Bundesamt für Naturschutz

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Landschaftssteckbrief

39501 Selber Forst


Landschaftstyp:

2.1 Reine Waldlandschaft



Großlandschaft:

Deutsche Mittelgebirgsschwelle



Fläche:

78 km²



Beschreibung:

Der Selber Forst ist wie die Wunsiedler Hochfläche eine flach gewellte Hügellandschaft in 500 bis 600 m Höhe ü. NN, aus der vereinzelt Inselberge herausragen und deren Untergrund durch Granit und vereinzelte Basaltvorkommen gebildet wird. Das Gebiet ist nahezu vollständig mit Fichtenforsten bedeckt, die durch Wiesentäler entlang der Flussläufe (Eger, Selb und Steinselb) und Weiherketten am nördlichen und südlichen Rand des Wellertals gegliedert ist. Im Raum Längenau und Höchstädt findet der Übergang zu einer strukturreichen Kulturlandschaft statt.
Die Fichtenbestände werden forstlich genutzt.
Die Landschaft ist als bedeutsam anzusehen, da sich hier viele hochwertige Lebensräume finden und es sich um ein großflächiges und zusammenhängendes Waldgebiet handelt. Dem tragen auch die Ausweisung von Naturschutzgebieten und die Naturparkgründung Rechnung. Aus den von Fichten dominierten Wäldern stechen nur wenige Bereiche hervor, so die zwei Buchenvorkommen am Hengstberg und Buchberg und die Kiefer-Fichten-Bestockungen der Moorflächen.