Riffe Forschungsmethoden

Foto des Forschungsschiffs Littorina

Untersuchungen mit dem Seitensichtsonar

Mit dem Forschungsschiff Littorina sind die Wissenschaftler der Universität Kiel unterwegs, um die Meeresboden-Struktur per Seitensichtsonar zu erfassen.

Abbildung eines Sonarbildes

Auswertung von Sonarbildern

Erfahrene Wissenschaftler erkennen auf den Sonarbildern genau, ob es sich um weiche Sedimente wie Sande und Schlick oder um Hartsubstrat wie Felsen, Steinfelder oder sonstige Hartstrukturen handelt.

Foto von Tauchern im Schlauchboot

Filmaufnahmen durch Taucher

Der Einsatz der von Forschungs-Tauchern handgeführten Kameras ist zwar eine sehr aufwändige, aber die zurzeit beste, weil besonders schonende und aussagekräftige Methode zur Darstellung von Lebensräumen und Arten.

Foto einer Baumkurre die aus dem Wasser gezogen wird

Probennahme mit der Baumkurre

Da von Hartsubstraten kaum Bodenproben mit dem Backengreifer genommen werden können, werden in besonderen Fällen kleine Dredgen und Baumkurren zumindest in den Randbereichen von Riffen erfolgreich eingesetzt.

Foto zweier AWI-Mitarbeiterinen am Binokular

Benthosbestimmung

Die Dredgen- und Baumkurren-Fänge werden an Bord sortiert und bestimmt. Außerdem wird das Nassgewicht der Fänge ermittelt. Nur einzelne Arten müssen zur Überprüfung im Labor am Binokular etwas aufwändiger nach bestimmt werden. Aus den Daten erstellen die Forscher ein Bild von der Artenzusammensetzung in den jeweiligen Lebensräumen.

© Bundesamt für Naturschutz (BfN) | IMPRESSUM | SHAREPOINT
Stand der Aktualisierung 28.03.2012