Bundesamt für Naturschutz

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Kooperation mit dem Deutschen Golf-Verband


Golfplatz: Loch 9 (Bildautor: M. Pütsch)

Für eine möglichst natur- und umweltfreundlich betriebene Golfanlage sind eine Vielzahl an verschiedenen Faktoren zu berücksichtigen. So ist beispielsweise ein gezieltes Biotopmanagment notwendig. Mit einer bewussten Pflanzenauswahl sowie einer landschaftstypischen Anlage und Gestaltung von wertvollen Elementen, wie Teichen, artenreichen Wiesen oder Streuobstwiesen kann eine Erhöhung der Arten- und Biotopvielfalt erzielt werden. Insbesondere die Flächen zwischen den Spielbahnen, die ca. 50 Prozent der Gesamtfläche ausmachen, können entsprechend gestaltet werden. Vielfältige Hinweise zum Potenzial und zur Pflege derartiger Flächen gibt das Handbuch "Biotopmanagement auf Golfanlagen", das der DGV gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz 2005 herausgegeben hat.

 


Bunker auf Golfplatz mit Caddy (Bildautor: M. Pütsch)

Wie eine Golfanlage einen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten und gleichzeitig viele positive Effekte für sich daraus ziehen kann, belegen die am  Umweltprogramm "Golf und Natur" des Deutschen Golfverbandes teilnehmenden Golfanlagen. Inzwischen beteiligen sich 179 Golfclubs an dem Programm. Es bietet nicht nur die Chance für Golfanlagen, Kosten durch die Einsparung von Energie und Wasser und durch eine Standort gerechte Bepflanzung zu sparen. Es steigert auch die Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der Anlagen. Eine praxisnahe Anleitung, spezielle Checklisten, sowie qualifizierte Umwelt- beraterinnen und -berater des DGV helfen den Golfplätzen bei der Umsetzung des Programms. Das Konzept enthält dabei Kriterien aus den Umweltbereichen Natur und Landschaft, Pflege und Spielbetrieb, Umweltmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit und Arbeitsumfeld.

Letzte Änderung: 24.10.2011

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