Bundesamt für Naturschutz

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Tagung „Welterbe und Klimawandel“

Tagung „Welterbe und Klimawandel“

Gruppenbild Foto: A. Strauss

Vilm, 20.10.2017 Klimawandel hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der Hauptbedrohungsfaktoren für UNESCO Kultur- und Naturerbestätten weltweit entwickelt.  Prominentes Beispiel ist die Korallenbleiche am Great Barrier Reefs oder die Zerstörungen historischer Stätten durch Extremwetterereignisse. Diese durch den Klimawandel entstehenden Herausforderungen waren Inhalt der internationalen Expertentagung „Welterbe und Klimawandel vom 16. bis 20. Oktober 2017 an der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm.

20 internationale Experten aus den Bereichen Weltnatur- und Kulturerbe sowie Klimawandel diskutierten den Bedarf und die Möglichkeiten, das seit 2007 existierende „Policy Document on the Impacts of Climate Change on World Heritage Properties“ zu überarbeiten und an die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, praktischen Erfahrungen und Herausforderungen durch den Klimawandel anzupassen.

Im Fokus stand dabei die bessere Anbindung der Welterbepolitik an die Prozesse der Klimarahmenkonvention und an das Paris Agreement sowie die Einbettung in die Prozesse zur Umsetzung der Agenda 2030 und der globalen nachhaltigen Entwicklungsziele. Betont wurde zudem die Notwendigkeit einer Umsetzungsstrategie für die in dem Dokument formulierten politischen Ziele.

Die Workshopergebnisse fließen in die weiteren Prozesse zur Revision des Politikdokuments ein.

Die Tagung wurde vom Bundesamt für Naturschutz in Zusammenarbeit mit IUCN, ICOMOS, ICCROM und dem UNESCO Welterbezentrum organisiert.