Veröffentlichungen Rote Liste

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HAUPT, H., LUDWIG, G., GRUTTKE, H., BINOT-HAFKE, M., OTTO, C. & PAULY, A. (RED.) (2009):
Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands
Band 1: Wirbeltiere
Bundesamt für Naturschutz, Bonn-Bad Godesberg
Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (1)
386 S., Euro 39,95
ISBN 978-3-7843-5033-2
Mit den Wirbeltieren liegt der erste Band der aktuellen Roten Listen vor, weitere Bände sind in Vorbereitung. Seit der Herausgabe der letzten Roten Liste im Jahr 1998 wurden vor allem die methodischen Grundlagen gemeinsam mit den Autoren weiterentwickelt. Die Einstufung erfolgt jetzt für alle erfassten Artengruppen nachvollziehbar anhand von vereinbarten einheitlichen Kriterien mit dahinter liegenden Kriterienklassen.
Die Roten Listen der Säugetiere, Brutvögel, Kriechtiere, Lurche und Süßwasserfische Deutschlands bieten über die Dokumentation der aktuellen Gefährdungssituation hinaus eine Fülle von Zusatzinformationen für die Naturschutzpraxis wie die Verantwortlichkeit Deutschlands für die weltweite Entwicklung der Arten. Zudem enthalten alle Roten Listen jetzt Checklisten, die sämtliche in Deutschland etablierten 478 Arten aufführen.
Der erste Band enthält in Ergänzung der 5 Roten Listen der Wirbeltiergruppen und der Einführung Kapitel zur fortentwickelten Methodik, zum Erfassungsbogen als praktisches Hilfsmittel zur Erstellung Roter Listen, eine kritische Betrachtung der IUCN-Methode sowie eine Auswertung zu den Roten Listen des ersten Bandes.

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RIECKEN, U., FINCK, P., RATHS, U., SCHRÖDER, E. & SSYMANK, A. (2006):
Rote Liste der gefährdeten Biotoptypen Deutschlands
Zweite fortgeschriebene Fassung 2006
Naturschutz und Biologische Vielfalt 34
318 S., Euro 24.00
ISBN 987-3-7843-3934-4
Als im Jahre 1994 die erste Fassung der Roten Liste gefährdeter Biotoptypen Deutschlands veröffentlicht wurde, war es die erste gesamtdeutsche Rote Liste, die durch das Bundesamt für Naturschutz herausgegeben wurde.
Seit dieser Zeit konnte nicht zuletzt durch die Datenerhebungen für die Entwicklung des Schutzgebietsnetzes Natura 2000 der Kenntnisstand über die Gefährdungssituation von Biotopen in Deutschland erheblich verbessert werden. Entsprechend war es an der Zeit, eine aktualisierte Fassung der Roten Liste zu erarbeiten und vorzulegen. Im Ergebnis zeigt sich, dass sich der Gefährdungsgrad bei vielen Biotoptypen geändert hat. Dabei besteht nach wie vor kein Grund zur Entwarnung. Durch den noch immer viel zu hohen Flächenverbrauch, durch ein weiteres Voranschreiten der Nutzungsintensität in vielen Bereichen unserer Kulturlandschaften bei gleichzeitiger Nutzungsaufgabe in peripheren Regionen hat sich die Situation insgesamt weiter verschlechtert. Auf der anderen Seite gibt es auch hoffnungsvolle Lichtblicke. So zeigt sich, dass bei vielen Biotoptypen, die in der Vergangenheit ständig zurückgegangen sind, mittlerweile eine Stabilisierung erreicht werden konnte. Insgesamt dokumentiert die hiermit vorgelegte 2. Fassung der Roten Liste gefährdeter Biotoptypen jedoch, dass die Anstrengungen des Naturschutzes auf allen Ebenen fortgeführt werden müssen, um das nationale Naturerbe dauerhaft zu sichern.
Die Rote Liste der Biotoptypen Deutschlands ist aber nicht nur eine Dokumentation der aktuellen Gefährdungssituation, sondern bietet darüber hinaus eine Fülle von Zusatzinformationen für die Naturschutzpraxis. Durch die Klassifizierung der Regenerierbarkeit der einzelnen Biotoptypen ist sie weiterhin eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Nachhaltigkeit von Eingriffen.

