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Bundesamt für Naturschutz

Sonstige Fördermöglichkeiten

Weitere Informationen und Hinweise zu Möglichkeiten der Projektfinanzierung im Naturschutzbereich. Dazu zählen verschiedene Beratungshilfeprogramme sowie Förderprogramme.

Beratungshilfeprogramm des Bundesumweltministeriums

Im Jahr 2000 startete das Bundesumweltministerium das Beratungshilfeprogramm für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens sowie seit 2015 weiteren an die EU angrenzenden Staaten. Projektträger ist das UBA; bei Projekten im Themenfeld "Naturschutz und Biodiversität" wird das BfN mit der Fachbegleitung betraut. Auf der Infoseite des BMU sowie auf der Infoseite des UBA finden Sie weitere Informationen zur Zielsetzung, inhaltlichen Ausrichtung, regionalen Schwerpunkten, Förderkriterien und finanziellen Kapazitäten des Programms. Infos zu einzelnen Projekten finden Sie in der programmspezifischen Projektdatenbank des UBA. In der Datenbank können laufende und bereits abgeschlossene Projekte recherchiert werden. Meist hält die Datenbank weiterführende Projektinformationen und teilweise Projektergebnisse und Links zu weiterführenden Informationen zum Download bereit.

Naturschutzförderung international

Seit 2013 stellt Deutschland, wie 2008 durch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf der 9. Vertragsstaatenkonferenz zur Biodiversitätskonvention (CBD) in Bonn zugesagt, 500 Millionen € jährlich für den Erhalt von Wäldern und anderen Ökosystemen international zur Verfügung. Die Mittel werden über bestehende Kanäle vergeben.

Durch die unter deutscher CBD-Präsidentschaft initiierte Finanzierungs-Plattform LifeWeb wird der Strategische Plan der CBD 2011-2020 und das CBD-Arbeitsprogramm zu Schutzgebieten unterstützt, indem man Angebot und Nachfrage bezüglich Finanzierung für Biodiversitätsprojekte zusammenbringt.

Bereits 2008 hat das BMU die internationale Klimaschutzinitiative (IKI) ins Leben gerufen, bei der Biodiversität ein Förderschwerpunkt ist. Die vom BMU und dem britischen Umweltministerium gegründete NAMA-Fazilität (Nationally Appropriate Mitigation Actions) fördert national angepasste Klimaschutzmaßnahmen, welche ökosystembasiert sein können. Der deutsche Beitrag in Höhe von 40 Millionen Euro stammen aus dem Energie- und Klimafonds.

Die KfW Entwicklungsbank führt Deutschlands Finanzielle Zusammenarbeit im Naturschutz durch. Infos zu einzelnen Projekten finden Sie in der Projektdatenbank unter „Umwelt und Klima“ (Suche in Projekten: Biodiversität oder Naturschutz).

Weiterhin finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auch auf internationaler Ebene Forschung zu nachhaltigem Landmanagement zum Schutz von Klima und Ökosystemleistungen.

Die 2002 gegründete Conservation Finance Alliance hält auf ihrer Website ebenfalls vielfältige Informationen über Fördermöglichkeiten im internationalen Raum bereit. 

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