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ID 208 - Elbaue Jerichow, ST

Gebietsnummer:

Alte Elbe ©S. Ellermann, LAU-Archiv
Alte Elbe ©S. Ellermann, LAU-Archiv

208

Gebietsname:

Elbaue Jerichow

Schutzzeit:

September – März

Gebietsfläche (in Hektar):

5.545


Kurzbeschreibung des Gebiets:

Die nach der gleichnamigen Stadt benannte Elbauenlandschaft ist eine der am besten erhaltenen Überflutungsauen im Gebiet der unteren Mittelelbe. Wegen ihrer überragenden Bedeutung als Brut-, Rast- und Überwinterungsquartier für tausende Vögel sind die Flächen der Elbaue bei Jerichow als Europäisches Vogelschutzgebiet und zusätzlich als Ramsar-Gebiet gemeldet bzw. ausgewiesen. Zahlreiche Vogelarten finden in den ausgedehnten (Feucht-)Grünlandbereichen, Binnengewässern wie Altwässern und Flutrinnen sowie auf den Ackerflächen und in den vereinzelten Niedermooren und Laubwaldforsten bedeutende Lebensräume und Nahrung.



Luftfahrt-bedeutsame Vogelarten:

Gesamtpopulation (Durchschnittswert): 25.000


Links zu Biotop- und Arteninfodatenbanken:

Natursportinfo: Informationen zu Tierarten und Lebensräumen 


Gebietskarte (aus ICAO 2010):

ID 208 Elbaue Jerichow ICAO 2010 (© DFS)
Gebietsdarstellung aus ICAO Karte 2010: ID 208 Elbaue Jerichow (© DFS)

Luftbilder des Gebietes:


Elbeaue bei Jerichow © S. Ellermann, LAU-Archiv
Elbeaue bei Jerichow ©S. Ellermann, LAU-Archiv
Jerichower Aue mit Blick auf Tangermünde
© Christian Ring - www.der-luftbildfotograf.de
Jerichower Aue mit Blick auf Tangermünde © Christian Ring (www.der-luftbildfotograf.de)
Jerichower Aue mit Blick auf Jerichow © Christian Ring - www.der-luftbildfotograf.de



Bilder von Arten & Lebensräumen:


Sing- und Höckerschwäne ©Karin Jähne / PIXELIO
Sing- und Höckerschwäne ©Karin Jähne / PIXELIO

Schwäne haben sich auf einem verschneiten Acker niedergelassen. Während Höckerschwäne (im Vordergrund) neben ihrem charakteristischen schwarzen Schnabelhöcker einen dunkel-orangen Schnabel haben, sind Singschwäne (im Hintergrund) an ihren schwarz-gelben Schnäbeln zu erkennen.


Graugänse ©Jannes Bayer
Graugänse ©Jannes Bayer

Tausende Wildgänse nutzen außerdem das Gebiet jedes Jahr auf ihrem Zug. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 1,80 Metern sind die Graugänse mit ihren kräftigen, orangenen Schnäbeln und hellen Oberflügeln eine der größten ihrer Arten.

Letzte Änderung: 09.10.2018

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