Bundesamt für Naturschutz

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Weiterführende Literatur


Historische Grundlagen

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Bildung, Kommunikation und Akzeptanz

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Aktiv im Naturschutz

  • BREMER, S., ERDMANN, K.-H. & HOPF, T. (Bearb.) (2006):  Freiwilligenarbeit im Naturschutz. Naturschutz und Biologische Vielfalt 37. Münster (Landwirtschaftsverlag), 224 S.
  • Bundesweite Stoffplanempfehlung zur Durchführung der Fortbildung und Prüfung "Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger / Geprüfte Natur- und Landschaftspflegerin". - BfN-Skripten 111 (2003)
    Zu bestellen bei:  Natur-und-Gesellschaft@bfn.de
  • Deutscher Verband für Landschaftspflege (2000):
    Fortbildung zum Geprüften Natur- und Landschaftspfleger/in - Tätigkeit, Einsatzbereiche und Perspektiven in der Landschaftspflege. - BfN-Skripten 24, 132 S.
     Inhaltsverzeichnis (pdf)
    Zu bestellen bei:  Natur-und-Gesellschaft@bfn.de
  • Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss "Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger/ Geprüfte Natur- und Landschaftspflegerin.
    Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 14, Bonn am 13. März 1998,
     pdf-Datei
  • Broschüre: "Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger/in - Ein neuer Naturschutzberuf".- Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), Bonn.
    Bezug:  mail@bbbn-online.de
  • Broschüre: Rahmenstoffplan für die Durchführung von Fortbildungslehrgängen zur Vorbereitung auf die Prüfung zum anerkannten Abschluss "Geprüfter Natur und Landschaftspfleger / Geprüfte Natur- und Landschaftspflegerin"
    Zu bestellen bei:  Natur-und-Gesellschaft@bfn.de

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Interdisziplinäre Dialoge


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BÜSCHENFELD, J. & ALTENBEREND, L. (Bearb.) (2007)

Naturschutz und Gewässerschutz. Gegenwarts- und Zukunftsfragen in historischer Dimension.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 39
325 S., EUR 20.00
ISBN 978-7843-3939-9

Die im Jahr 2000 in Kraft getretene europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) dient den EU-Mitgliedstaaten als Basis, um über definierte Zwischenschritte bis zum Jahr 2015 europaweit einen „guten ökologischen Zustand“ der Gewässer anzustreben. Mit dieser Zielvorgabe bietet die WRRL den aktuellen Bezugsrahmen für vielschichtige Diskussionen im Natur- und Gewässerschutz, der in seinen rechtlichen und institutionellen, ökonomischen und naturwissenschaftlich-technischen Aspekten bis weit in die Geschichte zurückreicht.
Die Beiträge der vorliegenden Veröffentlichung entstammen dem von BfN und BMU geförderten und von der Stiftung Naturschutzgeschichte am 21. und 22. März 2006 in Königswinter veranstalteten Symposium „Naturschutz und Gewässerschutz. Gegenwarts- und Zukunftsfragen in historischer Dimension“. Das Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Gewässerschutz wurde anhand von drei Themenschwerpunkten (Recht und Institutionen, Ökonomische Interessen/Sonderinteressen und Zustand der Gewässer) reflektiert. Zentrales Anliegen des Veranstaltungskonzepts war es, geschichts- und gesellschaftswissenschaftliche Erkenntnisse mit technisch-naturwissenschaftlichen Sichtweisen zusammenzuführen und für das konkrete politische Handeln nutzbar zu machen.
Während die historische Perspektive schwerpunktmäßig den gesellschaftlichen Umgang mit Wasser über verschiedene Epochen zu erfassen sucht und damit auch Entwicklungs- und Konfliktlinien aufzeigen kann, wird in der Beschäftigung mit der WRRL und den an dieser Richtlinie gespiegelten Themen eine Zwischenbilanz zur aktuellen Gewässerschutzpolitik gezogen.

 


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FROHN, H.-W. & SCHMOLL, F. (Bearb.) (2006)

Natur und Staat. Staatlicher Naturschutz in Deutschland 1906 – 2006.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 35
738 Seiten, EUR 36,00
ISBN 3-7843-3935-2

Im Jahre 2006 jährt sich zum 100. Mal die Gründung der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen, der ältesten Vorläufereinrichtung des Bundesamtes für Naturschutz. Die vorliegende Veröffentlichung beleuchtet die wechselvolle Geschichte des amtlichen Naturschutzes in Deutschland. Nicht Anekdoten und Geschichten stehen dabei im Vordergrund, sondern nach den Regeln der Wissenschaft recherchierte Historie, die mit dem geschulten Blick von außen aufbereitet wurde.
In der Bilanz kann der Naturschutz auf eine überaus erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Seine Wurzeln und Ideengeschichte wirken bis in die Gegenwart fort und begründen teilweise noch heutige Konzepte. Gleichzeitig werden aber auch Rückschläge und die besonders problematische Zeit des Naturschutzes im Nationalsozialismus eingehend betrachtet.

 


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KÖRNER, S., NAGEL, A. & EISEL, U. (Hrsg.) (2003)

Naturschutzbegründungen.

180 S., EUR 14.00
ISBN 3-7843-3839-9

Wer sich für den Schutz der Natur einsetzt, hat - mehr oder weniger wichtige - Gründe dies zu tun. Dies gilt für Einzelpersonen genauso wie für Institutionen. In den zum Schutz der Natur verwendeten Einzelargumenten wie auch in den eingesetzten Argumentationsketten spiegeln sich komplexe Welt- und Menschenbilder wider. Diese treten nicht immer offensichtlich zu Tage, zum Teil geben sie lediglich eine latente Stimmung wieder. Auch wenn nur selten die Argumentationskontexte reflektiert werden, so wird dennoch mit ihnen Politik, Naturschutzpolitik, gemacht.

Die einzelnen Argumentationsstrukturen (kulturelle, ethische, ökonomische und ökologische) überschneiden sich in aller Regel in der Naturschutzdebatte. Dennoch sind sie nicht deckungsgleich, sie widersprechen sich z.T. sogar gegenseitig. In dieser Widersprüchlichkeit besteht ein wesentliches Problem der derzeitigen Naturschutzbegründungen, das erheblich zur Akzeptanzproblematik beiträgt.

Mit der vorliegenden Veröffentlichung werden die zentralen, im deutschsprachigen Raum verwandten Naturschutzbegründungen analysiert. Die Erörterungen bieten eine große Chance, sich über die Zusammenhänge dieser Begründungen bewusster zu werden sowie die Motive des Naturschutzhandelns deutlicher zu erkennen und ggf. zu modifizieren. Damit ist eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um konkrete Naturschutzmaßnahmen und Naturschutzstrategien künftig erfolgreicher planen und durchführen zu können.


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RADKAU, J. & UEKÖTTER, F. (Hrsg.) (2003)

Naturschutz und Nationalsozialismus

Band 1
487 S., EUR 49.90
ISBN 3-593-37354-8

Vom Reichsnaturschutzgesetz bis zur Landschaftsplanung in den eroberten Ostgebieten und dem Reichsautobahnbau, vom Antisemitismus in der Naturschutzbewegung bis zum Umgang mit der NS-Vergangenheit nach 1945 wird hier erstmals umfassend diskutiert, mit welchem Erbe sich der heutige Natur- und Umweltschutz auseinandersetzen muss.

Beiträge u. a. von David Blackbourn, Hansjörg Küster und Bundesumweltminister Jürgen Trittin.

