Seeanemonen
In der Ostsee wie hier in der Kadetrinne sind die Seenelken und Seeanemonen meist kleiner und zarter ausgeprägt als in den Riffgebieten der Nordsee.
Miesmuscheln (Mytilus sp.)
Miesmuscheln filtrieren Plankton und organische Reste aus dem Wasser. Mit ihren Anheftungsfäden (Byssus-Fäden) heften sie sich zu großen Klumpen und Bänken aneinander und bieten dadurch wiederum einer Vielzahl von anderen Tier- und Pflanzenarten Ansiedlungsmöglichkeiten, Schutz und Nahrung.
Zuckertang (Laminaria saccharina)
Die mitunter mehrere Meter langen Zuckertange gehören zu den Braunalgen. Sie sind in der deutschen AWZ zum Beispiel in der Kadetrinne sehr häufig zu finden; die größten Vorkommen liegen jedoch in der 12-Seemeilen-Zone rund um Helgoland.
Seeigel (Echinus esculentus)
Der Essbare Seeigel ist ein typischer Bewohner des Lebensraumtypes Riff. Mit seinen Scheinfüßchen bewegt er sich langsam über den Untergrund und ernährt sich von Algen, Aas und festsitzenden Tieren (zum Beispiel Moostierchen, Muscheln, Seepocken).
Seenelken (Metridium senile)
Die farbenprächtigen Seenelken sind in den Riffgebieten der Nordsee häufig, zum Beispiel wie hier an den steinigen Hängen des Elbe-Urstromtales.
Seenelken (Metridium senile) und Klippenbarsch (Centrolabrus rupestris)
Zwischen den festsitzenden Arten finden viele Tiere Versteckmöglichkeiten und Nahrung, wie hier ein Klippenbarsch (Centrolabrus rupestris) am Helgoländer Steingrund.

