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| Beschreibung
der Sportart |
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Sportausübung |
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Taucher an der Oberfläche © Michael Pütsch
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Getaucht
wird schon seit vielen Jahrzehnten zum Nahrungserwerb oder
der Erforschung der Unterwasserregionen. Das Freizeittauchen
oder Sporttauchen in der heutigen Form entstand aber erst
in den 50er-Jahren aus dem Rettungswesen und dem wissenschaftlichen
Tauchen.
Tauchen wird vor allem in Küstenregionen der Meere, in
Seen aber auch in Flüssen ausgeübt.
Grundsätzlich lässt sich das Schnorcheln vom Tauchen
mit Drucklufttauchgeräten
(DTG) abgrenzen. Für das Schnorcheln benötigt
man eine sogenannte Freitauch- (ABC)-Ausrüstung, die
aus Flossen, Schnorchel und Tauchmaske (die auch die Nase
umschließt) besteht.
Mit der Freitauch- (ABC)-Ausrüstung lassen sich Unterwasserflora
und -fauna von der Wasseroberfläche aus beobachten, während
durch den Schnorchel geatmet wird. Kurze Abtauchmanöver
sind ebenfalls möglich.
Beim Tauchen mit dem DTG können durch die ständige
Luftzufuhr größere Tiefen erreicht werden. Hieraus
ergeben sich physikalische und physiologische Besonderheiten,
die ein zu schnelles Auftauchen aus großer Tiefe lebensgefährlich
werden lassen können. Dadurch, dass man in der Tiefe
komprimierte Luft einatmet, löst sich entsprechend mehr
Stickstoff im Blut und in den Geweben und es muss beim Auftauchen
darauf geachtet werden, dass zum einen eine bestimmte Auftauchgeschwindigkeit
nicht überschritten wird (10m/min) und außerdem
kann es notwendig sein, dass Dekompressionsstops
eingehalten werden müssen.
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- Voraussetzung
Während für das Schnorcheln keine grundlegende Ausbildung
vonnöten ist, bestehen beim Tauchen mit dem DTG Gefahren,
die eine theoretische und, für den Umgang mit der Ausrüstung,
praktische Ausbildung voraussetzen. Zur Sicherheit wird dringend
empfohlen immer mit einem entsprechend ausgebildeten Partner
zusammen zu tauchen.
Generell gelten keine Beschränkungen bezüglich des
Alters, jedoch wird von verschiedenen Ausbildungsverbänden
ein unterschiedliches Mindestalter empfohlen (VDST 12 Jahre).
Eine ärztliche Tauchtauglichkeitsbescheinigung ist notwendig.
In den verschiedenen Tauchverbänden (s.u.) gibt es verschiedene
Ausbildungssysteme, die hier nicht näher dargestellt
werden.
- Reiz und Einfluss der Natur auf den
Sportler
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Taucher im Süsswasser © Michael Pütsch
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Der große Reiz des Tauchens liegt in der „schwebenden“
Erkundung der Unterwasserwelt und der Bewegung im dreidimensionalen
Raum. Gute Sichtverhältnisse durch klares Wasser sind
wichtige Voraussetzungen, um die Natur unter der Wasseroberfläche
genießen zu können.
Eine besondere Unterwasserfauna und -flora, wie Korallenriffe
und bestimmte Fischarten etc., üben eine besonders
große Anziehungskraft aus. Diese geht ebenso von spektakulären
Unterwasserformationen („Drop-offs“) und Wracks
aus.
- Vorgaben und Abhängigkeit des Sports
Mehr als in anderen Natursportarten wird der Sporttaucher
durch die veränderten Bedingungen unter Wasser gefordert.
All seine Sinne werden angesprochen. Körperliche und
geistige Fitness wird eingefordert, wobei Erstere regelmäßig
durch eine ärztliche Untersuchung überprüft
werden muss. Im psychischen Bereich sind besonders Konzentration,
Selbstwahrnehmung, Umgang mit Angst und Selbstüberschätzung,
Sensibilität für die eigenen sowie für die
Grenzen des Tauchpartners, Teamfähigkeit, Rücksichtnahme
und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen von
großer Bedeutung. Somit besitzt das Sporttauchen große
erlebnispädagogische Inhalte und Wirkungen.