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BLAB, J. et al. (2005):
Rote Listen - Barometer der Biodiversität
Entstehungsgeschichte und neuere Entwicklungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Naturschutz und Biologische Vielfalt 18
281 S., Euro 20.00
ISBN 3-7843-3918-2
Die Roten Listen haben Geschichte, Konzepte und Entwicklungen im Naturschutz innerhalb der letzten 30 Jahre entscheidend mitgeprägt.
Indem sie die im Naturschutz bis dahin dominierenden qualitativen Entscheidungskriterien durch bilanzierte Naturbeobachtungsdaten und damit quantitativ orientierte Maßstäbe und Werte ergänzten, wurden sie sehr schnell zu sehr wichtigen, vielfältig einsetzbaren und auch sehr vielseitig verwendeten methodischen Grundlagen des amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes.
Dieser Stellenwert kommt ihnen auch heute noch ungeschmälert zu. So bedeutend ihre Rolle in der täglichen Naturschutzarbeit sich darstellt, so wenig wurde dieser Sachverhalt aber bisher in umfassender Weise analysiert und gewürdigt. Dies geschieht nunmehr mit diesem Band, welcher die Ergebnisse eines dreitägigen Fachsymposiums zusammenfasst in einem thematisch sehr umfassenden Sinne:
Sowohl die fachwissenschaftliche als auch historische Dimension werden aufgearbeitet - bezogen auf den gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland fallweise differenziert auch nach BRD-DDR, Österreich und Schweiz). Des Weiteren wird auch auf den Stand der aktuellen Diskussionen sowie zukünftige Anforderungen und Entwicklungen eingegangen.

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RENNWALD, E. (Bearb.) (2000):
Verzeichnis und Rote Liste der Pflanzengesellschaften Deutschlands
(mit Datenservice auf CD-ROM)
Schr.R. f. Vegetationskunde 35,
800 S. Euro 35.00
ISBN 3-7843-3505-5
Mit dem Werk "Verzeichnis und Rote Liste der Pflanzengesellschaften Deutschlands" wird erstmalig für ganz Deutschland eine Rote Liste der Pflanzengesellschaften vorgelegt.
Aus einer Fülle an Informationen über Vielfalt und Bestandssituation der Pflanzengesellschaften in ganz Deutschland wurde das Gesamtverzeichnis zusammengestellt. Es umfaßt 807 Assoziationen und Gesellschaften. Zu den akzeptierten wissenschaftlichen Namen werden Synonyme und deutsche Namen aufgeführt. Gruppiert sind die Pflanzengesellschaften nach dem hierarchischen pflanzensoziologischen System. Zur Klärung der Synsystematik und Nomenklatur sind umfassende Erläuterungen beigegeben.
In der Roten Liste werden alle aufgeführten Einheiten bezüglich ihrer Gefährdung bewertet:
- Gefährdung in den Regionen Tiefland, Hügelland und Alpen
- Ursachen der Gefährdung
- Hintergründe zur Gefährdungsanalyse
Die vorliegende Liste ermöglicht eine differenziertere Bewertung von Lebensräumen sowie ihrer natürlichen und halbnatürlichen Lebensgemeinschaften in Deutschland.
Unter Mitarbeit von mehr als 90 Wissenschaftlern entstand in bundesweiter Kooperation und Abstimmung dieses Gesamtverzeichnis nebst Roter Liste

