Erneuerbare Energien und Naturschutz
Grundlagen
Derzeit erfolgt die Energieerzeugung in Deutschland hauptsächlich auf Basis der Energieträger Erdöl, Erdgas, Kohle und Kernkraft. Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil der Erneuerbaren Energien bei der zukünftigen Energiebereitstellung deutlich auszubauen. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, wie insbesondere die Umsetzung internationaler und nationaler Klimaschutzziele, die langfristige Sicherung der Energieversorgung angesichts absehbarer knapper fossiler Ressourcen sowie einer Verringerung der Importabhängigkeit. Neben der Energieein-sparung und der Effizienzsteigerung in allen Bereichen der Energieversorgung soll der Anteil der Erneuerbaren Energien im Strom-, Wärme- und Kraftstoffbereich deutlich erhöht werden.
Auch die Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege lassen sich langfristig nicht ohne einen wirksamen Klimaschutz verwirklichen. Neben dem Klimaschutz können sich durch die Erzeugung und Nutzung von Erneuerbaren Energien weitere positive, jedoch auch negative Effekte für Natur und Landschaft ergeben. Um diese Effekte im Sinne des Naturschutzes und der Landschaftspflege möglichst vollständig zu ermitteln, analysiert das
Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien und Naturschutz die jeweiligen Synergien und Auswirkungen der einzelnen Energieträger. Entsprechende Erkenntnisse sollen dazu beitragen, den Ausbau der Erneuerbaren Energien naturverträglicher zu gestalten. Sie fließen über Beratungsleistungen z.B. in Gesetzgebungsverfahren und in die Praxisanwendung ein.






