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Landschaftssteckbrief

4401 Höhere Felder des Unteren Illertals


Landschaftstyp:

4.1 Grünlandgeprägte offene Kulturlandschaft



Großlandschaft:

Donauniederung, Iller-Lech-Platte, Niederbayerisches Hügelland und Oberbayerische Schotterplatten



Fläche:

191 km²



Beschreibung:

Ab Dietmannsried (650 m ü. NN) quert das bis zum Tertiärsockel eingetiefte Illertal die Jung- und Altmoränenablagerungen und tritt östlich von Legau in die durch Hochterrassen- und Deckenschotter geprägte Ebene über. Die Iller mäandriert in einer schmalen Aue, bis bei Lauterach Begradigung und Regulierung des Flußlaufes einsetzen. Das Landschaftbild ist durch große Grünlandflächen und vereinzelte Waldstandorte am östlichen Ufer geprägt, bevor die Iller Memmingen (600 m ü. NN) erreicht und sich die Nutzungsstruktur hin zu einem höheren Ackerflächenanteil verschiebt.
Die Grünlandnutzung ist vorherrschend.
Von Bedeutung sind die Auwaldreste im Illertal sowie die Steilhänge des Illerdurchbruchs durch die Jungmoräne mit gut ausgeprägten Schlucht- und Hangwaldgesellschaften, Trocken- und Halbtrockenrasen. Diesen Biotopen kommt Bedeutung als Liefergebiet von Fauna- und Flora-Elementen für die angrenzenden noch stärker ausgeräumten Landschaftsbereiche zu. Ferner fungiert das Illergebiet als Vernetzungsachse.



Schutzgebietsanteile
(% Gesamtlandschaftsfläche, Stand 2010)
FFH-Gebiete 5,14 %
Vogelschutzgebiete 0 %
Naturschutzgebiete 0,11 %
Nationalparke 0 %
sonst. Schutzgebiete 0 %
Effektiver Schutzgebietsanteil 5,14 %


Abgrenzung der Landschaft 'Höhere Felder des Unteren Illertals' (4401)

Abgrenzung der Landschaft "Höhere Felder des Unteren Illertals" (4401)
Kartengrundlage: (c) GeoBasis-DE / BKG 2007


Vorschläge für Ergänzungen oder Korrekturen zur vorliegenden Landschaftsbeschreibung bitten wir uns mitzuteilen.
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Letzte Änderung: 01.03.2012

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