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ID 219 - Tagebausee Holzweißig, ST

Gebietsnummer:

Blässgänse ©Jannes Bayer
Blässgänse ©Jannes Bayer

219

Gebietsname:

Tagebausee Holzweißig

Schutzzeit:

September – März

Gebietsfläche (in Hektar):

50


Kurzbeschreibung des Gebiets:

Südlich der Kreisstadt Bitterfeld findet man die Bergbaufolgelandschaft Goitzsche, ein Seengebiet aus vier Teilseen. Von 1908 bis 1991 wurde in der ehemaligen Auenwaldlandschaft Braunkohle im Tagebau gefördert, in den Jahren von 1999 bis 2002 wurde das Gebiet geflutet. Durch ein umfangreiches Renaturierungskonzept soll nach und nach der alte Charakter der Landschaft wieder belebt werden, auch indem man eine eigendynamische Entwicklung der Natur zulässt. Sich langsam ausbreitende Vorwaldstadien und weitflächige offene Sandtrockenrasen machen die Goitzsche schon jetzt zu einem wertvollen Lebensraum. Im Winter nutzen tausende Zugvögel das Gebiet als Quartier. Im Osten schließt sich der Naturpark Dübener Heide mit dem Muldestausee an.



Luftfahrt-bedeutsame Vogelarten:

Gesamtpopulation (Durchschnittswert): 22.000


    Blässgänse ©Jannes Bayer
    Blässgänse ©Jannes Bayer

    Saatgans ©Biologische Station im Kreis Wesel
    Saatgans ©Biologische Station im Kreis Wesel

Links zu Biotop- und Arteninfodatenbanken:

Natursportinfo: Informationen zu Tierarten und Lebensräumen 


Gebietskarte (aus ICAO 2010):

ID 219 Tagebausee Holzweißig ICAO 2010 (© DFS)
Gebietsdarstellung aus ICAO Karte 2010: ID 219 Tagebausee Holzweißig (© DFS)

Luftbilder des Gebietes:


Tagebausee Holzweissig, Blick oberhalb von Delitzsch in nordöstliche Richtung © Christian Ring - www.der-luftbildfotograf.de

Bilder von Arten & Lebensräumen:


Blässgänse ©Jannes Bayer
Blässgänse ©Jannes Bayer

Blässgänse erreichen eine Flügelspannweite von bis zu 1,65 Metern. Ausgewachsene Blässgänse lassen sich übrigens u.a. anhand ihrer weißen Schnabelbasis gut von anderen Wildgänsen unterscheiden.

Letzte Änderung: 18.10.2018

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