Neue Aufgaben und Herausforderungen
Mit der Novellierung des BNatSchG sind die Ziele und Aufgaben der Landschaftsplanung deutlicher herausgestellt und teilweise neu definiert und erweitert worden.
Insbesondere besteht durch die neue Rechtslage und europäische Anforderungen die Herausforderung der Verzahnung der Landschaftsplanung mit:
- anderen Instrumenten nach BNatSchG
andere Instrumente nach BNatSchG
- europarechtlichen Instrumenten des Natur- und Umweltschutzes (insbesondere Natura 2000, SUP, WRRL)
europarechtliche Instrumente
- Gesamtplanung und Fachplanungen
Planungen

Die Landschaftsplanung erhält mit diesen Herausforderungen einen erheblichen Bedeutungszuwachs.
Diesen Bedeutungszuwachs greift das Strategiepapier
Vilmer Visionen 2002: "Strategien und Perspektiven für die Landschaftsplanung" (pdf-Datei) auf, welches im Rahmen eines Expertenworkshops zur Weiterentwicklung der Landschaftsplanung entstanden ist. Das Papier behandelt die notwendigen strategischen Weichenstellungen und den künftigen methodischen Entwicklungsbedarf der Landschaftsplanung sowohl in Bezug zu den "binnenorientierten" Aufgaben aus dem BNatSchG und anderer nationalrechtlicher Regelungen als auch in Bezug zu gemeinschaftsrechtlichen und gesellschaftlichen Anforderungen. Es war und ist Grundlage für die weitere Diskussion zur Umsetzung der genannten Anforderungen im Rahmen der Landschaftsplanung.