Für die einfachste Form des Sporttauchens, dem Schnorcheltauchen
(Scubing), werden lediglich Maske, Flossen und Schnorchel,
die sogenannte Freitauch- (ABC)-Ausrüstung, benötigt. |
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Für einen Tauchgang mit Pressluft ist folgendes
Material Grundvoraussetzung:
- ABC-Ausrüstung (Schnorchel, Maske, Flossen)
- Tarier-„Jacket“ oder Tarier-Weste: eine
rucksackähnliche Weste, an dem das DTG befestigt
wird und durch Aufblasen bzw. Luft ablassen zum Tarieren
(Schweben im Wasser) genutzt wird.
- Zweistufiger Atemregler: besteht aus dem Anschluss
an das DTG mit drei bis vier davon abgehenden Schläuchen:
- Die erste Stufe des Atemreglers regelt den hohen
Druck im DTG (200 bar) auf einen Mitteldruck von
8-10 bar über den Umgebungsdruck.
- Der „Inflatorschlauch“ wird am Jacket
angeschlossen und dient zum Aufblasen des Jackets
um im Wasser möglichst ausgelichen (tariert)
zu schweben.
- Zweite Stufe des Atemreglers inkl. Mundstück,
der den Luftdruck auf den Umgebungsdruck des Wassers
senkt. Ein zweiter Atemregler dient der eigenen Sicherheit
und der Versorgung der Tauchpartner bei Problemen (z.B.
Ausfall des Atemreglers oder keine Luft mehr im DTG).
- Finimeter (Druckmesser) zur Kontrolle der Füllung
des DTG.
- Je nach Wassertemperaturen Neoprenanzug, -handschuhe,
-füßlinge oder gar einen Trockentauchanzug.
Innerhalb des Tauchsports haben sich, teilweise erst
in jüngster Zeit, unterschiedliche Formen der Ausübung
herausgebildet: Nitrox-Tauchen, Tech-Diving, Rebreather-Diving
(s.u.). Für diese Varianten werden spezielle, teilweise
sehr aufwendige und hochentwickelte Ausrüstungen
benötigt.
Tauchen lässt sich bei nahezu jeden Witterungsverhältnissen,
sogar unter Eis eines zugefrorenen Sees durchführen.
Hierbei sind allerdings hohe Sicherheitsanforderungen
zu beachten.
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Geschichte |
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Gruppe von Tauchern vor einem Tauchgang © Michael Pütsch
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Vermutlich schon vor tausenden von
Jahren sind die Menschen ohne mechanische Hilfsgeräte getaucht,
um Fische zu fangen oder Perlen zu finden. Die ersten Erwähnungen
von Apparaturen, die den Taucher mit Luft versorgen, gibt es
schon bei Aristoteles (384-322 v. Chr.). Die ersten Illustrationen
eines Tauchers findet sich bei Vegetius’ „de re
militari“ (1511-1532). Ein langer Lederschlauch verbindet
den Helm des Tauchers mit der Wasseroberfläche. Tierblasen
halten das Schlauchende über Wasser. Auch von Leonardo
da Vinci ist ein Tauchhelm mit spitzen Dornen, zur Abwehr von
Unterwassermonstern, beschrieben worden.
Die ersten Taucherglocken wurden 1717 vom Briten Edmund Halley
gebaut. Es handelte sich um eine Holzkammer ohne Boden, in
die ein Fenster eingebaut war. Heutzutage werden moderne Stahlversionen
dieses Gerätes noch für den Bau von Brücken
und Hafenanlagen verwendet.
Jaques Costeau und Emile Gagnan revolutionierten durch die
Erfindung der „Aqualunge“ die Taucherwelt und
ermöglichten das freie Tauchen ohne durch Luftschläuche
mit der Oberfläche verbunden zu sein. Das Grundprinzip,
eine Druckluftflasche, die die Luft über einen Atemregler
(s.o.) zum Mundstück führt, ist bis heute gleichgeblieben.
Das Freizeittauchen oder Sporttauchen in der heutigen Form
entstand aber erst in den 50er-Jahren aus dem Rettungswesen
und dem wissenschaftlichen Tauchen.
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Verbreitung der Sportart |
| Tauchen gehört zu den Wassersportarten
mit den höchsten Wachstumsraten. Man schätzt, dass
ca. 1,6 Millionen der in Deutschland lebenden Personen (VDST
2001) zumindest gelegentlich tauchen, die meisten von ihnen
im Auslandsurlaub. In der Schweiz dürfte es sich um mindestens
20.000 handeln. Die Tourismusbranche hat in den letzten Jahrzehnten
durch viele Tauchschulen, besonders in den südlichen
Urlaubsländern, den Boom dieser Sportart ausgenutzt und
damit auch zu deren Verbreitung im mitteleuropäischen
Inland beigetragen. Die Schätzungen für ganzjährig
aktive Taucher, die auch häufiger in Deutschland tauchen,
belaufen sich auf 300.000 bis 600.000 (VDST 2001).