 



DEMUTH, B., MOORFELD, M. & HEILAND, S. (Bearb.) (2010)

Demographischer Wandel und Naturschutz.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 88
104 S., EUR 14,00
ISBN 978-3-7843-3988-7

In der Diskussion über die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für die Sicherung der biologischen Vielfalt findet sich der Klimawandel stets an vorderer Stelle. Seine Folgen erscheinen bedrohlich, die damit verbundenen Herausforderungen auch für Natur und Landschaft immens. Der demografische Wandel hingegen kommt ungleich leiser daher.
Vor diesem Hintergrund förderte das BfN eine Tagungsreihe, in der die konkret zu erwartenden Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Naturschutz von Expertinnen und Experten diskutiert und spezifiziert wurden.

Die Publikation gibt nach einer zusammenfassenden Darstellung der wesentlichen Charakteristika des demografischen Wandels die aktuelle wissenschaftliche Diskussion hierzu wieder und zeigt Handlungserfordernisse für ländliche und städtische Räumen sowie für die Naturschutzpolitik auf.

Der vorliegende Band bietet Naturschutzakteuren, die sich im Rahmen ihrer wissenschaftlichen oder praktischen Tätigkeit mit dem demografischen Wandel auseinander setzen eine fundierte Grundlage zum aktuellen Forschungs- und Diskussionsstand.

 


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LICHTL, M., ROHR, C. & KASPERCZYK, N. (Bearb.) (2009)

Leitmotive für eine moderne Kommunikation zur Biologischen Vielfalt.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 80
88 S., EUR 12,00
ISBN 978-3-7843-3980-1

Mit der Verabschiedung des UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt im Jahr 1992 und dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) von 2002 hielt der Begriff „biologische Vielfalt“ Einzug in die Naturschutzkonzeptionen in Deutschland. Seine Bedeutung wird durch die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt, die im Jahr 2007 von der Bundesregierung beschlossen wurde, konkretisiert. Die naturschutzpolitische Komplexität des Begriffes, der den Schutz der Vielfalt der Gene, Arten und Lebensräume sowie deren mögliche nachhaltige Nutzung umfasst, macht es jedoch vielen Akteuren im Naturschutz schwer, erfolgreich hierüber zu kommunizieren. Die Gefahr einer Überforderung der Öffentlichkeit ist groß.

Vor diesem Hintergrund förderte das BfN eine Studie darüber, wie in Deutschland das Thema „biologische Vielfalt“ bisher in Kampagnen kommuniziert wird und wie diese Kommunikation zukünftig verbessert werden kann.

Die vorliegende Publikation richtet sich an Interessierte in Praxis, Verwaltung und Wissenschaft, die sich nicht nur mit Naturschutzthemen im engeren Sinne, sondern im Rahmen ihrer Informations- und Kommunikationsarbeit auch intensiv mit den unterschiedlichen Zielgruppen befassen und Fragen einer erfolgreichen  Kommunikation über das weite Feld der Sicherung der biologischen Vielfalt nicht dem Zufall überlassen wollen.


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LÖHNE, C., FRIEDRICH, K. & KIEFER, I. (2009)

Natur und Nachhaltigkeit.
Innovative Bildungsangebote in Botanischen Gärten, Zoos und Freilichtmuseen.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 78
172 S., EUR 18,00
ISBN 978-3-7843-3978-8

Zoologische und Botanische Gärten sowie Freilichtmuseen sind beliebte Freizeiteinrichtungen mit einem sehr breiten Besucherspektrum. Sie bieten durch ihre Bezüge zu faszinierenden und häufig regional bis weltweit bedrohten Pflanzen- und Tierarten vielfältige Möglichkeiten, ihre Besucherinnen und Besucher anzusprechen, über Hintergründe zu informieren und für bisher unbekannte Zusammenhänge zu begeistern. Damit werden diese Einrichtungen zu wichtigen Akteuren bei der Umsetzung der Nationalen Strategie der Bundesregierung zur biologischen Vielfalt (NBS) und der UN-Dekade (2005-2014) „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Die NBS benennt als konkret anzustrebende Maßnahmen den Ausbau der Zoologischen und Botanischen Gärten zu Zentren der Biodiversitätsbildung sowie den Ausbau von Freilichtmuseen zu Umweltbildungsorten zur Vermittlung des Schwerpunktthemas nachhaltige Nutzung. Im Zentrum der UN-Dekade steht die Förderung von Bildungsmaßnahmen, die zu gestaltungskompetentem Entscheiden und Handeln führen.
Wie jedoch können Zoologische und Botanische Gärten sowie Freilichtmuseen diesen Herausforderungen gerecht werden?

Die vorliegende Publikation präsentiert die Ergebnisse eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens, das den Stand der Bildungsarbeit in diesen Einrichtungen untersucht und Beispiele für innovative Bildungsangebote speziell zu den Themen biologische Vielfalt und nachhaltige Nutzung herausgearbeitet hat. Es werden Handlungsempfehlungen gegeben, wie die bisherigen Angebote weiterentwickelt und verbessert werden können.

Für alle Verantwortlichen, Träger, Förderer und Kooperationspartner von Zoologischen und Botanischen Gärten sowie Freilichtmuseen bietet dieser Band wertvolle Hilfestellungen, die Erhaltung der biologischen Vielfalt national wie weltweit zu unterstützen und die Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung aktiv umzusetzen.


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LUCKER,T. & KÖLSCH, O. (Bearb.) (2009)

Naturschutz und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Fokus: Außerschulische Lernorte.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 74
330 S., EUR 23.00
ISBN 978-3-7843-3974-0

Außerschulischen Lernorten kommt für die Ausgestaltung der zweiten Halbzeit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) (BNE) sowie für die Umsetzung der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ eine große Bedeutung zu. Die Voraussetzungen sind gut: Die Bandbreite dieser Einrichtungen ist vielfältig, sie geht von Natur- und Umweltzentren über Lern-Bauernhöfe, Science-Center, Botanische und Zoologische Gärten, Freilichtmuseen bis hin zu Wildparks und vielen anderen Ausprägungen. Hier bietet sich ein breites thematisches und methodisches Spektrum, um das Themenfeld biologische Vielfalt und Naturschutz mit dem Ansatz einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu verknüpfen und im Rahmen von Bildungsangeboten erfolgreich zu transportieren.

In dem vorliegenden Autorenband werden verschiedene theoretische und praktische Aspekte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kontext Naturschutz und biologische Vielfalt in außerschulischen Lernorten vorgestellt und diskutiert. Schwerpunkte liegen hierbei auf bestehenden Rahmenkonzepten, auf den Potenzialen informellen Lernens und der Vermittlung von Gestaltungskompetenz. Unter anderem werden die Chancen von Kooperationen mit Schulen, Möglichkeiten der Attraktivitätssteigerung sowie eine verbesserte Kundenorientierung erörtert.

Damit schließt eine dreiteilige Veranstaltungs- und Publikationsreihe ab, die die Aktion Fischotterschutz e. V. mit Unterstützung des Bundesamtes für Naturschutz zur Positionierung des Naturschutzes im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung von 2007 bis 2009 durchgeführt hat. Die ersten beiden Bände behandeln die Themen „Lebenslanges Lernen“ (NaBiV 50) sowie „Globales Lernen“ (NaBiV 68). 


