U 34 in der Kieler Förde (Quelle: © 2007 Bundeswehr / Ricarda Schönbrodt)
Die militärischen Aktivitäten in Nord- und Ostsee umfassen Manöver über und unter Wasser sowie in der Luft. Hierzu gehören zum Beispiel Schießübungen vom Schiff und Bombenabwürfe vom Flugzeug aus. Zusammen mit Tiefflugübungen und U-Boot-Manövern stellen die militärischen Aktivitäten eine Quelle ernstzunehmender Lärmbelästigungen für Meeresorganismen dar.
Überwasserlärm wirkt sich mit seinem Schreck- und Scheucheffekten besonders störend auf rastende oder mausernde Seevögel aus. Unterwasserlärm, der zum Beispiel auch von hocheffektiven militärischen Aktivsonaren (insbesondere Low-Frequency-Sonare) erzeugt wird, kann insbesondere auf Meeressäugetiere wie Schweinswale und Robben gravierende bis tödliche Auswirkungen haben.
Schnellboot S 78 OZELOT in voller Fahrt (© 2006 Bundeswehr / PIZ Marine)