Vertreten wird der Tauchsport in Deutschland u.a. vom Verband
Deutscher Sporttaucher (VDST e.V.), dem Sportfachverband im
Deutschen Sportbund (DSB). Im VDST sind ca. 75.000 Mitglieder
(Stand 2002), weitere 8.550 sind bei PADI (Professional Association
of Diving Instructors) Mitglied. Weitere Verbände sind
z.B. CMAS Germany, Verband deutscher Tauchlehrer (VDTL), Verband
europäischer Tauchlehrer (VETL), Scuba Schools International
(SSI).
In der Schweiz wird der Tauchsport vom Schweizer Unterwasser-Sport-Verband
(
SUSV) vertreten, mit etwa 8.000 Mitgliedern. Tauchausbildungsverbände
gibt es in der Schweiz nicht wenige, z.B.
CMAS-CH (Confédération
Mondiale des Activités Subaquatiques Schweiz),
NAUI (National
Association of Underwater Instructors),
PADI (Professional Association
of Diving Instructors) und
SSI (Scuba Schools
International).
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| Naturraum |
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Ansprüche an den Naturraum: |
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Korallenriff im Roten Meer © Michael Pütsch
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Neben
dem Gefühl der Schwerelosigkeit und von Abenteuer, sich
in einer anderen Welt zu bewegen, ist das Erleben von intakter
Natur ein zentrales Motiv für das Tauchen in Freigewässern,
das durch Schwimmbäder nicht ersetzt werden kann.
Im Hinblick auf die vom Tauchsport genutzten Naturräume
sind – außerhalb der heimischen Gewässer
– die tropischen Meere sowie das Mittelmeer Hauptanziehungspunkt
für Tauchbegeisterte. Die Gewässer in denen getaucht
wird, sollten eine bestimmte Tiefe aufweisen, je nach Anspruch
des Tauchenden, ob er schnorcheln oder mit dem DTG tauchen
will. Für gute Sicht ist klares Wasser von Vorteil, kann
aber z.B. beim Orientierungstauchen (siehe unten) auch von
geringem Interesse sein.
- Heimische Gewässer
Als Tauchgewässer kommen neben wenigen Fließgewässern
hauptsächlich Stehgewässer in Frage. Innerhalb
der Stehgewässer sind es in erster Linie Seen (auch
Baggerseen) und Talsperren, die sich für das Sporttauchen
eignen. Stehgewässer stellen Lebensräume mit sehr
unterschiedlichen Eigenschaften (Nährstoffgehalt, Tiefe,
Relief etc.) dar und sie beherbergen sehr verschiedene Lebensgemeinschaften.
Der Nährstoffgehalt eines Gewässer zeigt sich
oft auch durch die Sichtweiten. Ein nährstoffarmer
(oligotropher) See weist Sichtweiten von über 15 m
auf, während in nährstoffreichen Seen die Sichtweite
kleiner als 2 m sein kann.
Bei den Fließgewässern sind es klare Bergflüsse,
die zum Flusstauchen genutzt werden oder aber ortsnahe Flüsse,
die - meist nur einmal jährlich – zum Austragungsort
für sportliches Flossenschwimmen über lange Strecken
werden (z.B. Flossenschwimmen in der Weißen Elster
bei Dresden (D) oder das Reussschwimmen von Luzern nach
Sins (CH)).
- Tropische Meere und Mittelmeer
Tropische Korallenriffe und das Mittelmeer sind seit Beginn
des Sporttauchens die Hauptreiseziele für Taucher.
Hier wird der überwiegende Teil aller Tauchgänge
absolviert. Die enorme Artenvielfalt und die sehr großen
Sichtweiten, ziehen die Taucher aus aller Welt an. Die Aussicht,
Großfischen wie Haien, Mantas oder gar Walen zu begegnen,
tut ein übriges. Im Mittelmeer sind es vor allem die
üppig bewachsenen Steilwände und Schiffwracks,
die als Tauchattraktionen gelten.
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Auswirkungen |
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Taucher nach einem Tauchgang © Michael Pütsch
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In der Schweiz und in Deutschland stehen einer ständig
zunehmenden Zahl von Sporttauchern nur eine begrenzte Anzahl
von Gewässern gegenüber.
