Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Landschaftssteckbrief

62401 Ostbraunschweigisches Flachland


Landschaftstyp:

3.7 Gehölz- bzw. waldreiche ackergeprägte Kulturlandschaft



Großlandschaft:

Norddeutsches Tiefland



Fläche:

1078 km²



Beschreibung:

Das Ostbraunschweigische Flachland stellt ein Übergangsgebiet zwischen dem stärker reliefierten Hügelland im Süden und dem Norddeutschen Tiefland dar. In Abgrenzung zu den Lößbörden tritt hier in vielen Bereichen der ältere Untergrund mit Tonen, Mergeln, Kalk- und Sandsteinen an die Oberfläche. Flach gewellt erhebt sich die Landschaft im Süden bis 194 m (Lappwald), wo infolge von Salzauslaugungen im Untergrund feuchte Niederungen entstanden sind. Die Landschaft senkt sich dann nach Nordwesten hin langsam auf 70 m ab, um dann mit einer 20 bis 30 m hohen Stufe in das Urstromtal der Aller hin abzufallen. Das Ostbraunschweigische Flachland gehört zum Einzugsgbiet der Aller, ihr fließen die Fließgewässer in engen, tief eingeschnittenen Tälern zu.
Die schweren Tonböden des Gebietes tragen vielfach Laubwälder, die fruchtbaren Geschiebelehmböden werden ackerbaulich genutzt. In Flußtälern befinden sich Grünländereien.
Eichen-Hainbuchenwälder zwischen Braunschweig und Wolfsburg, das Beienroder Holz sowie die Pfeifengraswiesen im Lappwald sind als FFH-Gebiete gemeldet, letztere sind auch Naturschutzgebiete.



Schutzgebietsanteile
(% Gesamtlandschaftsfläche, Stand 2010)
FFH-Gebiete 5,27 %
Vogelschutzgebiete 3,33 %
Naturschutzgebiete 1,75 %
Nationalparke 0 %
sonst. Schutzgebiete 0 %
Effektiver Schutzgebietsanteil 6,69 %


Abgrenzung der Landschaft 'Ostbraunschweigisches Flachland' (62401)

Abgrenzung der Landschaft "Ostbraunschweigisches Flachland" (62401)
Kartengrundlage: (c) GeoBasis-DE / BKG 2007


Vorschläge für Ergänzungen oder Korrekturen zur vorliegenden Landschaftsbeschreibung bitten wir uns mitzuteilen.
Diesen Steckbrief kommentieren

zurück zur Übersicht

Letzte Änderung: 01.03.2012

 Artikel drucken