Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Landwirtschaft

Gentechnikfreie Regionen in Deutschland

Rund 32.000 Landwirte gegen Gentechnik in der Landwirtschaft in Deutschland

Im Netzwerk Gentechnikfreie Regionen (GfR) positionieren sich rund 32.000 Landwirtinnen und Landwirte gegen Gentechnik in der Landwirtschaft. Sie verzichten auf fast 1,2 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Fläche freiwillig auf die Nutzung gentechnisch veränderter Saat- und Pflanzengüter (Stand: 08.2015). Auch wenn seit 2012 deutschlandweit keine gentechnisch veränderten Pflanzen mehr angebaut werden, sind die Gentechnikfreien Regionen und Initiativen als politisches Signal gegen Gentechnik weiterhin von hoher Relevanz.


Das Netzwerk Gentechnikfreier Regionen fußt auf einer gemeinsamen Initiative vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Es garantiert auf seinen zugehörigen Flächen gentechnikfreien Landbau unabhängig von politischen Entscheidungen auf europäischer oder nationaler Ebene. Diese Unabhängigkeit und die daraus resultierende Kontinuität im Verzicht auf Gentechnik in der Landwirtschaft sind aus ökologischer Sicht äußerst wertvoll. Gentechnisch verändertes Erbmaterial kann sich unkontrollierbar in der Umwelt ausbreiten und vermehren und ist daher nicht rückholbar. Selbst ein kurzfristiger Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen kann daher unvorhergesehene Langzeitfolgen nach sich ziehen.

Weiterführende Infos

Agro-Gentechnik (BfN-Themenseite)

Gentechnikfreie Regionen in Deutschland (BUND e.V.)