Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Landschaftssteckbrief

46001 Meissen-Dresdner Elbtal


Landschaftstyp:

3.2 Gewässerlandschaft (gewässerreiche Kulturlandschaft)



Großlandschaft:

Norddeutsches Tiefland



Fläche:

43 km²



Beschreibung:

Die Elbeaue hat sich 4 bis 6 m in die sandig-kiesige und geschlossen mit Auenlehm bedeckte Niederterrasse eingetieft. Während die Wiesenaue bei Radebeul mit ca. 2 km noch relativ breit ist, verengt sie sich im Bereich der Mündung der Wilden Sau auf 1 km und die Elbe fließt nun durch Teile des Meissener Syent-Granit-Massivs, bis sie bei Merschwitz in das Elbe-Elster-Tiefland eintritt und sich der Auenquerschnitt wieder deutlich weitet.
Die agrarische Nutzung dominiert auf den elbnahen Flächen. Am Ostrand des Elbtals auf der sogenannte Heidesandterrasse zwischen Coswig und Dresden wird aufgrund des trockenen, aber leicht erwärmbaren Bodens und der besonderen Strahlungsgunst überwiegend großflächiger Gartenbau betrieben.
Große Bereiche sind Bestandteil des EU-Vogelschutzgebietes "Elbtal zwischen Schöna und Mühlberg".Teile des Naturschutzgebietes "Seußlitzer Grund" befinden sich auf dem Gebiet der Landschaft. Die schattenreichen und mäßig von markanten Kerbtälchen aufgeschnittenen Steilhänge tragen überwiegend Laubmischwälder. Eine Reihe bemerkenswerter Florenelemente ursprünglicher Eichen-Hainbuchen-Winterlinden-Wälder sind im NSG "Elbleiten" unter Schutz gestellt.



Schutzgebietsanteile
(% Gesamtlandschaftsfläche, Stand 2010)
FFH-Gebiete 37,53 %
Vogelschutzgebiete 41,31 %
Naturschutzgebiete 2,2 %
Nationalparke 0 %
sonst. Schutzgebiete 0 %
Effektiver Schutzgebietsanteil 43,44 %


Abgrenzung der Landschaft 'Meissen-Dresdner Elbtal' (46001)

Abgrenzung der Landschaft "Meissen-Dresdner Elbtal" (46001)
Kartengrundlage: (c) GeoBasis-DE / BKG 2007


Vorschläge für Ergänzungen oder Korrekturen zur vorliegenden Landschaftsbeschreibung bitten wir uns mitzuteilen.
Diesen Steckbrief kommentieren

zurück zur Übersicht

Letzte Änderung: 01.03.2012

 Artikel drucken