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Landschaftssteckbrief

40400 Regensenke


Landschaftstyp:

3.6 Gehölz- bzw. waldreiche grünlandgeprägte Kulturlandschaft



Großlandschaft:

Süddeutsches Stufenland mit seinen Randgebirgen und dem Oberrheinischen Tiefland



Fläche:

667 km²



Beschreibung:

Die Regensenke zeichnet sich durch grünlandgeprägte Niederungsbereiche sowie bewaldete Hanglagen und Kuppen aus. Sie liegt zwischen den höher aufragenden Kämmen des Hinteren Bayerischen Waldes im Nordosten sowie dem Vorderen Bayerischen Wald und dem Falkensteiner Vorwald im Südwesten. Die unruhig gegliederte Muldenregion mit einer Höhenlage von 600 bis 700 m ü. NN öffnet sich nach Nordwesten zur Cham-Further-Senke bei 400 m ü. NN und hebt sich im Südosten an der Landschaftsgrenze auf 700 m ü. NN. Gneise und Granite bilden den Untergrund, die Mulden und Niederungen bergen Reste tertiärer Verwitterungsdecken und pleistozäner Fließerden. Die Längsfurche des mäandrierenden Regen wird vom sogenannten "Pfahl" durchzogen, einem Quarz, der lokal als 20 bis 30 m hohes aus dem Untergrund herausgewittertes Riff zu sehen und mit Kiefern-Birken-Beständen bewaldet ist.
Bei dem Gebiet handelt es sich um eine strukturreiche, zunehmend intensiv landwirtschaftlich genutzte Kulturlandschaft.
Weite Bereiche des Weißen Regen und Regen sind als naturnah zu bezeichnen. Bedeutende Lebensräume sind Fließgewässer und deren Säume, Feucht- und Naßwiesen, Niedermoorbildungen sowie Mager- und Trockenstandorte. Der Anteil ausgewiesener Schutzgebiete ist gering, jedoch sind größere Flächen als national bedeutsamer Flächen für den Biotopverbund erfasst.



Schutzgebietsanteile
(% Gesamtlandschaftsfläche, Stand 2010)
FFH-Gebiete 2,36 %
Vogelschutzgebiete 0,01 %
Naturschutzgebiete 0,3 %
Nationalparke 0 %
sonst. Schutzgebiete 0 %
Effektiver Schutzgebietsanteil 2,37 %


Abgrenzung der Landschaft 'Regensenke' (40400)

Abgrenzung der Landschaft "Regensenke" (40400)
Kartengrundlage: (c) GeoBasis-DE / BKG 2007


Vorschläge für Ergänzungen oder Korrekturen zur vorliegenden Landschaftsbeschreibung bitten wir uns mitzuteilen.
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Letzte Änderung: 01.03.2012

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