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LUCKER, T. & KÖLSCH, O. (Bearb.) (2009)

Naturschutz und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Fokus: Globales Lernen.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 68
277 S., EUR 18.00
ISBN 978-3-7843-3968-9

Die Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro hat einer Bildung für nachhaltige Entwicklung besondere Bedeutung beigemessen. Diese wurde beim Weltgipfel 2002 in Johannesburg bekräftigt und mündete im gleichen Jahr in den Beschluss der UNO-Vollversammlung, die Dekade 2005 bis 2014 zur Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ auszurufen. In Deutschland wird die Dekade seither mit der Umsetzung des Nationalen Aktionsplanes von einer Vielzahl von Akteuren sowohl von staatlicher Seite als auch durch Verbände, Wissenschaft und Wirtschaft begleitet und getragen.

Für Naturschützerinnen und Naturschützer in Wissenschaft und Praxis bedeuten diese Entwicklungen, sich intensiv sowohl auf nationaler Ebene wie im internationalen Kontext mit den Inhalten bestehender Bildungskonzepte im Natur- und Umweltschutz zu befassen und zu klären, wie diese mit dem weiten Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung und der geforderten Gestaltungskompetenz zusammenpassen bzw. zusammen weiterentwickelt werden können.

Diese Fragen hat das Bundesamt für Naturschutz aufgegriffen und begonnen, sie im Rahmen einer dreiteiligen interdisziplinären Tagungsreihe mit Expertinnen und Experten aus naturschutzrelevanten Wissenschafts- und Praxisbereichen zu diskutieren und die Ergebnisse für die interessierte Fachöffentlichkeit zu publizieren. Die Reihe begann mit dem Fokus „Lebenslanges Lernen“ (2008, NaBiV 50) und wird nun mit dem Thema „Globales Lernen“ fortgeführt, dessen Beiträge in diesem Band vorgestellt werden. Es folgt in Kürze der Schwerpunkt „Außerschulische Lernorte“.

Das Bundesamt für Naturschutz möchte mit den Autorenbeiträgen verschiedenster Fachrichtungen das Gesellschaftsthema Bildung noch stärker in den Blickpunkt des Naturschutzes rücken und zu einer naturschutzübergreifenden Befassung und Diskussion einladen. Insbesondere die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt soll dadurch intensiv unterstützt werden.


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ERDMANN, K.-H., EILERS, S., JOB-HOBEN, B., WIERSBINSKI, N. & DEICKERT, S. (Bearb.) (2008)

Naturschutz und Gesundheitsschutz: Eine Partnerschaft für mehr Lebensqualität

Naturschutz und Biologische Vielfalt 65
266 S., EUR 18.00
ISBN 978-3-7843-3965-8 

In den letzten Jahren gibt es für eine wachsende Gruppe innerhalb der Gesamtbevölkerung einen klar erkennbaren Trend zu einem gesundheitsbewussten Verhalten. Viele Menschen sehen in diesem Kontext Natur, Naturnähe und Natürlichkeit als Bereicherung und Bestandteil eines guten Lebens an. Treffend beschreiben lässt sich dieser Trend mit dem Wunsch nach mehr Lebensqualität. In einer verstärkten Zusammenarbeit der mit Naturschutz befassten Personen und Institutionen mit dem Gesundheitssektor werden viele Potenziale gesehen, Naturschutz als Beitrag der Gesundheitsförderung und zur Gesundheitsvorsorge zu kommunizieren. Dazu müssen jedoch Allianzen zwischen diesen beiden gesellschaftlichen Belangen aufgebaut und die Zusammenarbeit intensiviert werden.

Der vorliegende Band dokumentiert eine Reihe von gelungenen Beispielen für diesen gegenseitigen Lernprozess. Er enthält Beiträge, die während zweier Tagungen am Bundesamt für Naturschutz, Insel Vilm (BfN) und an der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, Niedersachsen (NNA) vorgestellt wurden.

Die Ergebnisse sollen sowohl für Naturschutzstrategien als auch für die Praktikerin und den Praktiker aus dem Gesundheitswesen dienlich sein und damit einen Dialog fortsetzen und intensivieren, der aus Sicht des Naturschutzes noch viel Entwicklungspotenzial besitzt.


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ERDMANN, K.-H, HOPF, T. & SCHELL, C. (Bearb.) (2008)

Informieren und faszinieren.
Kommunikation in Natur-Infozentren

Naturschutz und Biologische Vielfalt 54
194 S., EUR 16.00
ISBN 978-3-7843-3954-2

Erfolgreiche Naturschutzarbeit ist darauf angewiesen, bei der Bevölkerung hinreichende Akzeptanz für die notwendig erachteten Schutzmaßnahmen zu gewinnen. Welchen konzeptionellen Ansatz soll Naturschutzkommunikation dabei verfolgen? Sollen Adressatinnen und Adressaten argumentativ überzeugt werden, oder gilt es eher, den Weg des unterbewussten Verführens zu beschreiten? Wie können sich Natur-Infozentren nach Ende einer Förderung auch langfristig wirtschaftlich tragen, wie können kundenorientiertes Marketing und eine zielgruppengerechte Ansprache erfolgreich gestaltet werden?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, hat das Bundesamt für Naturschutz seit den 1990er Jahren mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mehrere Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben ( E+E ) gefördert, mit denen beispielhaft innovative Natur-Infozentren realisiert wurden. Die vorliegende Publikation erläutert in einleitenden Beiträgen die Voraussetzungen erfolgreicher Naturschutz-Kommunikation und stellt ausgewählte Vorhaben ausführlich vor. Neben der Erläuterung von Konzeption und Umsetzung dieser Beispiele finden sich vielfältige Hinweise und Erfahrungen aus der Praxis, die zukünftigen Vorhaben als wertvolle Anregung und Leitlinie dienen können.

 


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SCHUSTER, K. (2008)

Gesellschaft und Naturschutz – Empirische Grundlagen für eine lebensstilorientierte Naturschutzkommunikation.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 53
198 S., EUR 16.00
ISBN-Nr. 978-3-7843-3953-5

Lebensstilkonzepte haben sich bislang vor allem im Marketing und in der Werbung bewährt. Das Wissen beispielsweise um die Alltagsgestaltung, Geschmacksvorlieben, Lebensverhältnisse oder Interessen einzelner Lebensstilgruppen ist die Basis, um strategische Kommunikationskonzepte genau auf bestimmte Zielgruppen auszurichten und damit den größtmöglichen Erfolg zu erzielen.

Ansätze aus der Lebensstilforschung sind auch für die Naturschutzarbeit von großer Bedeutung, wurden jedoch lange Zeit nicht berücksichtigt. Von den zukünftigen Handlungs- und Kommunikationsstrategien der Akteure im Naturschutz aber wird es maßgeblich abhängen, inwieweit der Naturschutz auch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen Akzeptanz in der Bevölkerung erfährt und ob Menschen bereit sind, ihr Handeln naturverträglich zu gestalten.

In der vorliegenden Veröffentlichung werden die Ergebnisse naturschutzbezogener Lebensstilanalysen vorgestellt und diskutiert, wie das Lebensstilkonzept zukünftig in die Naturschutzarbeit Eingang finden kann. Besonderes Augenmerk wird hierbei auch auf die jugendliche Bevölkerung gelegt. Die Veröffentlichung fasst die Ergebnisse dreier Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Themenfeld Lebensstile und Naturschutz zusammen, die durch das Bundesamt für Naturschutz gefördert wurden.

