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| Kanu, Kajak |
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Paddler auf der Isar © André Donn
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Die Geschichte
des Kanufahrens geht zurück
bis in die Steinzeit, in der Menschen schon in ausgehöhlten
Baumstämmen Gewässer befuhren. Voraussetzungen
sind generell ein Boot, Paddel, Schwimmweste und die Kenntnis
über die Befahrungsregeln öffentlicher Gewässer.
Der Reiz des Kanufahrens liegt in der leisen
Fortbewegung auf dem Wasser. Aufgrund der unterschiedlichen
Beschaffenheit der Gewässer haben sich im Laufe der Zeit
diverse Varianten der Sportart entwickelt.
Sowohl in Deutschland wie auch in der Schweiz ist der Kanusport
recht weit verbreitet und der Deutsche
Kanu Verband stellt den größten Kanusport-Verband
weltweit dar. Für die Ansprüche
des Kanuten an den Naturraum genügen im Prinzip alle Gewässer
mit ausreichender Wassertiefe, ansprechender Landschaft und
einigermaßen guter Wasserqualität. Auswirkungen
auf die Natur können sich an Ein- und Ausstiegsplätzen
sowie während des Befahrens der Gewässer ergeben.
Deshalb sollte sich jeder Kanute vor der Fahrt bei Verbänden
und Naturschutzvereinen über die Regelungen informieren,
die an den jeweiligen Gewässern gelten. |
| Beschreibung
der Sportart |
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Sportausübung |
Kanu
ist der Oberbegriff für "Kajak" und "Canadier".
Ein Kajak ist ein geschlossenes Boot mit einer Sitzluke und
wird im Sitzen gefahren, der Kanute taucht sein Doppelpaddel
wechselseitig ein, um das Boot vorwärts zu bewegen. Im
Heck kann sich ein Steuer befinden, das mit den Füßen
bedient wird. Das Kajak wurde von den Inuit der Polarregionen
entwickelt. Der Canadier ist in der Regel ein offenes Boot,
das mit einem Stechpaddel angetrieben wird. Es kann in kniender
(sportlich) oder sitzender Position gefahren werden. Mit dem
Stechpaddel wird das Boot bewegt und gleichzeitig gesteuert.
Canadier stammen aus Nordamerika und wurden von den dortigen
Indianern zum Transport, zur Jagd und zum Fischfang genutzt.
Beide Bootsarten werden heute bevorzugt aus faserverstärktem
Kunststoff oder PE hergestellt.
Das Faltboot, der Vorgänger der heutigen Sportboote ist
eine ältere traditionelle Kanu-Bauart, bei der über
ein „Boots-Gerippe“ aus Holz eine Bootshaut gezogen
wird. Als Allround-Boot wurde es von der längeren Gepäck-Tour
bis zur Befahrung selbst schweren Wildwassers verwendet. Die
modernen Kunststoff-Materialien erlaubten später, robuste
und bestimmten Zwecken angepasste Boote zu bauen.
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- Voraussetzungen:
Befahrungsregelungen von öffentlichen Flüssen
und Seen variieren in Deutschland von Bundesland zu Bundesland,
in der Schweiz von Kanton zu Kanton, so dass keine allgemeingültigen
Aussagen gegeben werden können. Generell ist das Kanufahren
erlaubt, wenn keine Verbote von Behörden ausgesprochen
werden. Bestimmte Gebiete sind aus Gründen des Naturschutzes
oder anderweitiger Raumnutzung oder der Gefährdungssituation
für den Kanusport gesperrt. Einige Wasserflächen
werden während niedriger Wasserstände oder zu
bestimmten Jahreszeiten durch Befahrungsregeln vor Schäden
durch das Kanufahren geschützt. Deshalb sollte man
sich vor der Befahrung eines Flusses oder Sees bei den zuständigen
Naturschutzbehörden oder einem Kanuklub informieren.
(Quelle:
www.swisscanoe.ch/site/,
www.kanu.de)
In der Schweiz sieht die rechtliche Situation ähnlich
aus. Falls ein Flussabschnitt nicht durch ein Schutzgebiet
führt, ist das Kanufahren grundsätzlich erlaubt.
