Bundesamt für Naturschutz

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Landschaftssteckbrief

20001 Markgräfler Rheinebene


Landschaftstyp:

4.2 Ackergeprägte offene Kulturlandschaft



Großlandschaft:

Süddeutsches Stufenland mit seinen Randgebirgen und dem Oberrheinischen Tiefland



Fläche:

144 km²



Beschreibung:

Die Markgräfler Rheinebene ist ein Niederterrassenfeld aus alpinen und von Schwarzwaldbächen aufgeschütteten kristallinen Schottern. Eingegrenzt wird die zwischen 190 und 300 m ü. NN liegende Landschaft von der Rheinaue im Westen und dem Markgräfler Hügelland im Osten. Als Böden dominieren Braunerden über kiesigen Schottern, die in Richtung Hügelland zunehmend mit Schwemmlöss bedeckt sind. Die Ebene liegt auf Höhe des Rheinniveaus. Der anthropogene Einfluss durch Landwirtschaft und Grünlandnutzung ist dominant sichtbar. Wald existiert nur vereinzelt.
Aufgrund der guten Böden herrscht landwirtschaftliche Intensivnutzung vor. Neben dem Anbau von Sonderkulturen existiert insbesondere entlang der Schwarzwaldbäche Grünlandnutzung. Forstwirtschaft gibt es nur ganz vereinzelt. Lokal werden große Vorkommen von Sanden und Kiesen abgebaut.
Durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung kommt der Markgräfler Rheinebene keine ausgeprägte Bedeutung für den großflächigen Naturschutz zu. Allerdings existieren insbesondere an den Fließgewässern Kander und Möhlin Rückzugsgebiete für schutzbedürftige Arten. Bis auf das Naturschutzgebiet "Flugplatz Bremgarten" existieren kaum Schutzausweisungen.



Schutzgebietsanteile
(% Gesamtlandschaftsfläche, Stand 2010)
FFH-Gebiete 2,28 %
Vogelschutzgebiete 5,11 %
Naturschutzgebiete 1,24 %
Nationalparke 0 %
sonst. Schutzgebiete 1,32 %
Effektiver Schutzgebietsanteil 5,41 %


Abgrenzung der Landschaft 'Markgräfler Rheinebene' (20001)

Abgrenzung der Landschaft "Markgräfler Rheinebene" (20001)
Kartengrundlage: (c) GeoBasis-DE / BKG 2007


Vorschläge für Ergänzungen oder Korrekturen zur vorliegenden Landschaftsbeschreibung bitten wir uns mitzuteilen.
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Letzte Änderung: 01.03.2012

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