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BINOT, M., BLESS, R., BOYE, P., GRUTTKE, H. und PRETSCHER, P. (Bearb.) (1998):
Rote Liste gefährdeter Tiere Deutschlands.
Schr.R. f. Landschaftspfl. u. Natursch. 55,
434 S. DM 39.80 (Euro 20.35)
ISBN 3-89624-110-9
In dieser zum ersten Mal für ganz Deutschland vorliegenden Roten Liste der gefährdeten Tierarten bewerten mehr als 450 Wissenschaftler über 16.000 Tierarten nach dem Grad ihrer Gefährdung. Dadurch ist ein Standardwerk ersten Ranges für die Naturschutzpraxis und Naturschutzpolitik entstanden, das in seiner Aktualität, seiner geographischen Dimension und im Umfang der behandelten Tiergruppen über die vorausgegangenen zwei Fassungen der alten Bundesrepublik Deutschland und die Einzelveröffentlichungen Roter Listen der DDR weit hinausgeht.
Die Einordnung in Gefährdungsstufen ist den Vorgaben der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) angepaßt worden. Die internationale Vergleichbarkeit dieses Werkes ist dadurch gewährleistet.
Auf die regionalen Gegebenheiten innerhalb Deutschlands verweist die Übersicht über die Roten Listen gefährdeter Tierarten der einzelnen Bundesländer.

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LUDWIG, G. und SCHNITTLER, M. (Bearb.) (1996):
Rote Liste gefährdeter Pflanzen Deutschlands.
Schr.R. f. Vegetationskunde 28,
744 S. DM 39.80 (Euro 20.35)
ISBN 3-89624-001-3
Tabellenteil auch in Diskettenversion erhältlich
Die "Rote Liste der gefährdeten Pflanzen Deutschlands" berücksichtigt über 13.500 Pflanzenarten.
Erstmals werden in ihr auch Moose, Flechten, Pilze und Algen in großem Umfang vorgestellt, alle auf ihre Gefährdung hin untersuchten Arten aufgelistet, Angaben über die Verantwortlichkeit Deutschlands für die weltweite Erhaltung von Arten gemacht, Florenlisten und Rote Listen der Bundesländer mit aufgeführt.
Die Gefährdungsanalyse beruht auf einer überarbeiteten Konzeption der Gefährdungskategorien. Diese verstehen sich als nationale Konkretisierung der internationalen IUCN-Kategorien.
Grundlagen der Roten Liste sind neben älteren Bestandsdaten die Ergebnisse aktueller Inventarisierungen und Kartierungen, die von über 100 Wissenschaftlern ausgewertet wurden.

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RIECKEN, U.; RIES, U.; SSYMANK, A. (1994):
Rote Liste der gefährdeten Biotoptypen der Bundesrepublik Deutschland.
Schr.R. f. Landschaftspfl. u. Natursch. 41 (Kilda Verlag, Greven)
184 S. DM 29.80 (Euro 15.24)
ISBN 3-88949-194-4
Im Gegensatz zu vielen der bisherigen Verzeichnisse in Kartieranleitungen stellt die Rote Liste der Biotoptypen ein vollständiges Verzeichnis aller Biotoptypen Deutschlands dar. In einem umfangreichen Anhangsteil finden sich zu jedem Lebensraumtyp kurze, übersichtliche Definitionen, für die im Wesentlichen standörtliche und strukturelle Kriterien verwendet wurden. Daneben werden die wichtigsten, dem jeweiligen Lebensraumtyp zugehörigen Pflanzengesellschaften bzw. Syntaxa genannt und wesentliche Gefährdungsfaktoren angegeben. Diese Angaben werden durch eine Zuordnung der einzelnen Lebensraumtypen zu den besonders geschützten (nach § 20c BNatSchG) und zu den Lebensraumtypen von gemeinschaftlichem Interesse (Anhang I der FFH-Richtlinie [DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN 1992], Codierung nach offiziellen Datenerfassungsbogen) ergänzt. Die Rote Liste bildet somit eine umfangreiche Referenz, die eine flächendeckende Zuordnung des Gefährdungsgrades, des Pauschalschutzes nach dem BNatSchG und der Bedeutung von Biotopen nach der FFH-Richtlinie erlaubt.