 


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LUCKER, T. & KÖLSCH, O. (Bearb.) (2008)

Naturschutz und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Fokus: Lebenslanges Lernen

Naturschutz und Biologische Vielfalt 50
304 S., EUR 18.00
ISBN 978-3-7843-3950-4

Die Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro hat einer Bildung für nachhaltige Entwicklung besondere Bedeutung beigemessen. Diese wurde beim Weltgipfel 2002 in Johannesburg bekräftigt und mündete Ende 2002 in den Beschluss der UNO-Vollversammlung, die Dekade 2005 bis 2014 zur Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ auszurufen. In Deutschland wird die Dekade seither mit der Umsetzung des Nationalen Aktionsplanes von einer Vielzahl von Akteuren sowohl von staatlicher Seite als auch durch Verbände, Wissenschaft und Wirtschaft begleitet und getragen.

Für den Naturschutz bedeutet diese Entwicklung, sich intensiv mit den Inhalten bestehender Naturschutz-Informations- und Bildungskonzepte zu befassen sowie zu klären, wie diese mit dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung und der geforderten Gestaltungskompetenz zusammen passen bzw. zusammen entwickelt werden können.
Diese Fragen hat das Bundesamt für Naturschutz aufgegriffen und begonnen, sie im Rahmen einer dreiteiligen interdisziplinären Tagungsreihe mit Expertinnen und Experten aus Naturschutz relevanten Wissenschafts- und Praxisbereichen zu diskutieren. Die Ergebnisse sollen sowohl für Naturschutzstrategien wie auch für die Praxis aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden. Die Reihe beginnt mit dem Fokus „Lebenslanges Lernen“, dessen Ergebnisse in dem vorliegenden Band vorgestellt werden. Es folgen in Kürze die Schwerpunkte „Globales Lernen“ und „Außerschulische Lernorte“.

Das Bundesamt für Naturschutz möchte mit dieser Reihe das Gesellschaftsthema Bildung noch stärker in den Blickpunkt des Naturschutzes rücken und insbesondere die geplante Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt nachhaltig unterstützen.

 


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HAYN, D. (Bearb.) (2004)

Gender Mainstreaming im Naturschutz.

181 S., EUR 14.00
ISBN 3-7843-3850-X

Naturschutz ist eine gesellschaftliche Vereinbarung, die Frauen und Männer gleichermaßen betrifft. Frauen und Männer, Jungen und Mädchen haben einen verschiedenen Zugang zu Natur; sie sind von Naturschutzmaßnahmen häufig anders betroffen und wollen unterschiedlich angesprochen werden. Für einen Naturschutz, der uns einer nachhaltigen und geschlechtergerechten Entwicklung näher bringt, benötigen wir entsprechendes Wissen und differenzierte Datenerfassungen.

Gender Mainstreaming nimmt die unterschiedlichen Lebenssituationen, Sichtweisen und Stärken von Frauen und Männern in den Blick, um Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, mit denen sich neue Potentiale erschließen lassen. Auf diese Weise lässt sich Naturschutz auf allen Ebenen erfolgreicher gestalten.

Die Tagung "Gender Mainstreaming und Naturschutz", die das Bundesumweltministerium gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz im November 2003 durchgeführt hat, war ein wichtiger Schritt, um solche Potentiale für die künftige Arbeit zu erschließen. Die vorliegende Veröffentlichung dokumentiert die Beiträge und Ergebnisse der Tagung, die Genderaspekte über die Breite des Themen- und Handlungsfelds Naturschutz aufspannte.



BREITSCHUH, U. & FEIGE, I. (2003)

Projektmanagement im Naturschutz.
Leitfaden für kooperative Naturschutzprojekte.

220 S., EUR 12.00
ISBN 3-7843-3838-0

Naturschutzprojekte funktionieren oft dann besonders gut, wenn auch den Interessen und Bedürfnissen der beteiligten Menschen in den Gebieten ein ausreichendes Maß an Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Eine zielgruppengerechte Information und Kooperation mit wichtigen Akteuren vor Ort bei Vorbereitung und Durchführung leistet in Naturschutzprojekten oft einen wichtigen Beitrag zu einer effizienten und langfristig erfolgreichen Umsetzung. Die Zusammenarbeit mit Flächennutzern, Projektunterstützern oder Bedenkenträgern ist allerdings ein Prozess, der Kompetenzen erfordert, die mit ökologischem Know-how nicht abzudecken sind.
Einen zweiten wichtigen Kompetenzbereich für effiziente und erfolgreiche Naturschutzprojekte bildet das klassische Instrumentarium des Projektmanagements.

Das vorliegende Handbuch bietet Projektverantwortlichen im staatlichen und nicht-staatlichen Naturschutz einen praxisorientierten Leitfaden, dem das notwendige Handwerkszeug für ein erfolgreiches Projekt- und Prozessmanagement entnommen werden kann.


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BRENDLE, U. (1999)

Musterlösungen im Naturschutz.
Politische Bausteine für erfolgreiches Handeln.

262 S., EUR 16.00
ISBN 3-7843-3800-3

Wie können Naturschutzvorhaben erfolgreich durchgeführt werden? Ergebnisse einer politikwissenschaftlichen Untersuchung geben Antwort auf die Frage nach den Erfolgsfaktoren für den Naturschutz. Ziel der Untersuchung war es, diejenigen Faktoren zu identifizieren, die den Verlauf von Naturschutzprojekten in der Praxis fördern und unterstützen.

In den "Musterlösungen" stehen gesellschaftlich-politische Faktoren und deren Einfluß auf die Naturschutzvorhaben im Mittelpunkt. Denn zusätzlich zu den fachlich optimalen Konzepten bedarf die erfolgreiche Umsetzung von Zielen des Naturschutzes auch der richtigen Einschätzung der durch ökonomische, politische und soziale Faktoren bestimmten Handlungspotentiale.

Bundesweit wurden vierzehn ausgewählte Vorhaben, die den Schutz der Natur zum Ziel haben, mit politikwissenschaftlichen Methoden vor Ort analysiert. Untersucht wurden Vorhaben, bei denen es zu einem Ausgleich der Interessen von Naturschutz mit denen von Landwirtschaft, Forsten bzw. Tourismus gekommen ist. Das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben wurde vom Bundesamt für Naturschutz in Auftrag gegeben und von der Forschungsstelle Naturschutzpolitik am Zentrum für Naturschutz der Georg-August-Universität Göttingen durchgeführt.

 


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WOLLNY-GOERKE, K. (1998)

Das Informations- und Umweltbildungskonzept der Seehundstation Friedrichskoog.

Schr.R. f. Angewandte Landschaftsökologie 16
122 S., EUR 12.00
ISBN 3-89624-312-8

Vorliegende Studie ist das Ergebnis eines Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens "Errichtung und Betrieb eines Informationszentrums über Seehunde in der Seehundstation Friedrichskoog". Von 1992 bis 1996 wurden im Rahmen einer innovativen Konzeption der Umweltbildung die vollständige Neugestaltung der Ausstellungsräume, die verstärkte Nutzung der Außenanlagen für Zwecke der Umweltbildung, der Aufbau eines umfangreichen Informations- und Bildungsprogramms sowie die Professionalisierung der Öffentlichkeitsarbeit erreicht. Dabei steht der Seehund als Leittierart des Ökosystems Wattenmeer im Mittelpunkt.

In der Seehundstation ist während des ganzen Jahres die Begegnung mit lebenden Tieren möglich. Dieses hautnahe "Erlebnis Seehund" soll die Stationsbesucher persönlich ansprechen, ihr Verständnis für Schutzmöglichkeiten und Schutznotwendigkeiten für den einzigartigen Lebensraum Wattenmeer wecken und sie zu einem umweltgerechten Verhalten motivieren.

