Bundesamt für Naturschutz

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Tag der offenen Tür 2018

BfN-Außenstelle auf der Insel Vilm öffnete am 6. Juli ihre Türen

Sommerwiese auf Vilm Foto: Horst Korn

Vilm, 09.07.2018 Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) lud 06. Juli zum „Tag der offenen Tür“ in seine Außenstelle auf die Insel Vilm ein. Neben Einblicken in die Arbeit vor Ort erwartete die Gäste ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Präsentation der Arbeitsschwerpunkte des BfN auf Vilm: So stellte die Abteilung Meeresnaturschutz etwa technische Gerätschaften wie einen ferngesteuerten Roboter aus und erläuterte zum Beispiel, wie eine Ausfahrt im Rahmen der vom BfN durchgeführten Umweltbeobachtung abläuft. Die Internationale Naturschutzakademie (INA), die auf Vilm seit über fünfundzwanzig Jahren ansässig ist, hatte einen jungen Mann aus Kirgistan zu Gast, der kürzlich an der INA das Klaus Toepfer Fellowship-Programm absolviert hat und von seinen Erfahrungen auf Vilm und im Schutz von Schneeleoparden in seiner Heimat berichtete. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Internationaler Naturschutz des BfN standen Rede und Antwort, wenn es um Fragen zu Leistungen der Natur im Umfeld des Klimawandels ging.
Besucherinnen und Besucher erhielten beim Tag der offenen Tür aber nicht nur Einblicke in die Arbeit auf der Insel. Sie konnten auch die einzigartige Natur der Ostseeinsel genießen, kennen und verstehen lernen. Esn wurden Führung rund um den Großen Vilm angeboten. Unter fachkundiger Leitung konnten die Gäste den seit knapp 500 Jahren von menschlicher Nutzung weitestgehend verschonten Buchenwald der Insel Vilm erleben. Außerdem präsentierte der Verein zum Erhalt des Kultur- und Naturerbes der Insel Vilm e.V. die Geschichte der Insel, und der Stralsunder Fotograf und Künstler Volkmar Herre stellte seine Arbeiten über Vilm und Rügen aus. Darüber hinaus konnten Besucher sich über Rauhwollige Pommernschafe und das Ökosystem Wald informieren. Für Kinder gab es Spiel- und Bastelmöglichkeiten zum Thema Natur. Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung des Amtes für das Biosphärenreservat Südost-Rügen durchgeführt.