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Blässhuhn | v.a. im Juli und August; in den von Kanuten befahrenen Abschnitten keine Jungvögel, im Gegensatz zu Bereichen ohne Kanuten (deskriptiv, ohne Kausalanalyse)
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| Eisvogel | Weicht Kanuten regelmäßig aus; potenziell zur Anlage von Brutröhren geeignete Bereiche am Sauerufer werden nicht genutzt (deskriptiv, ohne Kausalanalyse)
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| Gebirgsstelze | Reagieren zwar auf Kanuten während der gesamten Saison, jedoch wurden trotzdem regelmäßig Jungvögel angetroffen.
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| Graureiher | Sich nähernde Kanuten führen regelmäßig zur Unterbrechung der Nahrungsaufnahme und zum Auffliegen
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| Teichhuhn | Es wird vermutet, dass der Bruterfolg niedrig ist. Störungen führen zu Nestabwesenheitszeiten, die u.a. vom Fuchs zur Plünderung der Eier oder Jungvögel genutzt wurden.
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| Wasseramsel | Keine Störungen beobachtet; Wasseramseln unterbrachen trotz stark lärmender Kanuten die Nahrungsaufnahme nicht; jedoch waren die Individuen durch Sichtbarrieren von den Kanuten getrennt
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| Zwergtaucher | Die Anwesenheit von Kanuten führte zu einem permanenten Fluchtverhalten und Aufsuchen der uferbegleitenden Weidengebüsche zur Deckung. Der Bruterfolg ist sehr gering und wahrscheinlich nur auf die störungsfreien bzw. -armen Zeiten im März und April zurückzuführen. Brutabwesenheitszeiten führten in einem Falle zur Okupation der Nestplattform durch ein Teichhuhnpaar.
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| Gebänderte Prachtlibelle - Calopteryx splendens | Generell wird ein nur geringes Konfliktpotenzial zwischen Kanuten und Individuen dieser Libellenart angenommen. Vor allen in Bereichen mit einer Schwimmblattvegetation ist bei Einfahren (unerfahrener) Kanuten mit einer Entlassung von Larven in eine katastrophische Drift zu rechnen.
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| Pokalazurjungfer - Erythromma lindenii | Generell wird ein nur geringes Konfliktpotenzial zwischen Kanuten und Individuen dieser Libellenart angenommen. Vor allen in Bereichen mit einer flutenden bzw. Schwimmblattvegetation ist bei Einfahren (unerfahrener) Kanuten mit einer Entlassung von Larven in eine kathastropische Drift zu rechnen..
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| Gemeine Flussjungfer - Gomphus vulgatissimus | Das Konfliktpotenzial zwischen Kanuten und Individuen dieser Libellenart wird als mittel bis hoch angenommen: Die Larven im Uferrandbereiche sind trittempfindlich. Störungen der Eiablage der Weibchen können zu erheblichen Auswirkungen der Reproduktionsrate führen, da nach gegenwärtigem Kenntnisstand davon auszugehen ist, dass Weibchen nur wenige Male zur Eiablage an ein Gewässer kommen und die Eier zudem als Eipakete abgelegt werden.
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| Kleine Zangenlibelle - Onychogomphus forcipatus | Es wir ein mittleres bis hohes Konfliktpotenzial zwischen Kanuten und Individuen dieser Libellenart angenommen: Erhebliche Beeinträchtigungen sind v.a. im Bereich von riffles (Rauschen) sowie während der Emergenz zu erwarten. Da die Art sehr niedrig über der Wasseroberfläche schlüpft (meist <5cm) können von Kanuten erzeugte Wellen zu Schäden der weichen, noch nicht ausgehärteten Individuen führen, die diese funktionsunfähig machen oder töten. In beiden Fällen ist eine Reproduktion nicht mehr möglich.
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| Gekielte Smaragdlibelle - Oxygastra curtisii | Es wird ein geringes bis mittleres Konfliktpotenzial zwischen Kanuten und Individuen dieser Libellenart angenommen, da sich die Larven in Bereichen aufhalten, die von Kanuten nicht beeinträchtigt werden. Auch die Eiablagestellen liegen im Regelfall außerhalb der Beeinträchtigungsmöglichkeiten von Kanuten. Die Art ist in den Anhängen II und IV der FFH-Richtlinie verzeichnet und von besonderer Bedeutung im europäischen Schutzgebietsystem Natura 2000.
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| Südlicher Blaupfeil - Orthetrum brunneum | Es wird ein geringes bis mittleres Konfliktpotenzial zwischen Kanuten und Individuen dieser Libellenart angenommen. Beeinträchtigungen sind v.a. im Falle der Larvenlebensräume in den flachen leicht fließenden Gewässern die Ufer-Kiesbänke durch Trittbelastung zu erwarten, wenn Kanus zu Lagern am Ufer verlassen werden. |