Ob und in welchem Masse Umweltbeeinträchtigungen durch
Taucher entstehen, hängt grundsätzlich von der Empfindlichkeit
des Tauchgewässers ab, der Tages-, oder Jahreszeit und
vom Tauchstil selbst ab. Besonders sensibel sind kleine, natürliche
Seen mit durchgehendem Bewuchs sowie nährstoffarme (oligotrophe)
Gewässer. Bei größeren Seen ist die ökologische
Empfindlichkeit von bestimmten Gewässerzonen, vor allem
des Schilfgürtels, der Schwimmblattzone, von Unterwasserwiesen
(Armleuchteralgen – Characeen) und des Gewässergrundes
zu beachten.
Besondere Rücksicht erfordert das Tauchen während
der Brut- und Laichzeit, aber auch in den Dämmerungsstunden.
Ebenfalls wichtig ist eine gute Ausbildung: unerfahrene Taucher
können leicht unbeabsichtigt Schäden verursachen.
Sie sollten daher nicht in sensiblen Gewässern tauchen.
Auswirkungen auf die Umwelt sind nicht nur während des
eigentlichen Tauchganges, sondern auch beim „Drumherum“,
von der Anfahrt bis zur Abfahrt zu beachten. Welche Umwelteffekte
möglicherweise auftreten können, ist in der Tabelle
stichwortartig aufgelistet. Hierbei handelt es sich um potentielle
Konflikte, die bei rücksichtsvollem Verhalten weitgehend
vermieden werden können und nur dann schwerwiegend sind,
wenn sie sensible Gewässerbereiche betreffen.
Tabelle: Mögliche Umweltauswirkungen des Tauchens
(aus: „Der umweltbewusste
Wassersportler“, Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt, 2000)
| 1. Vorbereitung des Tauchganges
und Rahmenaktivitätenbetroffen: UFERBEREICHE |
| Auslösendes Verhalten |
Art der Beeinträchtigung |
Mögliche Wirkungen auf die Umwelt |
| An- und Abfahrt (PKW), „wildes“ Parken,
an den Uferrand fahren |
Lärm, Abgase, mechanische Belastungen/ Beschädigungen,
Schadstoffeinträge (z.B. Öl) |
Luftverschmutzung, Störung von Tieren, Beschädigung
von Pflanzen, Bodenverdichtung/-erosion, Belastung von
Boden und Wasser durch Schadstoffe |
| Lagern, Ausbreiten von Tauchgeräten |
Lärm, Abfälle, Tritt, Sanitärprobleme |
Störung von Tieren, Trittschäden an Pflanzen,
Bodenverdichtung/-erosion, Eutrophierung |
| Tragen der Ausrüstung zum Gewässereinstieg |
Tritt u.a. mechanische Beschädigungen (Trampelpfade) |
Störung von Tieren, Beschädigung von Pflanzen |
| Füllen von Drucklufttauchgeräten, Ausblasen
von Ventilen |
Lärm |
Störung von Tieren und anderen Erholungssuchenden |
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| 2. Ein- und Ausstieg, Schnorcheln
zum Abstiegsortbetroffen: UFERNAHE GEWÄSSERBEREICHE
und FLACHWASSERZONEN |
| Auslösendes Verhalten |
Art der Beeinträchtigung |
Mögliche Wirkungen auf die Umwelt |
| Ein- und Ausstiege (falls keine Stege oder Kiesschüttungen
vorhanden sind) |
Tritt u.a. mechanische Beschädigungen, Sedimentaufwirbelung |
Störung von Tieren (v.a. Vögel im Schilfgürtel),
Beschädigung von Pflanzen, Schädigung von Bodenorganismen,
Wassertrübung, Beeinträchtigung der Photosynthese |
| Schnorcheln/Tauchen in der Schwimmblattzone u. in Flachwasserbereichen |
mechanische Beschädigungen (z.B. durch Verfangen
im Tauchgerät), Sedimentaufwirbelung |
Störung von Tieren (z.B. Amphibien, Kleinfische),
Zerstörung von Pflanzen und Kleinlebensräumen,
Zerstörung von Fisch- u. Amphibienlaich |
| Schnorcheln/Auftauchen auf offenen Wasserflächen |
Präsenz, Bewegungen |
mögliche Beunruhigung von Vögeln in deren
Ruhegebieten oder während der Mauser |
| 3. Eigentlicher Tauchgangbetroffen:
UNTERWASSERBEREICHE und GEWÄSSERGRUND |
| Auslösendes Verhalten |
Art der Beeinträchtigung |
Mögliche Wirkungen auf die Umwelt |
| Tauchen durch Unterwasservegetation |
Tritt u.a. mechanische Beschädigungen (Abreißen
durch Tauchgerät, heftige Wasserbewegungen) |
Beschädigung der Vegetation (z.B. Armleuchteralgen),
Zerstörung von Kleinlebensräumen |
| grundnahes Tauchen, Aufsetzen auf dem Grund |
Sedimentaufwirbelung durch Flossenschlag, mechanische
Beschädigungen |
Wassertrübung, Beeinträchtigung der Photosynthese
