Bundesamt für Naturschutz

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Management von Wäldern in den Bulgarischen Rhodopen (Gebiet Smoljan)

Aktuelles

Ausschnitt des Covers

Bonn, 28. Juli 2021: Welche EU-weit geschützten Lebensraumtypen kommen in Deutschland vor? Woran kann man sie erkennen und was zeichnet sie aus? Wie reagieren sie auf die Folgen des Klimawandels, die Ausbreitung nicht heimischer Pflanzenarten und zunehmende Stickstoff-anreicherung? Welche Maßnahmen sollten zur Erhaltung und zur Pflege getroffen werden? Ant-worten auf diese und weitere Fragen gibt das BfN-Handbuch zur Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in Deutschland, dessen umfassend überarbeiteten ersten Band das Bundesamt für Naturschutz (BfN) jetzt veröffentlicht hat.

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sich natürlich entwickelnder Buchenwald, Brunnstube (© Hagen Kluttig)

Göttingen/Bonn, 21. Juli 2021: Das Ziel der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS), bis 2020 fünf Prozent der Waldfläche Deutschlands der natürlichen Waldentwicklung (NWE) zu überlassen, ist trotz eines deutlichen Anstiegs noch nicht erreicht. Dies zeigt eine aktuelle Bilanz der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA), die im Rahmen eines vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhabens erstellt wurde.

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Getrocknete Seepferdchen (© Franz Böhmer)

Bonn, 14. Juli 2021: Die deutschen Zollämter haben im Jahr 2020 in knapp 1.300 Fällen geschützte Tiere, Pflanzen oder daraus hergestellte Erzeugnisse oder Teile beschlagnahmt. Dies ergibt eine aktuelle Auswertung der Beschlagnahmen, die an das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeldet wurden. Im Reiseverkehr zeigen sich deutliche Auswirkungen der Pandemie: Nachdem von Januar bis März 2020 noch fast 100 Beschlagnahmen gemeldet wurden, waren es in den übrigen drei Quartalen des Jahres nur noch etwas mehr als 30. Dieser rückläufige Trend setzt sich 2021 fort: Bis Mitte Juni wurden erst knapp 40 Beschlagnahmen im Reiseverkehr erfasst. Die dabei am häufigsten beschlagnahmten Produkte waren in beiden Jahren Bruchstücke von Steinkorallen, Waren aus Reptilienleder und Kaviar.

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Sabine Riewenherm wird neue Präsidentin des BfN

Quelle: Landesamt für Umwelt RLP

Bonn, 21. Juli 2021: Sabine Riewenherm übernimmt am 1. September 2021 die Leitung des Bundesamtes für Naturschutz. Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze ihrer Ernennung zugestimmt. Sabine Riewenherm ist Diplom-Biologin und seit 2011 im rheinland-pfälzischen Landesdienst in führenden Positionen tätig, zunächst in Berlin bei der Landesvertretung und danach im Umweltministerium des Landes Rheinland-Pfalz. Das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz leitet sie seit April 2020.
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Neu erschienen: „Das Soziale im Naturschutz: Theorie – Praxis – Handlungserfordernisse“

Titelcover Skript 605

Bonn, 09. Juli 2021: Naturschutz umfasst auch soziale Fragen wie soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Das Fachgebiet ‚Naturschutz und Gesellschaft‘ des BfN hat seit 2015 einen Arbeitsschwerpunkt ‚Soziale Fragen‘. Dessen Aufgabe ist es, den Zusammenhang von Naturschutz und sozialen Fragen theoretisch angemessen zu fassen und in konkreten Projekten praktisch und politisch zur verbinden. Die Beiträge in dem neu erschienenen BfN-Skript „Das Soziale im Naturschutz. Theorie – Praxis – Handlungserfordernisse“ bieten eine Gesamtschau und Reflexion der Aktivitäten, die im Arbeitsschwerpunkt durchgeführt wurden und werden.

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Auenzustand selbst erfassen - Neues Verfahren online

Bonn, 09.07.2021: Mit dem Bewertungsverfahren AuenZEB (AuenZustandErfassenBewerten) steht der interessierten Fachöffentlichkeit seit heute ein neues Verfahren zur Auenzustandsbewertung zur Verfügung. Damit können Behörden, Planungsbüros, Forschungseinrichtungen und Naturschutzverbände eigenständig den lokalen Auenzustand erfassen, um so beispielsweise den Erfolg von Renaturierungsmaßnahmen zu dokumentieren. Die Softwareanwendung und die dazugehörige Handlungsanleitung sind über die BfN-Website frei verfügbar.
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Fachempfehlungen zur avifaunistischen Erfassung und Bewertung bei Windenergieanlagen-Genehmigungsverfahren

Windenergieanlagen (Foto: J. Stahmer)

Bonn, 08. Juli 2021: Fachliche Vorschläge für eine kriterienbasierte, nachvollziehbare Erfassung und Bewertung des artenschutzrechtlichen Konfliktpotenzials bei Genehmigungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb von Windenergieanlagen, werden in den BfN-Skripten 602 dargestellt. Es handelt sich dabei um Fachempfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten. Vorgeschlagen werden Methoden zur vertiefenden Sachverhaltsermittlung im konkreten Genehmigungsfall (Habitatpotential- & Raumnutzungsanalyse) sowie artspezifische Vorgaben hinsichtlich der erforderlichen Begehungstermine und Wertungszeiträume. Das Skript enthält eine schematische Entscheidungshilfe zur Einschätzung der erforderlichen Untersuchungstiefe und untersetzt die vorgeschlagenen Methoden mit konkreten Beispielskizzen.
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Naturschutzgroßprojekt Bienwald – Europaweit bedeutsames Naturerbe gesichert