Durch das im Konzept detailliert analysierte Zusammenspiel von naturnahem Außengehege mit der Leittierart Seehund, von moderner Ausstellung, fundierter Informations- und Bildungsarbeit, weitreichender Öffentlichkeitsarbeit und aktueller Forschung ist die Seehundstation Friedrichskoog e.V. nahezu einzigartig. Sie setzt damit über Deutschland hinaus richtungsweisende Impulse für vergleichbare Einrichtungen.

 


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Titelblatt Publikation Freiwilligenarbeit im Naturschutz

BREMER, S., ERDMANN, K.-H. & HOPF, T. (Bearb.) (2006)

Freiwilligenarbeit im Naturschutz.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 37
224 S., EUR 18,00
ISBN 3-7843-3937-9

Im Naturschutz ist Freiwilligenarbeit zwar gang und gäbe, doch weiß man bisher nur wenig darüber, welches Potenzial beispielsweise für den Einsatz von Freiwilligen im Naturschutz vorliegt, wie Freiwilligen-Einsätze professionell gemanagt werden können, welche Freiwilligen-Programme und -projekte in Deutschland existieren oder wie in anderen Staaten Freiwillige in die Naturschutzarbeit integriert werden.
Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes zeigen den Status Quo der Freiwilligenarbeit im Naturschutz in Deutschland auf, schildern Entwicklung und Rahmenbedingungen sowie Formen des freiwilligen Engagements im Naturschutz und stellen mit internationalen Beispielen professionelle Freiwilligenstrukturen des Naturschutzes vor. 

Als Leserin bzw. Leser können Sie in diesem Buch die ehrenamtlichen Wurzeln des Naturschutzes in Deutschland entdecken, Sie können Senioren- oder Junior-Programme im Naturschutz kennen lernen, über die aktuellen Trends der Freiwilligenarbeit in Naturschutzverbänden lesen oder mehr über das freiwillige Engagement für Natur und Umwelt im Tauch- und Luftsport erfahren. Der Inhalt des Buches motiviert und baut auf: Freiwilligenarbeit, bislang ein "Stiefkind" des Naturschutzes, ist auf dem Weg, eine neue Bedeutung zu erlangen. Dieses beweisen die vielen Initiativen und Projekte, die von unterschiedlichen naturschutznahen, aber auch naturschutzfernen Akteuren umgesetzt werden. Lassen Sie sich inspirieren - so bleibt der Naturschutz in Bewegung!

 


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BORGGRÄFE, K., KÖLSCH, O. & LUCKER, T. (2010)

Ökologische und sozioökonomische Entwicklung einer Kulturlandschaft.
20 Jahre Monitoring in der Ise-Niederung.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 82
310 S., EUR 22,00
ISBN 978-3-7843-3982-5

In der Ise-Niederung im Landkreis Gifhorn wurde zwischen 1990 und 1995 ein umfassendes Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege durch BMU und BfN gefördert, das – mit Unterbrechungen – von 1989 bis 2007 durch ein interdisziplinär angelegtes Forschungsprogramm wissenschaftlich begleitet wurde. Ziel des Vorhabens war die Revitalisierung des Flüsschens Ise und seiner Aue unter den Hauptprämissen Förderung der Eigendynamik des Gewässers und Beibehaltung einer naturschutzorientierten Nutzung der Aue durch Land- und Forstwirtschaft. Damit sollten insbesondere die Lebensraumbedingungen für den ehemals heimischen Fischotter wieder hergestellt werden.

Der vorliegende NaBiV-Band präsentiert die Auswertung und Dokumentation der langjährigen breit angelegten ökologischen wie auch sozioökonomischen Untersuchungsreihen. Damit liegen – vielleicht einmalig in Deutschland – langjährige wissenschaftliche Daten zur Entwicklung einer Normallandschaft vor, die in den vergangenen 20 Jahren die Chancen sich ändernder Rahmenbedingungen in der Naturschutz- und Agrar-, wie auch der Bildungspolitik in positiver Weise für sich genutzt hat.

Die Publikation richtet sich an Interessierte aus Wissenschaft und Praxis, die neugierig auf die Ergebnisse einer langjährig angelegten Untersuchung, die ökologische wie sozioökonomische Aspekte einbezieht, sind und diese für die eigene Arbeit sowie in einem weiteren Sinn für die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt nutzen wollen.


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ERDMANN, K.-H., LÖFFLER, J. & ROSCHER, S. (2008)

Naturschutz im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung.
Ansätze, Konzepte, Strategien.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 67
296S., EUR 20,00
ISBN 978-3-7843-3967-2

Der Leitbildcharakter der nachhaltigen Entwicklung bietet auch für den Naturschutz einen handlungsleitenden Rahmen, in dem vielfältige Ansätze und Strategien  realisiert werden können.  Der vorliegende Band stellt in diesem Kontext konkrete und anschauliche Beispiele für eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Fragen der Nachhaltigkeit in Naturschutz und Landschaftspflege vor. So finden sich in diesem Band Beiträge zur historischen Analyse von Naturschutzpolitik, zur Implementierung integrierter Konzepte, zu Zielgruppenanalysen für eine optimierte Ansprache der Bevölkerung und zur Leitbildentwicklung. Darüber hinaus wird u. a. die Frage diskutiert, wie über verbesserte Bildungskonzepte ein stärkeres Nachhaltigkeitsbewusstsein zu erreichen ist und wie der Naturschutz im Sinne einer mensch- und naturverträglichen, nachhaltigen Entwicklung strategische Allianzen knüpfen kann.

Kurzum: Der vorliegende Band ist ein vielseitiges und – nicht nur für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – ungemein wichtiges Buch, das Ansätze, Konzepte und Strategien des Naturschutzes im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung anschaulich illustriert.


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BENZ A., KOCH, H.-J., SUCK, A., FIZEK, A. (2008):

Verwaltungshandeln im Naturschutz. Herausforderungen und Folgen veränderter Rahmenbedingungen.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 66
165 S. EUR 16
ISBN 978-3-7843-3966-5.

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Im Zuge von Privatisierungen, „Verschlankungen“ und einer hohen Staatsverschuldung sind die Spielräume staatlichen Handelns enger geworden, auch die Naturschutzverwaltungen in Deutschland sind dabei unter erheblichen Druck geraten: Während den für den Naturschutzvollzug in Deutschland zuständigen Verwaltungen immer neue Aufgaben übertragen werden, stagniert oder schrumpft zugleich die Personal- und Finanzausstattung dieser Behörden. Will man diese Entwicklungen genauer analysieren so stellt man fest, dass die besonderen Bedingungen in Deutschland als einem föderal organisierten Staat den Überblick über die Zuschnitte und die gewählten Organisationsformen der einzelnen Naturschutzverwaltungen erschweren.

Welche Strukturen finden sich in den einzelnen Verwaltungseinheiten? Gibt es Erfolgsmodelle der Verwaltungsorganisation? Welche Auswirkungen haben veränderte Strukturen auf die Aufgabenerfüllung im Naturschutz? Und wo gibt es Ansatzpunkte für die Politik, um die Problemlösungsfähigkeit der Verwaltung im Naturschutz, insbesondere auch vor dem Hintergrund des wachsenden Aufgabenspektrums, zu erhalten? Die vorliegende Publikation versucht, Antworten auf diese Fragen zu geben.

