Bundesamt für Naturschutz

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Stelle 507


Das Bundesamt für Naturschutz ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Wir beraten das BMU in allen Fragen des nationalen und internationalen Naturschutzes und der Landschaftspflege, fördern Naturschutzprojekte, betreuen Forschungsvorhaben und sind zuständige Meeresnaturschutzbehörde für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone sowie Genehmigungsbehörde für die Ein- und Ausfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten.



Für unsere Dienststelle in Bonn-Bad Godesberg suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 13.03.2023 (Vertretung)

eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/
einen wissenschaftlichen Mitarbeiter
Teilzeit (50 %)
Kennziffer 507

für das Fachgebiet II 3.3  "Bewertung gentechnisch veränderter Organismen / Vollzug Gentechnikgesetz".

Aufgaben:

  • Ausarbeitung von Konzepten zur Technikfolgenabschätzung von GVO, insbesondere im Bereich der Synthetischen Biologie
  • Ausarbeitung von Kriterien zur gesellschaftlichen und ethischen Bewertung von gentechnischen Anwendungen
  • Bewertung von Anträgen auf Freisetzung und Inverkehrbringen von gentechnisch veränderten Organismen (GVO), vor allem von gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermitteln nach nationalem Gentechnikrecht und entsprechenden EU-Rechtsvorschriften
  • Erarbeitung von Prüf- und Bewertungskriterien für gentechnische Verfahren im Hinblick auf die Erhaltung und Entwicklung der biologischen Vielfalt und eine naturverträglichen Land- und Forstwirtschaft
  • Vorbereitung und Durchführung relevanter Forschungsvorhaben sowie Mitarbeit bei der Publikation von Forschungsergebnissen
  • Gremienarbeit auf nationaler und internationaler Ebene.

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biologie, Agrarwissenschaften oder vergleichbarer naturwissenschaftlicher Fachrichtungen (Diplom-Universität oder Master-Abschluss)
  • Mehrjährige wissenschaftliche Tätigkeit oder einschlägige Berufserfahrung in der Forschung bzw. Technikfolgenabschätzung
  • Sehr gute Fachkenntnisse im Bereich Technikfolgenabschätzung und Ethik
  • Kenntnisse im Bereich der GVO-Risikobewertung und deren gesetzlichen Grundlagen sind wünschenswert
  • Kenntnisse im Natur- und Umweltschutz sowie in der nationalen und internationalen Diskussion um die Erhaltung der biologischen Vielfalt sind wünschenswert
  • Fähigkeit zu eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten
  • Fähigkeit zu interdisziplinärem und teamorientiertem Arbeiten
  • Sehr gute Kommunikationsfähigkeit und Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Es wird anheimgestellt, ggf. auch außerberuflich erworbene Fähigkeiten, Qualifikationen und Erfahrungen anzugeben, die für die Auswahlentscheidung relevant sein könnten. Bei vorliegenden Voraussetzungen erfolgt die Einstellung in Entgeltgruppe 13 TVöD.

Das BfN gewährleistet die berufliche Gleichstellung der Geschlechter und fördert die Vielfalt unter den Mitarbeitenden. Es ist bestrebt, den Frauenanteil zu erhöhen und Unterrepräsentanz zu beseitigen. Qualifizierte Frauen werden nachdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Von schwerbehinderten Menschen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt; sie werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Falls Sie sich für diese Aufgaben interessieren, bitten wir um Ihre schriftliche Bewerbung (nicht per E-Mail) mit aussagekräftigen Unterlagen (Lebenslauf, Qualifikations- bzw. Studiennachweise, Arbeitszeugnisse bzw. dienstliche Beurteilungen, relevante Fortbildungsnachweise, ggf. Nachweis über Schwerbehinderung).

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennziffer 507 bis zum 13.11.2019 an das


Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstr. 110, 53179 Bonn