Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Landschaftssteckbrief

34101 Ostwaldecker Randsenken


Landschaftstyp:

3.7 Gehölz- bzw. waldreiche ackergeprägte Kulturlandschaft



Großlandschaft:

Deutsche Mittelgebirgsschwelle



Fläche:

466 km²



Beschreibung:

Die Ostwaldecker Randsenke ist ein klimatisch trockener, vorwiegend offener Senkenzug geologisch vielfältigen, hauptsächlich mesozoischen Aufbaus (hauptsächlich Muschelkalk, sonst Buntsandstein) am Ostrand der Waldecker Tafel zwischen Warburger und Fritzlarer Börde. Am Ostrand des Kellerwaldhorstes befinden sich kräftige, bis 350 m tiefe Abbrüche sowie lange Staffelbrüche und Gräben, die den Verlauf der fast 70 km langen, aber nur 5 bis 10 km breiten Senken-, Graben- und Bruchschollenzone bezeichnen. Bodenplastisch erscheint die Ostwaldecker Randsenke in ihrem mittleren und nördlichen Teil als ein trogförmig zwischen Waldecker Wald und Habichtswälder Bergland eingesenkter, vorwiegend offener Landstrich von 200 bis über 300 m ü. NN mit einzelnen, bis 500 m hohen Kegelbergen und Kuppen. Zu dieser Landschaft gehören die Mitteldiemelsenke, die Rhod