Aufbauend auf einer Zusammenstellung der aktuellen veränderten Rahmenbedingungen werden die Auswirkungen dieser Veränderungen für den Naturschutz anhand von Vertiefungsstudien in einzelnen Ländern analysiert. In der Folge zeigen die Autoren Optionen des Naturschutzes angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen auf und geben Empfehlungen für die Verwaltungs- und Naturschutzpolitik. Der vorliegende Band stellt damit eine wertvolle Handreichung für Verwaltungen, Politik und weitere Akteure im politischen Umfeld des Naturschutzes dar.

 


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Titelblatt Publikation Naturschutz im gesellschaftlichen Kontext

ERDMANN, K.-H., BORK, H.-R. & HOPF, T (Bearb.) (2006)

Naturschutz im gesellschaftlichen Kontext.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 38
338 S., EUR 20.00
ISBN 3-7843-3938-7

Naturschutz und seine Maßnahmen existieren nicht losgelöst von der Gesellschaft. Naturschutz ist vielmehr ein Politikfeld, eine gesellschaftliche Übereinkunft und wird daher neben naturwissenschaftlich-ökologischen auch stark von sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen getragen. Er ist folglich in den gesellschaftlichen Kontext eingebettet, was bedeutet, dass Ansprüche verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und Interessen aufeinander treffen und dadurch mitunter Konflikte entstehen. Neuere Erkenntnisse der Forschung zeigen, dass oft kooperative Ansätze möglich sind, indem Aspekte von Naturschutz und Landschaftspflege mit Ansätzen einer nachhaltigen regionalen Entwicklung verknüpft werden. Insbesondere in Zeiten knapper öffentlicher Kassen sind solche innovativen, beispielhaften Konzepte und Strategien gefragt, die gleichzeitig Vorteile für ökologische wie ökonomische Interessen schaffen.
Ein Großteil der Beiträge in diesem Band geht zurück auf Vorträge, die anlässlich des 52. Deutschen Geographentages in Trier im Herbst 2005 im Arbeitskreis Geographie und Naturschutz gehalten wurden. Sie befassen sich in einer breit gefächerten Blickweise mit den natürlichen und sozialen Prozessen im Spannungsfeld von Natur und Gesellschaft und zeigen beispielhaft einige komplexe und transdisziplinäre Fragestellungen des Politikfeldes Naturschutz auf.

 


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ERDMANN, K.-H. & SCHELL, C. (Bearb.) (2005)

Zukunftsfaktor Natur - Blickpunkt Naturnutzung.

310 S., EUR 14.00
ISBN 3-7843-3852-6

Menschen sind seit Anbeginn ihrer Existenz auf die Nutzung der Natur und ihrer Bestandteile (u.a. als Nahrungsmittel und Baumaterial) angewiesen. Während die Eingriffe in den Naturhaushalt in früheren Jahrhunderten, bedingt durch eine niedrige Bevölkerungszahl und geringe technische Möglichkeiten, noch relativ begrenzt waren, haben die Eingriffe insbesondere in den zurückliegenden 200 Jahren eine grundlegend neue Qualität und Quantität angenommen. Eine fortschreitende Industrialisierung und ein damit gekoppeltes immenses Bevölkerungswachstum bedingten eine gesteigerte Inanspruchnahme der natürlichen Ressourcen. Zunehmend zeigt sich, dass die verschiedenen Naturnutzungen Formen angenommen haben, die auch menschliches Leben auf Dauer gefährden oder zumindest beeinträchtigen können. Daneben existieren jedoch aus unterschiedlichen Regionen der Welt auch zahlreiche Beispiele, die belegen, dass eine verträgliche Nutzung der Natur möglich ist.

Mit der vorliegenden Veröffentlichung werden verschiedene Fragestellungen innerhalb des vielschichtigen Themenfeldes Naturnutzungen behandelt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Identifikation aktueller Probleme und Aufgabenfelder sowie das Aufzeigen angemessener Lösungsansätze und präventiver Lösungsstrategien für die aktuellen Aufgaben. Thematisiert werden spezifische Naturnutzungen, regionale Fallstudien und humanwissenschaftliche Fragestellungen im Kontext von Naturnutzungen. Gesucht werden Antworten auf die Frage, wie eine am Prinzip der Nachhaltigkeit orientierte Naturnutzung aussehen und in naher Zukunft etabliert werden kann.

 


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RODE, M. & VON HAARE, C. (Bearb.) (2005)

Multifunktionale Landnutzung am Stadtrand.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 15
210 S., EUR 18,00
ISBN 978-3-7843-3915-8

Die Stadt Hannover entwickelte ein Konzept, wie in der Randzone zwischen Stadt und Land das Bedürfnis der Bevölkerung nach Naherholung mit den Interessen des Naturschutzes und einer ökologischen Landbewirtschaftung in Einklang gebracht werden kann – eine multifunktionale Landnutzung für den suburbanen Raum.

Die Umsetzung des Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens wurde 2003 vorgestellt (Schriftenreihe Angewandte Landschaftsökologie, Heft 57). In der vorliegenden Publikation werden die Ergebnisse ökologischen, ökonomischen und soziologischen Begleituntersuchungen analysiert und bewertet. Zudem werden zahlreiche Empfehlungen für die Umsetzung von vergleichbaren Konzepten zur multifunktionalen Landnutzung gegeben.


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ERDMANN, K.-H. & BORK, H.-R. (BEARB.) (2005)

Zukunftsfaktor Natur - Blickpunkt Berge und Gebirge

216 S., EUR 16.00
ISBN 3-7843-3853-4

Gebirgsräume stellen bevorzugte Objekte des Naturschutzes dar. Aufgrund ihrer häufig kleinräumigen Kammerung, klimatischer Exposition und auch traditioneller anthropogener Nutzungen konnten sich in Gebirgen vielfältige, z.T. seltene Biotope entwickeln. Diese sind Lebensraum für zahlreiche, vom Aussterben bedrohter Pflanzen- und Tierarten. Aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen unterliegen Gebirgsräume gegenwärtig weltweit beschleunigten Wandlungsprozessen, die auch auf anthropogene Nutzungen der Bereiche Verkehr, Tourismus, Energie, Land- und Forstwirtschaft zurückzuführen sind. Darüber hinaus sind in diesem Zusammenhang gleichfalls der Rückzug der lokalen Bevölkerung aus diesen Räumen und die Aufgabe traditioneller Nutzungsformen hervorzuheben.

Mit der vorliegenden Veröffentlichung werden verschiedene naturschutzbezogene Fragestellungen innerhalb des vielschichtigen Themenfeldes Berg- und Gebirgsregionen behandelt. Es werden sowohl aktuelle Aufgabenfelder identifiziert als auch angemessene Lösungsansätze und präventive Lösungsstrategien aufgezeigt. Die Beiträge liefern auch konkrete Hinweise für eine am Prinzip der Nachhaltigkeit orientierte Naturnutzung und Naturgestaltung.

 


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INSTITUT FÜR LANDSCHAFTSPFLEGE UND NATURSCHUTZ; UNIVERSITÄT HANNOVER (Hrsg.) (2005)

Der Heimatbegriff in der nachhaltigen Entwicklung.
Inhalte, Chancen und Risiken.

