Die UNESCO
Die Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen, die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation) ist eine 1946 gegründete Unterorganisation der Vereinten Nationen. Das Sekretariat der UNESCO hat seinen Sitz in Paris. In Deutschland wird das Programm im Auftrag des Auswärtigen Amtes durch die Deutsche UNESCO-Kommission umgesetzt.
Ziel der UNESCO ist es, durch Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Völkern in Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beizutragen, um in der ganzen Welt die Achtung vor Recht und Gerechtigkeit, vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten zu stärken, die den Völkern der Welt ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder Religion durch die Charta der Vereinten Nationen bestätigt worden sind" (Artikel I.1 der UNESCO-Verfassung). Ihr Ziel ist also Vertrauensbildung durch friedliche Zusammenarbeit.
Oberstes Entscheidungsgremium ist die alle 2 Jahre tagende Generalkonferenz. Diese setzt sich aus den Vertretern der Mitgliedstaaten und der assoziierten Mitglieder zusammen.
Die wissenschaftlichen Programme der UNESCO
Zu den internationalen, wissenschaftlichen Langzeitprogrammen der UNESCO gehören:
- das Programm
Der Mensch und die Biosphäre (Man and the Biosphere, MAB)
- das Programm zur
Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels (Management of Social Transformations, MOST
- das Internationale
Geologische Korrelationsprogramm (International Geological Correlation Programme, IGCP), in Deutschland vertreten durch die
Geokommission
- das
Internationale Hydrologische Programm (International Hydrological Programme, IHP), in Deutschland vertreten durch die
Bundesanstalt für Gewässerkunde
- die
Zwischenstaatliche Ozeanographischen Kommission (Intergovernmental Oceanographic Comission, IOC), in Deutschland vertreten durch das
Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie

