Bundesamt für Naturschutz

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Aufgaben und Themenschwerpunkte


Hierzu gehören u.a. die wissenschaftliche Beratung des Bundesumweltministeriums und anderer Behörden, die Betreuung und Durchführung von Forschungsprojekten, fachliche und rechtliche Stellungnahmen, die Unterstützung konkreter Schutzmaßnahmen, die Umsetzung von nationalen und internationalen Richtlinien und Strategien mit Meeresbezug.

Diese Aufgaben umfassen folgende Aufgaben und Themenschwerpunkte:


  • Allgemeine und grundsätzliche Fragen des nationalen und internationalen Meeres- und Küstennaturschutzes
  • Vertretung der Belange des Bundes in zahlreichen Gremien, die sich auf internationaler Ebene mit dem Schutz der Meere befassen. Dies beinhaltet insbesondere die Aktivitäten im Rahmen der CBD, von OSPAR und HELCOM, beispielsweise im Hinblick auf ein weltweites Schutzgebietsnetzwerk oder den Schutz mariner Arten und Lebensräume, wie z.B.:
    • OSPAR-Arbeitsgruppe "Biological Diversity" - hier u.a. Vorsitz der Projektgruppe 'Meeresschutzgebiete'
    • Mitarbeit in verschiedenen HELCOM-Arbeitsgruppen, insbesondere HELCOM HABITAT
    • Internationale Nordseeschutzkonferenzen, Trilaterale Wattenmeerzusammenarbeit
  • Identifizierung, Auswahl, Monitoring, Management und Verwaltung von Meeresschutzgebieten im Rahmen des NATURA 2000 - Schutzgebietsnetzwerks (FFH- + EU-Vogelschutzgebiete) in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nord- und Ostsee
  • Fachliche Umsetzung der Europäischen Meeresstrategierahmenrichtlinie (MSRL) auf nationaler Ebene, Koordinierung und fachliche Betreuung der Forschungsprojekte zum „Guten Umweltzustand“ und den Umweltzielen der MSRL, Umsetzung der Monitoring- und Maßnahmenprogramme.
  • Koordinierung, Initialisierung und Betreuung von Studien und Forschungsprojekten, die sich mit einer großen Breite von Meeresnaturschutzaspekten befassen, insbesondere Forschungsvorhaben im Bereich der AWZ (AWZ-Forschung, Cluster 1-9)
  • Beteiligung des BfN in verschiedenen Verwaltungsverfahren anderer Bundes- oder Landesbehörden, z.B. bei der Zulassung der Errichtung und des Betriebs von verschiedenen Anlagen auf See, wie Offshore-Windkraftanlagen, marinen Sand- und Kiesentnahmen oder Kohlenwasserstofferkundungen und –gewinnungen. Dies umfasst u.a. die Bewertung verschiedener Eingriffe in Natur- und Landschaft der Meere und Küsten (u.a. Offshore-Windkraft, marine Sand- und Kiesentnahme, unterseeische Energiekabel, Gasplattformen oder Pipelines) hinsichtlich ihres Gefährdungspotentials, fachliche und rechtliche Stellungnahmen, Ermittlung möglicher naturverträglicherer Lösungen, Minderungskonzepte (z.B. hinsichtlich Unterwasserschalleintrag).
  • Bewertung negativer ökosystemarer Auswirkungen der Meeresfischerei und Entwicklung von Minderungskonzepten, Betreuung von Forschungsprojekten zur Entwicklung ökosystemgerechter, naturschonender Fanggeräte.
  • Meeresnaturschutzaktivitäten im Rahmen des Bund-Länder-Ausschusses Nord- u. Ostsee (BLANO), u.a. durch Leitung des BLANO-Gesprächskreises "Meeres- und Küstennaturschutz" und Mitarbeit im BLANO-Gesprächskreis "Fischerei"
  • Beteiligung im Rahmen des Antarktis-Abkommens, BfN ist z.B. bzgl. des Übereinkommens zur Erhaltung der antarktischen Robben zuständige nationale Vollzugsbehörde.


 

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Die Abteilung Meeresnaturschutz

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