Foto: A.Höltermann

Bonn/ Mainz/Germersheim, 01. Juli 2021: Mit dem Ende der Förderphase des Naturschutzgroßprojekts zum 30. Juni 2021 ist die europaweit einmalige Natur der Bienwaldregion jetzt langfristig geschützt. Ein reichhaltiges, bundesweit bedeutsames Mosaik verschiedener Biotoptypen von trockenen Flugsand-Dünen bis zu den letzten Bachauenwäldern Süddeutschlands sowie zahlreiche Vorkommen seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, zeichnen den Bienwald aus. Um die Besonderheiten der eiszeitlichen Schwemmfächer-Landschaft zu fördern, zu entwickeln und nachhaltig zu sichern, wurde das Naturschutzgroßprojekt 2004 gestartet. Bund, Land und die beiden beteiligten Landkreise als Projektträger haben seit Beginn der Umsetzungsphase 2009 ca. 10 Millionen Euro in das Vorhaben im Förderprogramm „chance.natur“ investiert.
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Zur Debatte: Mehr Flächen für Windenergie – natur- und landschaftsverträglich verteilt

Logo ZUR DEBATTE Naturschutz Flächen Windenergie

Bonn/Leipzig, 30. Juni 2021: Beim Ausbau der Windenergienutzung an Land ist es wichtig, den Natur- und Landschaftsschutz bereits auf vorgelagerter Ebene zu berücksichtigen. Die Technische Hochschule Ostwestfalen Lippe stellt jetzt eine neue Methode vor, die es ermöglicht eine transparente und nachvollziehbare Ableitung von Flächenpotenzialen und -kontingenten anhand von räumlichen Kriterien und übergeordneten Klimaschutzzielen zu berechnen. Die Berechnung zeigt, dass insgesamt 3,6 Prozent der Bundesfläche auch unter umfassender Berücksichtigung des Natur- und Landschaftsschutzes für die Windenergienutzung geeignet sind. Das BfN fördert Projekte, die einen Beitrag zur naturverträglichen Umsetzung der Energiewende leisten, und begrüßt eine differenzierte Potenzialermittlung für Windenergieanlagen.
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Rote Liste: Deutschlands Brutvögel weiterhin sehr gefährdet

Foto: Wiedehopf (Foto: J. Stahmer)

Bonn, 23. Juni 2021: Die neue Rote Liste der Brutvögel stuft von 259 in Deutschland einheimischen Vogelarten 33 und damit knapp 13 Prozent als „Vom Aussterben bedroht“ ein. 24 Arten gelten als „Gefährdet“ und 18 als „Stark gefährdet“. Bereits „Ausgestorben oder verschollen“ sind 14 Arten. Besonders betroffen sind Vogelarten der offenen Agrarlandschaft, Großinsektenfresser und Zugvögel, daneben auch Arten der Küsten und Alpen, während Arten im Wald oder Siedlungsbereich überwiegend ungefährdet sind. Die Rote Liste der Brutvögel wurde vom Nationalen Gremium Rote Liste Vögel erstellt, einem vom Deutschen Rat für Vogelschutz e. V. eingesetzten Gremium. 

Aufruf zur Unterzeichnung der Edinburgh-Erklärung durch Städte, Kommunen und Landkreise

Logo Edinburgh-Erklärung © ICLEI CBC

Berlin/Bonn, 17. Juni 2021: Im Rahmen der nationalen Vorbereitungskonferenz für die 15. Weltbiodiversitätskonferenz (CBD COP 15) rufen BMU, BfN und das Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt" Städte, Kommunen und Landkreise dazu auf, die sogenannte Edinburgh-Erklärung zu unterstützen. Die Edinburgh-Erklärung trägt die Ansprüche von Städten und Kommunen sichtbar in die internationale Biodiversitätspolitik, sie ruft zu einem ambitionierten neuen Rahmenwerk auf und gibt Impulse für das Handeln auf lokaler Ebene. Mit der Unterzeichnung werden Städtenetzwerke, Vertragsstaaten und der Europäische Ausschuss der Regionen bei den Verhandlungen zu einem ambitionierten neuen Globalen Rahmen für die Biologische Vielfalt für die Zeit nach 2020 gestärkt.
Gemeinsames Kommuniqué
Jetzt unterzeichnen

NMZB: Biodiversitätsmonitoring voranbringen – Wissen bündeln – Akteure vernetzen

Foto: Michael Pütsch

Leipzig, 27. Mai 2021: Das Nationale Monitoringzentrum zur Biodiversität (NMZB) will Akteure von Citizen-Science-Projekten bis hin zur Forschung zusammenbringen und gemeinsam mit ihnen das bundesweite Biodiversitätsmonitoring und die Erfassungsmethoden weiterentwickeln. In der Aufbauphase des NMZB soll so ein Gesamtkonzept entstehen. Des Weiteren richtet die ressortübergreifende Einrichtung eine Informations- und Vernetzungsplattform ein, um Wissen zentral zu bündeln und die Verfügbarkeit, Vernetzung und Qualität der erhobenen Daten zu fördern.
Zum Webangebot des Nationalen Monitoringzentrums

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats



Europäische Austern bieten durch ihre Riffe einen Lebensraum für viele andere Lebewesen (© Solvin Zankl/AWI)
Auf der Abbildung sieht man ein Austernriff, dass verschiedenen anderen Lebewesen Lebensraum bietet.

Forschung am BfN


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Letzte Änderung: 02.03.2021

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