266 S., EUR 24.50
ISBN 3-8236-1446-0

"Heimat" ist ein vielschichtiger und umstrittener Begriff. In letzter Zeit mehren sich die Stimmen für seine Wiederbelebung - mit dem Ziel, eine nachhaltige Umweltentwicklung in regionalen und lokalen Prozessen anzustoßen. Welche Inhalte wurden in der Vergangenheit, welche werden heute mit "Heimat" verbunden? Welche Chancen und welche Risiken birgt die Verwendung des Heimatbegriffs im Naturschutz und in der räumlichen Planung?

Diesen Fragen gehen Fachleute aus der Planungspraxis, aus Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, aus Migrationsprojekten sowie aus Naturschutz- und Heimatbünden nach. Dabei repräsentieren die Beiträge ein Meinungsspektrum von klarer Befürwortung bis hin zur konsequenten Ablehnung des Begriffs "Heimat".


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ERDMANN, K.-H. & SCHELL, C. (BEARB.) (2003)

Zukunftsfaktor Natur - Blickpunkt Wasser.

214 S., EUR 14.00
ISBN 3-7843-3832-1

Nach Einschätzung der Vereinten Nationen sowie verschiedener internationaler und nationaler Expertengremien wird sich das Themenfeld Wasser in den kommenden Jahren zu einem zentralen Schwerpunkt der internationalen Politik entwickeln. Aufgrund verschiedenartiger Wasserprobleme werden die nationalen Politiken einzelner Staaten vielfältigen Belastungen ausgesetzt sein mit der Konsequenz tiefgreifender gesellschaftlicher Einschnitte. Neben die Aspekte Schutz einer bedeutenden Naturressource und Erhaltung aquatischer Lebensräume tritt zunehmend auch die Bedeutung des Wassers als ökonomischer und friedensrelevanter Faktor.

Mit der vorliegenden Veröffentlichung werden verschiedene Fragestellungen innerhalb des vielschichtigen Themenfeldes Wasser behandelt. Im Mittelpunkt stehen die Identifikation aktueller Probleme und Aufgabenfelder sowie das Aufzeigen angemessener Lösungsansätze und präventiver Lösungsstrategien für die aktuellen Aufgaben im Handlungsfeld Wasser. Die Erörterung verschiedener Wasser-Aspekte liefert auch unerlässliche Grundlagen für eine am Prinzip der Nachhaltigkeit orientierte Naturnutzung und Naturgestaltung.


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ERDMANN, K.-H. & SCHELL, C. (Bearb.) (2003)

Zukunftsfaktor Natur - Blickpunkt Mensch.

388 S., EUR 18.00
ISBN 3-7843-3840-2

Bildwelt und Symbolkraft der Natur haben die Menschheit seit jeher beeinflusst. Hinter Naturgewalten verbarg sich der Wille höherer Mächte, Naturgeschehen lud ein zu ersten (natur)wissenschaftlichen Überlegungen, Natur wollte bezwungen werden, Natur beeinflusste kulturelle Entwicklungen, Natur polarisierte und polarisiert Naturschützende und Naturnutzende. Seit jeher war das Verhältnis des Menschen zur Natur durch ein emotionales Spannungsfeld zwischen Angst und Faszination geprägt. Und der Mensch hat die Natur seit jeher genutzt, sich ihrer Ressourcen bedient.

Wie sieht die Beziehung zwischen Natur und Mensch, Mensch und Natur heute aus? Welche Rolle spielen die Natur und ihre Bestandteile heute, in einer Welt zwischen "Globalisierung" und "Nachhaltiger Entwicklung", zwischen Selbstverwirklichung und TV-Welten für den Einzelnen, die Gesellschaft? Welche "Natur" meinen wir überhaupt? Wie viel Natur braucht der Mensch? Wie viel Natur darf er nutzen? Wird der Mensch als Teil der Natur oder außerhalb der Natur stehend gesehen?

Mit der vorliegenden Veröffentlichung werden verschiedene Fragestellungen innerhalb des vielschichtigen Themenfeldes Mensch-Natur behandelt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Identifikation aktueller Probleme und Aufgabenfelder sowie das Aufzeigen angemessener Lösungsansätze und präventiver Lösungsstrategien für die aktuellen Aufgaben. Die Erörterung verschiedener Mensch-Natur-Aspekte liefert auch unerlässliche Grundlagen für eine am Prinzip der Nachhaltigkeit orientierte Naturnutzung und Naturgestaltung.


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ERDMANN, K.-H. UND SCHELL, C. (Bearb.) (2002)

Naturschutz und gesellschaftliches Handeln.
Aktuelle Beiträge aus Wissenschaft und Praxis

246 S., EUR 14.00
ISBN 3-7843-3822-4

Der Schutz von Natur und Landschaft hat in den zurückliegenden Jahren vermehrte Aufmerksamkeit erfahren. Naturschutz gilt zunehmend als Impulsgeber neuer gesellschaftlicher Entwicklungen. Hierzu haben insbesondere humanwissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungen einen besonderen Beitrag geleistet. Diese Erfolge gilt es aufzugreifen und in die weiteren strategischen Überlegungen des Naturschutzes mit einzubeziehen.

Mit der vorliegenden Veröffentlichung werden - aus humanwissenschaftlicher Perspektive - verschiedene Beiträge sowie konzeptionelle und strategische Überlegungen zur Weiterentwicklung aber auch zur Neuausrichtung des Naturschutzes in Deutschland vorgestellt und diskutiert. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem oftmals vernachlässigten gesellschaftlichen Kontext des Naturschutzes. Das Wissen um gesellschaftliche Prozesse liefert wichtige Hinweise für eine erfolgreiche Umsetzung von Zielen des


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ERDMANN, K.-H.; SCHELL, C. (Bearb.) (2002)

Natur zwischen Wandel und Veränderung
Ursache, Wirkungen, Konsequenzen

233 S., EUR 46.68
ISBN 3-540-41126-7

Zum ersten Mal wird mit der vorliegenden Publikation ein aktueller Überblick über die verschiedenen Aspekte der Veränderung der Natur und ihrer Bestandteile gegeben. Im Mittelpunkt stehen dabei unterschiedliche, im Spannungsfeld zwischen natürlichem Wandel und anthropogenen Veränderungen angesiedelte Fragestellungen. Namhafte Autoren untersuchen am Beispiel der Naturelemente Klima, Boden und Biodiversität mögliche Prozesse, die zu Wandel oder Veränderung beitragen. Ergänzt werden diese Betrachtungen durch Fallstudien u.a. zum tropischen Regenwald, zum Sahel, zu urbanen Räumen und zu möglichen Naturrisiken. Zusätzlich werden konkrete Wege aufgezeigt, wie die aktuellen Herausforderungen zum Wohle von Mensch und Natur bewältigt werden können.


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Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.) (2002)

Erde
Elemente des Naturhaushalts III

Schriftenreihe Forum Band 11
624 S., EUR 30.00
ISBN 3-87909-793-3

Auch dieser dritte Band der »Elemente«-Reihe ist aus einem internationalen Kongreß der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn hervorgegangen. Mehr als 40 Fachleute der verschiedensten Wissenschaftsdisziplinen und ausgewählte Künstler beleuchten das Thema Erde von allen erdenklichen Seiten. Die Themen reichen vom »Big Bang« und der Entstehung der Kontinente und Ozeane über Erdbebenforschung, Archäologie, Wüstenbildung, Stadtplanung, Botanik, Landwirtschaft, die Geschichte der Kulturlandschaft bis hin zu Religion und Mythologie. Als Künstler vertreten sind unter anderem der »Walking Artist« Hamish Fulton und Hans Haacke, dessen Projekt »Der Bevölkerung« im Innenhof des Reichtstags in Berlin bei seiner Einrichtung für lebhafte Diskussionen gesorgt hat. Ein Blick auf die Kulturlandschaften, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören, sowie Einzelstudien aus - unter anderem - dem Siebengebirge, dem Himalaya und dem schweizerischen Nationalpark vervollständigen den Band, nach dessen Lektüre kaum eine Frage zum Thema »Erde« offenbleiben dürfte.


