Eine Unterwasser-Videodokumentation wird vorbereitet
Noch immer wissen wir nur wenig über die Meere und Ozeane, und viele der Tiere und Pflanzen auch an den Küsten von Nord- und Ostsee muten uns fremd an.
Doch für gezielte und erfolgreiche Naturschutzmaßnahmen sind solide wissenschaftliche Daten eine wichtige Voraussetzung. Deshalb koordiniert und fördert das BfN seit vielen Jahren in enger Abstimmung mit dem BMU Grundlagen- und angewandte Meeresforschung. Die Schwerpunkte der Forschungsprogramme ergeben sich zum einen aus den europäischen Schutzvorgaben und den Empfehlungen der beiden regionalen Meereschutzkonventionen für den Nordostatlantik OSPAR-Übereinkommen und die Ostsee Helsinki-Übereinkommen zu gefährdeten und in ihrem Bestand zurückgehenden Arten und Biotope. Der zweite Schwerpunkt liegt auf der Erforschung der Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die marinen Ökosysteme. Der dritte Schwerpunkt hat Langzeitbeobachtungen von Arten und Lebensräumen anhand derer der ökologische Zustand der Meere bewertet werden kann zum Inhalt. Diese Forschung, das so genannte Monitoring, wird im Detail in unserer Rubrik Monitoring beschrieben.
Forschungsschiff Littorina
Die Meeresbodenkartierung wird am Bildschirm von Bord aus verfolgt.

