Bundesamt für Naturschutz

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Tagungskalender

Ort:
Internationale Naturschutzakademie Insel Vilm
D -18581 Putbus
 Hinweise zur Anreise
Info:
Frau Finger, Tel.: 038301-86-112, Fax: 038301-86-117,
 Martina.Finger@bfn.de

Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Tagungszeiträume jeweils einen Anreisetag und einen Abreisetag beinhalten.



Reihe: Natur und Gesellschaft

Das umfassende bundesweite Biodiversitätsmonitoring - Derzeitige Entwicklungen und Perspektiven

13.11.2017 - 16.11.2017

Veranstalter:
Bundesamt für Naturschutz
Leitung:
Wiebke Züghart, Stefanie Stenzel (BfN-FG II 1.3)
Teilnehmer:
eingeladener Teilnehmerkreis

In der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt hat die Bundesregierung in 2007 Leitbilder, Ziele und Maßnahmen zum Erhalt und zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt beschlossen. In der Naturschutzoffensive 2020 sowie im integrierten Umweltprogramm 2030 wird auf die weiterhin kritische Situation der Biodiversität hingewiesen und die Etablierung eines umfassenden bundesweiten Biodiversitätsmonitorings gefordert. Wir möchten einführend den aktuellen Stand der Umsetzung der bundesweiten Monitoringprogramme im Naturschutz vorstellen und über Weiterentwicklungen und bislang fehlende Bausteine für ein umfassendes Biodiversitätsmonitoring sprechen. Indikatorgruppen für die Treiber des Verlustes der biologischen Vielfalt sollen anhand nachvollziehbarer Kriterien identifiziert werden. Ein weiterer Fokus der Veranstaltung wird auf neuen Monitoring-Methoden wie z.B. Fernerkundung oder DNA-Barcoding und deren Mehrwert und Grenzen für die Fragestellungen eines bundesweiten Biodiversitätsmonitorings liegen. Ein dritter thematischer Schwerpunkt wird das Analyse- und Auswertungspotential bundesweiter Daten zur Biodiversität sein. Es sollen aktuelle erfolgversprechende Forschungsansätze vorgestellt und diskutiert werden, durch welche mit den bereits bestehenden und kommenden Monitoringdaten komplexe Ursache-Wirkungsanalysen und Modellierungen zu Veränderungen der Biodiversität durchgeführt werden können. Thematisiert werden soll dabei auch, welche weiteren Fragen sich mit den bereits vorhandenen Daten beantworten lassen könnten und welche Daten zu Kenneinflussgrößen insbesondere zur Ursachenanalyse fehlen.