Verfahren liefern können, und
- welche Vor- und Nachteile mit der Anwendung gentechnischer Verfahren aus züchterischer Sicht verbunden sind.
In seinem zweiten Teil des Vorhabens wurden die Ergebnisse dieser Befragung zusammengestellt und ausgewertet.
In einem letzten Schritt wurden beim Vorhaben erste grundsätzliche Überlegungen dazu angestellt, welche Effekte von den angestrebten Eigenschaften energietechnisch optimierter Pflanzen auf den Naturhaushalt und die biologische Vielfalt ausgehen könnten, und - sofern diese mittels Gentechnik erzeugt würden - welche damit verbundenen Risiken zu beachten wären.
Forschungsnehmer:
Markus Schorling, Susanne Stirn, Volker Beusmann
Universität Hamburg
Forschungsschwerpunkt
Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt (BIOGUM)
www.biogum.uni-hamburg.de
Ansprechpartner im BfN:
Dr. Wolfram Reichenbecher
FG II 3.3
Endbericht/Veröffentlichung:
BfN-Skripten 258, 2009, pdf-Datei (874 KB)

