Bundesamt für Naturschutz

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Landwirtschaft

Blumenwiese
Photo: Wilfried Löderbusch, piclease
Blumenwiese

Mit einem Flächenanteil von über 50% ist die Landwirtschaft bundesweit der größte Flächennutzer. Schon aus diesem Grund hat sie einen großen Einfluss auf die Artenvielfalt. Um das Ziel der Bundesregierung und der EU zu erreichen, den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen, wird eine naturverträgliche Landwirtschaft benötigt. Hierfür müssen ausreichend Mittel für die zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bereitgestellt (z.B. Förderung von Agrarumweltmaßnahmen und Ökolandbau) sowie die Cross Compliance Anforderungen gezielt weiterentwickelt werden.

 zur Naturverträglichen Landwirtschaft

Deutsche Sattelschweine
Photo: Ute Libertus, piclease
Deutsche Sattelschweine Bild: Ute Libertus,

Mit dem Begriff Agrarbiodiversität bezeichnet man alle Komponenten der biologischen Vielfalt, die für Ernährung und Landwirtschaft von Bedeutung sind und schließt zusätzlich die gesamte biologische Vielfalt in Agrarlandschaften mit ein - also nicht nur Nutztiere und -pflanzen. Sie ist für die Bereitstellung der Lebensgrundlagen des Menschen unerlässlich.

 zur Agrarbiodiversität

 zum Vielfältigen Eiweißpflanzenanbau

Blühendes Rapsfeld und Grünland
Photo: Hanka Teichmann
Grünland und blühendes Rapsfeld

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) gliedert sich in zwei Säulen. Die erste Säule umfasst den Bereich der Direktzahlungen (Betriebsprämien) und die zweite Säule umfasst den Fonds zur Förderung des ländlichen Raums (ELER). Unter anderen ist Aufgabe der GAP dazu beizutragen, die Ziele der EU-2020-Strategie - dazu gehört auch die Biodiversitätsstrategie- zu erreichen. Entscheidend für den Erfolg für Umwelt und Natur ist die tatsächliche Ausgestaltung der GAP.

 zur Gemeinsamen Agrarpolitik

Kühe auf Blumenweide
Photo: Burkhard Kaiser, piclease
Kühe auf Blumenweide

Grünland ist in Deutschland sowohl quantitativ als auch qualitativ gefährdet - dabei spielt es insbesondere für den Erhalt der biologischen Vielfalt und den Gewässer-, Boden-, und Klimaschutz eine bedeutende Rolle. Die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie andere Instrumente der Naturschutz- und Energiepolitik sind von zentraler Bedeutung um zukünftig einen umfassenden Grünlandschutz zu gewährleisten.

 zum Grünlandschutz in Deutschland

Brillenschafe auf der Weide
Photo: Stefan Ott, piclease
Brillenschafe auf der Weide

Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen sind Verträge mit Landbewirtschaftern, die mindestens fünf Jahre eine im Vergleich zur Ausgangslage extensivere Bewirtschaftung  landwirtschaftlicher Flächen gegen entsprechenden finanziellen Ausgleich umsetzt.

 zu Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen

Traktor bei der Aussaat
Photo: Erich Thielscher, piclease
Traktor bei der Aussaat

Als gute fachliche Praxis (GfP) wird im deutschen Recht die Einhaltung bestimmter Grundsätze des Tier-und Umweltschutzes in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft bezeichnet.

 zur Guten fachlichen Praxis in der Landwirtschaft

Im Rahmen von BfN-Vorhaben erstellte Publikationen zum Thema mit Bestellhinweisen.

 zu den Veröffentlichungen

Titelbild Skript 382

Instrumente zur Stärkung von Synergien  zwischen Natur- und Klimaschutz  im Bereich Landbewirtschaftung

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Letzte Änderung: 06.09.2016

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