In Einzelfällen regeln freiwillige Vereinbarungen eine
zeitliche Sperrung, welche zumeist an Gewässern signalisiert
ist.
Als Grundausrüstung braucht man ein Boot (sollte unsinkbar
gemacht werden, z.B. durch Spitzenbeutel oder Kenterschläuche),
ein Paddel sowie zur Sicherheit der Paddler eine Schwimmweste,
die während des Fahrens immer getragen werden sollte.
Im Wildwasser gehört ein Helm ebenfalls zur Grundausstattung.
Eine wichtige Voraussetzung ist, dass der Kanusportler schwimmen
kann, wobei das Schwimmen im bewegten Wasser weitaus anspruchsvoller
ist als in stehenden Gewässern. Wenn Gepäck transportiert
wird, kann dies durch wasserdichte Säcke oder Tonnen
geschützt werden. Eine spezielle Ausbildung ist nicht
nötig, allerdings werden von den Vereinen diverse Kurse
angeboten.
- Reiz und Einfluss
der Natur auf den/die Kanuten/in:
Die gleitende Fortbewegung auf dem Wasser und die besondere
Perspektive von der Wasserfläche aus auf reizvolle
Uferlandschaften bieten für den Kanusportler ein Naturerlebnis
der besonderen Art.. Durch die leise Fortbewegungsart kann
die Natur intensiver wahrgenommen werden. Die Bewältigung
von Strömungen oder Wellengang fordern den sportlichen
Ehrgeiz heraus.
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Verbreitung
der Sportart |
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Paddler im Karwendelgebirge in Österreich © André Donn
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Der
Kanusport ist in Deutschland recht weit verbreitet, der Deutsche
Kanu-Verband (DKV) ist der größte Kanusport-Verband
weltweit. Er hat rund 114.000 Mitglieder (Stand: 2003), die
in etwa 1.300 Vereinen und Landesverbänden organisiert
sind. Das Arbeitsfeld reicht dabei vom alpinen Wildwasserfahren,
über beschauliches Kleinflusswandern und Salzwassertouren
bis hin zum Wettkampfsport. Auch "Trendsportarten"
wie Rafting und Drachenboot finden sich im DKV wieder.
Der Dachverband der kommerziellen Kanuanbietern ist die
Bundesvereinigung
Kanutouristik (BKT) mit zur Zeit 42 Anbietern (Stand: 2002)
Im Verband Deutsche Kanu- und Outdoorschulung e.V. sind 18 Kanuschulen
( www.vdks.de)
vertreten mit Schwerpunkt: Wildwasserausbildung (Stand: 2004)
Allerdings sind auch zahlreiche Kanuten nicht organisiert und
üben ihren Sport individuell aus.
Der Schweizerische
Kanuverband hat rund 3’500 Mitglieder, welche in 53
Sektionen organisiert sind. Der Verband engagiert sich sowohl
im Wettkampf- wie auch im Breiten- bzw. Freizeitsport. Der Organisationsgrad
der Kanuten ist in der Schweiz - verglichen mit anderen Natursportarten
wie Mountainbiken oder Sportklettern - verhältnismässig
hoch. Das liegt unter anderem daran, dass An- und Rückreise
bzw. Transfer zwischen Ein- und Auswasserstelle logistisch aufwändig
sind, was die Organisation in Gruppen notwendig macht. Zudem
gingen viele Kanuklubs historisch aus Pontonier-Vereinen hervor,
welche eine organisatorische Basis bildeten.
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Geschichte |
Schon in der Steinzeit wurden Gewässer
mit Hilfe von Einbäumen (ausgehöhlten Baumstämmen)
befahren. Besonders erfolgreiche Modelle stellten die Indianer
Nordamerikas und die Inuit der Polarregionen her. Die Indianer
bauten ihre Boote aus Birkenrinde und dichteten sie mit Harz
ab. Diese Kanus genannten Boote waren leicht, sie konnten daher
mühelos um unbefahrbare Passagen getragen werden und waren
dennoch für den Transport großer Lasten geeignet.