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Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.) (2001)

Feuer
Elemente des Naturhaushalts II

Schriftenreihe Forum Band 10
608 S., EUR 30.00
ISBN 3-87909-751-8

Auch wenn das offene Feuer aus unserem normalen Alltag weitgehend verschwunden ist, spiegelt sich in der Geschichte des Feuers die gesamte menschliche Zivilisationsgeschichte, von der Nahrungszubereitung oder der Wärmeerzeugung, über die vom Feuer angetriebene Industrialisierung bis hin zur aktuellen Umwelt- und Energiediskussion. Im Thema Feuer bündeln sich die gegenwärtigen Debatten über unser Naturverhältnis, die Forschungen zur Geschichte von Technik und Wissenschaften ebenso wie die Bildwelt unserer Gefühle, die Strategien der Kriegsführung oder die Prachtentfaltung der Feste. Im Rahmen eines internationalen Kongresses der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland sind 40 Fachleute aus den unterschiedlichsten Disziplinen und Arbeitsbereichen diesen Geschichten des Feuers gemeinsam nachgegangen, haben das Verhältnis von Feuer und Landschaft oder Feuer und Stadt untersucht und in einem einzigartigen fächerübergreifenden Austausch ein vielschichtiges Bild dieses Elements entworfen.

Aufbauend auf der Veranstaltung wurde das Buch erarbeitet, mit dem nun erstmalig eine nicht nur fachspezifische Veröffentlichung zu diesem Thema vorliegt, das ist im Grunde der Entwurf für ein neues, umfassendes Naturverständnis.


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Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.) (2002)

Luft
Elemente des Naturhaushalts IV

Schriftenreihe Forum Band 12
463 S., EUR 30.00
ISBN 3-87909-817-4

Die Reihe »Elemente des Naturhaushalts« ist nun komplett: Nach »Wasser«, »Feuer« und »Erde« liegt mit »Luft« jetzt auch der vierte und letzte Band vor. Alle vier Elemente sind in unserer Umgebung allgegenwärtig und unverzichtbar für unser Überleben. Die Luft ist wohl der unsichtbarste und flüchtigste Stoff unter ihnen, zugleich ist aber ist sie unser Lebenselement - ohne Luft gäbe es kein irdisches Leben. Dass uns die Luft ausgeht, dass bedeutet: unseren Tod.

Wie alle Bände der »Elemente«-Reihe ist auch der vierte Band aus einem internationalen Kongress der Bundeskunsthalle hervorgegangen. Mehr als 40 Fachleute aus den verschiedensten Arbeitsfeldern und wissenschaftlichen Disziplinen beleuchten das Thema Luft von allen erdenklichen Seiten. Die thematische Vielfalt der Beiträge entspricht der Vielschichtigkeit dieses Elements: Astronomie und Meteorologie, Biologie, Medizin und Physik, Philosophie, Soziologie und Kulturtheorie, Architektur und Kunst. So begegnen uns zum Beispiel Berichte über Luftverschmutzung, über Wetterfühligkeit, über Bergsteiger ohne Sauerstoffgeräte, über den Traum vom Fliegen, über Gerüche oder über Schwerelosigkeit. Künstlerischen Beiträge entwerfen beispielsweise phantastische Luftarchitekturen und erkunden das Spiel der Wolken.


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Abbildung Publikation

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.) (2000)

Wasser
Elemente des Naturhaushalts I

Schriftenreihe Forum Band 9
758 S., EUR 30.00
ISBN 3-87909-707-0

Die Tatsache, daß 71 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, doch nur ein Prozent davon für den Menschen nutzbares Süßwasser ist, verdeutlicht, wie begrenzt diese Ressource ist. Ein rasches Bevölkerungswachstum, klimatische Veränderungen, Verschmutzung und Verschwendung tragen dazu bei, daß Wasser immer knapper und damit von wachsender wirtschaftlicher und geostrategischer Bedeutung sein wird.

Die Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn lud zum Auftakt einer Kongreßreihe über die Elemente mehr als 60 Experten aus unterschiedlichen Disziplinen ein. Es wurden die politische und kulturelle Bedeutung der Gewässer untersucht, über die Meere als Nahrungs- und Rohstofflieferanten diskutiert, der Umgang mit dem Wasser in Europa und in den sogenannten Entwicklungsländern verglichen sowie die Unterschiede von Binnengewässern und Meeren analysiert. Dabei wurde deutlich, daß die produktive Auseinandersetzung durch die Arbeitsteiligkeit der miteinander kaum kommunizierenden Spezialisten erschwert wird. Drängende Probleme können nur gelöst werden, wenn die Disziplinen ihre gegensätzlichen Standpunkte fruchtbar machen und beginnen, in einen Dialog zu treten.


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ERDMANN, K.-H. ; MAGER, T. J. (2000)

Innovative Ansätze zum Schutz der Natur
Visionen für die Zukunft

240 S., EUR 58.83
ISBN 3-540-66667-2

Naturschutz entwickelt sich zunehmend zu einem gesellschaftsgestaltenden Aufgabenfeld, das an politischem Einfluß gewinnt. Der bislang dominierende Schutz von einzelnen Arten und Biotopen wird ergänzt um Konzepte und Strategien einer dauerhaft naturverträglichen Entwicklung. Dabei wird der Mensch als zentraler Bestandteil naturschützenden Handelns verstanden. Namhafte Autoren beschreiben hier Wege, wie die aktuellen Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft vom Naturschutz aufgenommen und zum Wohle von Mensch und Natur gemeistert werden können.


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ERDMANN, K.-H. (1997)

Internationaler Naturschutz

329 S., EUR 58.83
ISBN 3-540-62432-5

Ein internationales, interdisziplinäres Autorenteam erläutert hier aktuelle Problemstellungen aus dem Bereich des Naturschutzes. Die einzelnen Beiträge befassen sich u.a. mit folgenden Themen: Die Rolle der UNESCO bei der Förderung des internationalen Naturschutzes; trilaterale Zusammenarbeit beim Schutz des Wattenmeers; CITES - das Washingtoner Artenschutzübereinkommen; gesellschaftliche Dimensionen globaler Klimaveränderungen; Stand des Naturschutzes in verschiedenen Ländern Europas, Afrikas und Asiens; politische Perspektiven des internationalen Naturschutzes etc..


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ERDMANN, K.-H; KASTENHOLZ, H. G., (Hrsg.) (1995)

Umwelt- und Naturschutz am Ende des 20. Jahrhunderts
Probleme, Aufgaben, Lösungen

265 S., EUR 42.01
ISBN 3-540-59017-X

Die Autoren setzen sich mit aktuellen Problemen des Umwelt- und Naturschutzes auseinander und diskutieren Wege zu deren Lösung. Ausgangspunkt aller Beiträge ist eine interdisziplinäre Herangehensweise. Da die Autoren Vertreter unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen sind, bietet die Publikation einen grenzüberschreitenden Zugang zu den brennenden Fragestellungen des Umwelt- und Naturschutzes. Praktiker können sich über die verschiedenen Facetten und den Stand des Umwelt- und Naturschutzes informieren.


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