Bundesamt für Naturschutz

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Landschaftssteckbrief

81702 Fiener Bruch


Landschaftstyp:

4.1 Grünlandgeprägte offene Kulturlandschaft



Großlandschaft:

Norddeutsches Tiefland



Fläche:

140 km²



Beschreibung:

Der Fiener Bruch ist ein Arm des Baruther Urstromtales, der im Osten über eine schmale Stelle mit diesem in Verbindung steht, im Westen aber durch eine kleine Schwelle vom Elbetal getrennt wird. Er ist gegenüber den umliegenden Landschaften durch markante Geländestufen abgegrenzt. Insgesamt ist der Fiener Bruch eine ebene, von Gräben und Grünlandflächen geprägte Niederung mit großflächigen Niedermoorböden, die heute jedoch großflächig stark entwässert sind. Im Westen des Bruchs steigt das Gelände ein wenig an und ist mit Kiefern, an feuchten Stellen auch mit Laubgehölzen bewaldet.
Der gesamte Fiener Bruch unterliegt einer intensiven Grünlandbewirtschaftung. Im westlichen Teil findet man ein wenig Fortwirtschaft und kleine Ackerparzellen.
Der zentrale Bereich des Fiener Bruchs ist großflächig als EU-Vogelschutzgebiet geschützt, ein kleiner Teil ist auch Naturschutzgebiet. Am Westrand befindet sich der als FFH-Lebensraum gemeldete Güsener Niederwald.



Schutzgebietsanteile
(% Gesamtlandschaftsfläche, Stand 2010)
FFH-Gebiete 3,11 %
Vogelschutzgebiete 53,28 %
Naturschutzgebiete 1,03 %
Nationalparke 0 %
sonst. Schutzgebiete 0 %
Effektiver Schutzgebietsanteil 55,09 %


Abgrenzung der Landschaft 'Fiener Bruch' (81702)

Abgrenzung der Landschaft "Fiener Bruch" (81702)
Kartengrundlage: (c) GeoBasis-DE / BKG 2007


Vorschläge für Ergänzungen oder Korrekturen zur vorliegenden Landschaftsbeschreibung bitten wir uns mitzuteilen.
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Letzte Änderung: 01.03.2012

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