Den Inuit stand kaum Holz zur Verfügung. Sie spannten Tierhäute
über Gerüste, die aus Treibholz und Knochen gefertigt
waren. Ihre oben geschlossenen Boote, die Kajaks, waren seetüchtig
und wurden bevorzugt zur Robbenjagd verwendet. Nach Europa (zunächst
auf die Britischen Inseln) wurden die Kanus und Kajaks von englischen
Kapitänen im 16. und 17.Jahrhundert mitgebracht. Sie hatten
sie als Gebrauchsfahrzeuge bei den Naturvölkern kennen
gelernt und waren fasziniert von deren vielfacher Verwendbarkeit.
Zu Jagd-, Reise- und zu Transportfahrten von ein oder mehreren
Personen, mit Paddeln angetrieben, waren sie schnell und wendig.
Es sind die Vorläufer der bei uns heute unter dem Sammelbegriff
„Kanu“ bekannten Sportboote. Die deutsche Bezeichnung
"Kanu" ist sicherlich eine Übersetzung des englischen
„canoe“, das wiederum von den Kapitänen aus
dem spanischen „canagua“ abgeleitet wurde.
Heute bezeichnet man beide Bootsarten als "Kanu" -
meint man das Indianerboot spricht man vom "Canadier",
während der oder das "Kajak" seinen alten Inuitnamen
behielt. In beiden Booten blickt man in Fahrtrichtung und von
beiden Bootstypen gibt es, je nach Einsatzbereich, verschiedene
Modelle.
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| Naturraum |
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Ansprüche an den Naturraum |
Prinzipiell können alle Seen
und Flüsse, die eine ausreichende Wassertiefe ab ca.
30 cm aufweisen, befahren werden. Dabei werden sowohl Zahmwasser
(Teiche, Seen und langsam fließende Gewässer) als
auch Wildwasser befahren. Aber auch das Meer lässt sich
mit dem Kanu erkunden.
Entscheidend für eine komfortable Befahrung ist das weitgehende
Fehlen von nicht um- respektive befahrbaren Hindernissen,
an denen das Boot aus dem Wasser genommen werden und um das
Hindernis herumgetragen werden muss. Die Wasserflächen
sollten durch ausgewiesene Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten
leicht zu erreichen sein. Neben einer ansprechenden Landschaft
ist eine gute Wasserqualität für die meisten Kanuten
Voraussetzung für ihren Naturgenuss.
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Auswirkungen |
Durch das Kanufahren können
sich Auswirkungen auf Flora und Fauna ergeben. Man unterscheidet
Belastungen durch Ein- und Aussetzen bzw. Anlanden der Boote
und die Belastungen durch die Fortbewegung auf dem Wasser.
Mögliche Auswirkungen beim Ein- und Aussetzen:
• Trittbelastung können zu Schäden des
Uferbewuchses, zu Uferabbrüchen bzw. Artenverschiebung
sowie Vegetationsverlust im Bereich der Einstiegsstelle
führen, wenn landseitig trittempfindliche Biotope in
Bereich der Einstiegsstelle vorhanden sind.
• Kann zur Beunruhigung bzw. Vertreibung störempfindlicher
Tiere (Unterbrechung der Brut und Nahrungsaufnahme) führen.
Erheblich zeigt sich das in der Brutzeit der am Wasserlauf
heimischen Vögel (Eisvogel, Wasseramsel, Flussuferläufer
etc.) Zur Beschädigung von Röhricht und Unterwasserpflanzen
muss man ergänzend sagen, dass Schilfbestände
Rückzugsraum für einige Vogelarten darstellen
und auch sonst Lebensraum für viele Wirbellose Tiere
sind. Wird nur ein Halm dieses Gewächs beschädigt,
dringt Wasser in das Wurzelgeflecht hinein und die komplette
Pflanze stirbt ab.
