Untersuchungen mit dem Seitensichtsonar
Mit dem Forschungsschiff Littorina sind die Wissenschaftler der Universität Kiel unterwegs, um die Meeresboden-Struktur per Seitensichtsonar zu erfassen.
Auswertung von Sonarbildern
Erfahrene Wissenschaftler erkennen auf den Sonarbildern genau, ob es sich um weiche Sedimente wie Sande und Schlick oder um Hartsubstrat wie Felsen, Steinfelder oder sonstige Hartstrukturen handelt.
Filmaufnahmen durch Taucher
Der Einsatz der von Forschungs-Tauchern handgeführten Kameras ist zwar eine sehr aufwändige, aber die zurzeit beste, weil besonders schonende und aussagekräftige Methode zur Darstellung von Lebensräumen und Arten.
Probennahme mit der Baumkurre
Da von Hartsubstraten kaum Bodenproben mit dem Backengreifer genommen werden können, werden in besonderen Fällen kleine Dredgen und Baumkurren zumindest in den Randbereichen von Riffen erfolgreich eingesetzt.
Benthosbestimmung
Die Dredgen- und Baumkurren-Fänge werden an Bord sortiert und bestimmt. Außerdem wird das Nassgewicht der Fänge ermittelt. Nur einzelne Arten müssen zur Überprüfung im Labor am Binokular etwas aufwändiger nach bestimmt werden. Aus den Daten erstellen die Forscher ein Bild von der Artenzusammensetzung in den jeweiligen Lebensräumen.

