Bildung ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Grundlagen für den Schutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Bildung im Bereich Naturschutz bedeutet traditionell naturkundliche Bildung, die Vermittlung von ökologischem Wissen über Arten und Lebensräume sowie über Naturzusammenhänge. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird diese naturkundliche Bildung um Wissen und Verstehen von soziokulturellen und ökonomischen Aspekten ergänzt. Diese Wissensvermittlungen sind verbunden mit dem Erfahren von Eigenart, Schönheit und Faszination von Natur und Landschaft.
Neben der reinen Wissensvermittlung setzt erfolgreiches Handeln im Naturschutz jedoch auch Kenntnisse über Erfolg versprechende Handlungsstrategien und Kompetenzen zu deren Umsetzung voraus. Die UN-Dekade "Bildung für nachhaltigen Entwicklung" (2005 – 2014) setzt daher auf den Erwerb von Kompetenzen (Gestaltungskompetenz), die sich nicht nur für die Bewältigung der Probleme der Gegenwart, sondern auch für die Gestaltung des Lebens in der Welt von morgen eignen.
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