Mögliche Auswirkungen während der Kanufahrt:
• Die Fortbewegung auf dem Wasser kann allein durch
die bloße Anwesenheit der Kanuten eine Störung
wildlebender Tiere (Fische, Wasservögel, Fischotter)
darstellen. Hierdurch werden Stressreaktionen ausgelöst,
die abhängig von den jeweiligen Fluchtdistanzen der
Tiere sind. Wenn auf einem Gewässer über längere
Zeit viele Boote unterwegs sind, kann der Einfluss auf die
Tiere stark sein. Potenziell betroffen sind auch Vögel
entlang des Gewässers und verschiedenste Tierarten
beidseits der Zustiegswege und bei den Zu- und Ausstiegsstellen
(Ingold 2005).
• Für Vögel ist ein gleichmäßiges,
ruhiges Vorbeifahren von einzelnen Booten kaum problematisch,
gehäuftes und lautes Auftreten kann bei Arten, die
ihr Nest im Uferbereich haben, zu längeren Unterbrechungen
bei der Fütterung der Jungen führen. Wenn Wassersportler
Kiesinseln oder Kiesbänke betreten, auf denen sich
Gelege befinden, können sie die getarnten Eier oder
geschlüpfte Junge zertreten (Ingold 2005).
• Zerstörung der Fischlaichplätze im Kiesbett
zum einen durch mechanische Belastung der Gewässersohle
(Grundberührung durch das Boot oder die Stechpaddel)
oder durch Sedimentaufwirbelung (Schlammbänke und Feinsand).
Dies geschieht häufig in flachen Gewässern und
an exponierten Stellen.
• Beschädigung von Röhricht und Unterwasserpflanzen
(s.o.).
Die steigende Zahl von nicht organisierten und unausgebildeten
Kanusportlern kann durch weitere starke Zunahme an Kanuverleihern
und –vermietern zu einer Ausweitung des Problems führen,
wenn keine aufklärenden Maßnahmen eingeleitet werden.
Es wäre sinnvoll, wenn Informationen und Anleitungen
zum Natur- und Gewässerschutz nicht nur von den großen
Vereinen und Verbänden in Umlauf gebracht würden,
sondern sich auch die Kanuverleiher und –vermieter an
der Aufklärung beteiligen würden.
Der Schweizerische Kanu Verband stellt hierzu das Argumentarium
„Kanufahren in Auengebieten“ zur Verfügung.
Es soll den im Verband organisierten Klubs als Richtschnur
dienen. Der überwiegende Einfluss der Vielzahl unorganisierter
Freizeitkapitäne kann aber nur durch freundliche Hinweise
und Vorbildfunktion gemildert werden.
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| Varianten
der Sportart |
Aufgrund der unterschiedlichen Bootarten und
der unterschiedlichen Beschaffenheit von Gewässern, existieren
eine Vielzahl verschiedener Varianten des Kanusports.
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Kanuwandern |
| Die meistpraktizierte Form des Kanufahrens ist
das Kanuwandern, bei dem Tages- oder Mehrtagestouren auf ruhigeren
Flüssen und Seen unternommen werden. Dem Kanuwanderer zeigt
sich im Laufe der Wanderung die Landschaft in einer völlig
neuen, ständig wechselnden Perspektive. Die Stille und
ungeahnte Ruhe bei der Befahrung vermitteln ein eindrucksvolles
Naturerlebnis. |
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Wildwasserfahren |
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Paddler auf dem Inn in Österreich © André Donn
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Die Grenzen vom Wasserwandern zum Wildwasserfahren
sind fließend. Wenn der Fluss etwas enger wird, etwas
mehr Gefälle hat, wenn Steine und Felsen im Weg liegen,
wenn Walzen und Wellen den Kanuten zu exakter Fahrt durch
diese Schwierigkeiten hindurch zwingen, dann ist es Wildwasserfahren.
Die Herausforderungen des Flusses an Reaktionsschnelligkeit
und das Zusammenspiel von Kraft und Geschicklichkeit lassen
eine Fahrt zum abenteuerlichen Erlebnis werden. Entsprechend
seiner individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten kann
der Paddler Flüsse unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade
auswählen und so die geeignete Herausforderung finden.