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RIECKEN, U., FINCK, P., RATHS, U., SCHRÖDER, E. & SSYMANK, A. (2003):
Standard-Biotoptypenliste für Deutschland.
2. Fassung
Schr.R. f. Landschaftspfl. u. Natursch. 75
66 S., 12 Euro
ISBN 3-7843-3615-9
Die erste Fassung einer Standard-Biotoptypenliste für Deutschland wurde 1993 veröffentlicht. Sie bildete in leicht modifizierter Form die Grundlage der 1994 erschienenen Roten Liste der gefährdeten Biotoptypen.
10 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen muss diese Liste als veraltet eingestuft werden. Entsprechend war eine umfangreiche Neubearbeitung erforderlich, bei der vor allem die folgenden Aspekte berücksichtigt wurden:
- der seit 1993 deutlich gewachsene Kenntnisstand über Biotoptypen
- die Biotopschlüssel einer Reihe von Rote Listen gefährdeter Biotoptypen der Bundesländern
- der im Zuge der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) deutlich erweiterte Katalog der gesetzlich geschützten Biotoptypen (§ 30 BNatSchG)
- die aktuelle Interpretation der FFH-Lebensraumtypen
Weiterhin wurde in Abstimmung mit einem Forschungsvorhaben der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) eine Kennzeichnung der grundwasserabhängigen Biotoptypen im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie der EU vorgenommen.
Eine weitere Neuerung stellt die Kurzliste der Biotoptypen dar, die als (künftige) "Bund-Länder-Schnittstelle" konzipiert ist.
Die hiermit vorgelegte 2. Fassung der Standard-Biotoptypenliste repräsentiert somit den aktuellen Stand des Wissens und der Diskussion hinsichtlich einer praxisgerechten Biotoptypengliederung.

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NORDHEIM, H. VON und MERCK, T. (Bearb.) (1995):
Rote Liste der Biotoptypen, Tier- und Pflanzenarten des deutschen Wattenmeer- und Nordseebereichs.
Schr.R. f. Landschaftspfl. u. Natursch. 44
139 S, DM 29.80 (Euro 15.24)
ISBN 3-89624-101-X

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MERCK, T. und NORDHEIM, H. VON (Bearb.) (1996):
Rote Listen und Artenlisten der Tiere und Pflanzen des deutschen Meeres- und Küstenbereichs der Ostsee.
Schr.R. f. Landschaftspfl. u. Natursch. 48
108 S., DM 19.80 (Euro 10.12)
ISBN 3-89624-104-4
Rote Listen gefährdeter Tiere und Pflanzen haben sich als wichtiges Instrument des Naturschutzes etabliert. Sie weisen anhand der Gefährdungssituation von Tier- und Pflanzenarten auf den Zustand der Natur hin. Ein umfassender Überblick über den Zustand der Tiere und Pflanzen der deutschen Meere und Küsten fehlte bisher. Die vorliegenden Roten Listen und Artenlisten des deutschen Ostseebereichs führen die meeres- und küstentypischen Arten ausgewählter Tier- und Pflanzengruppen auf. Sie beschreiben die derzeitige Bestands- und Gefährdungssituation der Arten im Bereich der Meere und Küsten. Somit ist jetzt zusammen mit den vorliegenden Listen für den Nordseebereich eine umfassende Einschätzung des Naturzustands für den gesamten deutschen Meeres- und Küstenbereich möglich.
Behandelt werden Großalgen, Gefäßpflanzen, verschiedene Gruppen benthischer Wirbelloser, Süßwassermollusken, Spinnen, Käfer, Rundmäuler und Meeresfische, Amphibien, Reptilien, Vögel sowie Meeressäugetiere. Es wird auf Ursachen der Gefährdung hingewiesen. Ansatzweise werden Vorschläge für Artenhilfsmaßnahmen unterbreitet.