durch Sedimentablagerung auf Pflanzen, Eutrophierung durch
Nährstofffreisetzung, Zerstörung von Boden-Fischlaich |
| Verfolgen, Berühren, Füttern von Fischen |
Beunruhigung, Veränderung von Fressgewohnheiten |
Störung von Fischen (Energieverlust vor allem in
der Winterruhe), Artenverschiebung (zugunsten weniger
scheuer Arten) |
| Störung von Fischen in der Nachtruhe |
Beunruhigung |
Störung von Fischen in der Nachtruhe |
Die Schutzwürdigkeit von Steh- und Fließgewässern
ergibt sich überwiegend aus folgenden Gründen:
ökologisch: seltene Lebensgemeinschaften
besonderer Prägung, seltene und empfindliche Tier- und
Pflanzenarten, geringer Nährstoffgehalt (Trophiestufe),
Artenreichtum, naturnahe Form mit Flachwasserzonen, Bedeutung
als Durchzug- und Winterrastplatz für Vögel
wissenschaftlich: seltenen Arten, Beispiele
für Sukzession, Entstehungsgeschichte
kulturhistorisch: archäologische Fundstellen,
prähistorische Siedlungen, Wracks
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| Varianten
der Sportart |
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Apnoe-Tauchen: |
Apnoe steht für ohne Atmung und meint beim Apnoe-Tauchen
das bewusste Atemanhalten. Wettkampfdisziplinen sind Zeit-,
Strecken- und Tieftauchen.
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Orientierungstauchen: |
Bestimmte Punkte müssen in einer Wasserfläche
möglichst schnell angetaucht werden. Eine am Körper
des Tauchers befestigte, kleine Boje zeigt dessen Standort
an.
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Nitroxtauchen: |
Die Name "Nitrox" setzt sich aus den Bezeichnungen
für Stickstoff (Nitrogen) und Sauerstoff (Oxygen) zusammen.
Diese beiden Gase sind in der Luft, somit auch in einem
Drucklufttauchgerät vorhanden. Das Gasgemisch im (speziell
auf das Nitroxtauchen ausgelegte) DTG hat jedoch beim Nitroxtauchen
einen Sauerstoffanteil von 22-40 % (als Nitrox-Basic bezeichnet)
oder sogar von mehr als 40 % (Nitrox-Advanced), unter entsprechender
Reduzierung des Stickstoffanteils. Bei diesem Gasverhältnis
kann sich Stickstoff bei erhöhtem Umgebungsdruck unter
Wasser nicht in den gefährlichen Mengen im Blut lösen,
wodurch länger in entsprechender Tiefe getaucht werden
kann.
Nitrox-Gasgemische werden auch als EAN (Enriched Air Nitrox)
bezeichnet.
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Tec-Diving: |
Beim Tec-Diving wird mit Gasgemischen getaucht, die neben
dem Nitrox-Gemisch noch ein drittes Gas, Helium, beinhalten
und deshalb als Tri-Mix bezeichnet werden.
Diese Gasgemische sind aufwendig in der Herstellung und
bedürfen einer komplexeren Dekompression beim Auftauchen,
lassen aber sehr tiefe Tauchgänge zu.
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Rebreather - Diving: |
Geht man von der begrifflichen Definition aus, so steht
Rebreathertauchen für Kreislaufgerätetauchen und
ist als Technologie eng mit der Tauchhistorie verbunden.
Kreislauftauchgeräte wurden aus Rettungsgeräten
für Bergleute (Grubenrettern) und U-Bootfahrer (Tauchretter)
entwickelt und von Tauchpionieren wie Hass und Cousteau
nach dem Zweiten Weltkrieg als autonome Schwimmtauchgeräte
entwickelt. Da bei dieser Form des Tauchens keine Ausatemblasen
im Wasser entstehen, war diese Technik vor allem für
die militärische Nutzung interessant.
Die Kreislauftauchtechnologie erlebt nun eine Renaissance.
Die Technik wurde weiterentwickelt, insbesondere Meeresbiologen,
Unterwasserfotografen und Taucher, die ein neues Taucherlebnis
erfahren wollen, nutzen diese Technik.
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Fallstudien zu Naturschutz und "Tauchen": |
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Informationen zu betroffenen Tierarten:
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Lebensräume:
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Links: |
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