Zu Beachten ist , dass ab Wildwasser IV die in der Schweiz
versicherungsrelevante Einstufung als Extremsportart erfolgen
kann.
I: (leicht) – kleine Schwälle, höhere, regelmäßige
Wellen, wenige, erkennbare Hindernisse.
II: (mittelschwer) – häufige Schwälle, leicht
erkenn- und befahrbare Wirbel und Kehren.
III: (schwer) – zahlreiche Schwälle, höhere,
unregelmäßige Wellen, Brecher und Walzen, Wirbel
und Kehren, Verblockung, schlecht erkennbare Durchfahrten.
IV: (sehr schwer) – lange Schwallstrecken, hohe, unregelmäßige
Wellen, Brecher und Walzen, schwierige Wirbel, scharfe Kurven,
starke Verblockung, Durchfahrten schlecht erkennbar.
V: (extrem schwer) – durchgehende Schwallstrecken,
unregelmäßige Brecher und Walzen, schwierigste
Kehren und Wirbel, hohe Strömungsgeschwindigkeit, extreme
Verblockung, Durchfahrten kaum erkennbar.
VI: (Grenze der Befahrbarkeit) – Steigerung sämtlicher
Schwierigkeiten.
Extremes Wildwasserfahren
Erstbefahrungen in allen Kontinenten, Expeditionen zu den
unbekannten und unbefahrenen Flüssen in allen Ländern.
Extreme Schwierigkeitsgrade mit Wasserfällen und Katarakten
sind die Elemente extremer Wildwasserfahrer.
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Kanu
Rodeo |
Eine relativ neue Disziplin ist das
Kanu-Rodeo. Die Besonderheit ist es, dass hier keine Wegstrecke
zurücklegt wird, sondern nahezu auf einer Stelle im Fluss
verschiedene Figuren gefahren werden. Der Kanute fährt
mit seinem Boot in Walzen und dreht Kerzen oder andere spektakuläre
Figuren mit dem Boot im Wasser. |
Seekajak,
Küstenpaddeln |
Unter dem Begriff Seekajakfahren
verbirgt sich eine spezielle Art des Kanuwandersports. Gemeint
ist hiermit die Fortbewegung mit Kanus auf dem Meer, in der
Regel entlang von Küsten. Seekajakfahren auf dem Meer eröffnet
im Vergleich zum Wanderpaddeln auf Flüssen und Seen und
zum Strömungspaddeln auf Wildbächen dem Paddler eine
neue Erlebniswelt. Hierbei werden an den Kanuten besondere Kenntnisse
im Bereich Nautik und Navigation gefordert, um relativ sicher
auf dem offenen Meer fahren zu können. |
Kanusport als Wettkampfsport |
Neben diesen "Freizeitsportarten"
gibt es Kanusport natürlich auch als Wettkampfsport.
Das Spektrum reicht dabei vom einfachen Vergleich bei kleineren
Wettkämpfe bis hin zum Hochleistungssport bei Weltmeisterschaften
und Olympischen Spielen. Im DKV gibt es derzeit die Wettkampfdisziplinen
Kanurennsport, Wildwasser-Rennsport mit den Disziplinen Wildwasser-Slalom
und Wildwasser-Abfahrt, Kanupolo, Kanu-Marathon und Kanu-Segeln.
Diese Disziplinen sind bis auf das Kanu-Segeln auch im Schweizerischen
Verband vorhanden.
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Referenzen |
| WINKELMANN, C. u. WILKEN, T. (1998): Sportaktivitäten
in Natur und Landschaft : Rechtliche Grundlagen fuer Konfliktlösungen.
UFO-Plan Forschungsbericht 101 06 080. Schmidt. Berlin.
INGOLD, P. (2005): Freizeitaktivitäten im Lebensraum
der Alpentiere. Konfliktbereiche zwischen Mensch und Tier,
mit einem Ratgeber für die Praxis. Haupt-Verlag, Bern.
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Fallstudien zu Naturschutz und "Kanu, Kajak": |
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Informationen zu betroffenen Tierarten:
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Lebensräume:
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Links: |
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