Bundesamt für Naturschutz

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Erhaltung und Sicherung von Naturschutzflächen in Bergbaufolgelandschaften

Im Zuge der Wiedernutzbarmachung von Bergbauflächen im Mitteldeutschen- und Lausitzer Revier wurden in den Planungen der Bundesländer etwa 10 - 15 % der Flächen als Anteil für den Naturschutz vorgesehen. Mit der Veräußerung der Flächen aus dem Eigentum der Lausitzer- und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH ( LMBV) stellte sich zunehmend die Frage, wie die aus Naturschutzsicht wertvollen Bereiche langfristig und nachhaltig gesichert und entwickelt werden können.

In Betracht kommt eine naturschutzrechtliche Schutzgebietsausweisung nach den jeweiligen Landesnaturschutzgesetzen oder / und eine Übernahme der Flächen in das Eigentum des Landes. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass der Prozess der Verwertung schneller voranschreitet als eine naturschutzrechtliche Sicherung der Flächen geschieht.

Ein weiterer möglicher Weg besteht in einer eigentumsrechtlichen Sicherung der Flächen durch Interessenten aus dem Naturschutz. Dabei kann es sich beispielsweise um Naturschutzverbände, Naturschutzstiftungen und Naturschutzvereine handeln. 

 

 

Letzte Änderung: 02.01.2006

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