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BINOT-HAFKE, M., GRUTTKE, H., LUDWIG, G. & RIECKEN, U. (Bearb.) (2000):
Bundesweite Rote Listen - Bilanzen, Konsequenzen, Perspektiven.
Schr.R. f. Landschaftspfl. u. Natursch. 65
255 S., DM 39.80 (Euro 20.35)
ISBN 3-7843-3604-3
Seit der Veröffentlichung der "Roten Liste gefährdeter Tiere Deutschlands" 1998 liegen auf Bundesebene alle Roten Listen in aktueller Fassung vor. Dies sowie die beinahe 30-jährige Erfahrung mit Roten Listen in Deutschland waren Anlaß für das Bundesamt für Naturschutz, das Symposium "Bundesweite Rote Listen - Bilanzen, Konsequenzen, Perspektiven" vom 22. - 23. März 1999 in Bonn durchzuführen.
Ziel der Beiträge dieses Tagungsbandes ist es, für das Rote-Liste-Instrument Bilanz zu ziehen, Probleme anzusprechen, Ergänzungs- und Verbesserungsvorschläge zu präsentieren sowie Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Im Naturschutz sollte verstärkt daran gearbeitet werden, erfolgreiche Instrumente wie die Roten Listen den gestiegenen Anforderungen entsprechend weiterzuentwickeln. Um die Einsetzbarkeit Roter Listen insbesondere in der Planungspraxis zu verbessern, sollten ökologische und biologische Daten ergänzt und die Verantwortlichkeit Deutschlands für den Erhalt von Arten und Biotopen gekennzeichnet werden. Darüber hinaus werden Angaben zu Gefährdungsursachen und Hinweise auf positive wie negative Bestandsentwicklungen zur verbesserten Nachvollziehbarkeit der Einstufungen als wichtig erachtet.
Aus den Ergebnissen des Symposiums ist abzuleiten, daß die bundesweiten Roten Listen nach wie vor eine hohe Bedeutung für den Naturschutz haben und ein sinnvolles und notwendiges Instrument sind, mit dem die Öffentlichkeit über die Artengefährdung und den Artenschwund in Deutschland informiert und Handlungsbedarf aufgezeigt werden kann.
- BLAB, J., RIECKEN, U., SSYMANK, A. (1993): Vorschlag eines Kriteriensystems für eine Rote Liste Biotope auf Bundesebene. In: Blab, J. & Riecken, U. (Hrsg): Grundlagen und Probleme einer Roten Liste der gefährdeten Biotoptypen Deutschlands. - Greven (Kilda-Verlag) - Schr.-R. f. Landschaftspflege und Naturschutz 38: 265-273.
- BLAB,J., NOWAK, E., TRAUTMANN, W., SUKOPP, H. (Hrsg.) (1984): Rote Liste der gefährdeten Tiere und Pflanzen in der Bundesrepublik Deutschland. 4. erweiterte und bearbeitete Auflage. - Greven (Kilda-Verlag) - Naturschutz aktuell 1, 270 S.
- HAUFF, P. (1998): Bestandsentwicklung des Seeadlers Haliaeetus albicilla in Deutschland seit 1980 mit einem Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre. - Vogelwelt 119: 47-65.
- IUCN (1994): IUCN Red List Categories Prepared by the IUCN Species Survival Commission. - Gland, 21 S.
- SCHNITTLER, M. & LUDWIG, G. (1996): Zur Methodik der Erstellung Roter Listen. - In: LUDWIG, G. & SCHNITTLER, M. (Bearb.): Rote Liste gefährdeter Pflanzen Deutschlands. -Schr.R. f. Vegetationskunde. 28: 709 -739.
- SCHNITTLER, M., LUDWIG, G., PRETSCHER, P., BOYE, P. (1994): Konzeption der Roten Listen der in Deutschland gefährdeten Tier- und Pflanzenarten - unter Berücksichtigung der neuen internationalen Kategorien. - Natur und Landschaft 69 (10): 451 -459.
- TRAUTNER, J., MÜLLER-MOTZFELD, G. & BRÄUNICKE, M. (1997): Rote Liste der Sandlaufkäfer und Laufkäfer Deutschlands (Coleoptera: Cicindelidae et Carabidae). 2. Fassung. Stand Dezember 1996. - Naturschutz und Landschaftsplanung 29: 261-273.

