Bundesamt für Naturschutz

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Nationaler Bericht 2013 gemäß FFH-Richtlinie

 

Bewertung der Erhaltungszustände der Lebensraumtypen und Arten sowie nach Formationen und biogeographischen Regionen

 

 Übersicht der Ergebnisse

Tabelle Ergebnisvergleich

 

Allgemeiner Berichtsteil, Berichte zu Lebensraumtypen und Arten inklusive Verbreitungskarten

 

  Vollständige Berichtsdaten 2013

Tabelle Ergebnisvergleich

 

Vergleich der Ergebnisse zum Erhaltungszustand der Lebensraumtypen und Arten in den Nationalen FFH -Berichten 2007 und 2013

 

 Ergebnisvergleich 2007-2013

Hintergrund

Mit dem dritten Nationalen Bericht (Berichtsperiode 2007 - 2012) gemäß Art. 17 FFH -Richtlinie wird zum zweiten Mal ein umfassender Bericht über den Erhaltungszustand der Lebensraumtypen und Arten der FFH -Richtlinie vorgelegt. Der Nationale Bericht 2013 beinhaltet die Bewertung der Erhaltungszustände von 92 Lebensraumtypen, 195 Einzelarten sowie vier Artengruppen.

Erstmalig konnten umfangreiche Ergebnisse des bundesweiten FFH -Monitorings gemäß Art. 11 FFH -Richtlinie für die Lebensraumtypen des Anhangs I sowie der Arten der Anhänge II und IV in den FFH -Bericht einfließen. Weiterhin konnten für die Zustandsbewertung der häufigen Waldlebensraumtypen die Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur (BWI 2012) integriert werden. Damit basiert der Nationale Bericht auf einer sehr umfangreichen, bundesweit einheitlich erhobenen Datengrundlage.

Bericht und Monitoring dienen der Bilanzierung von Erfolgen, zeigen den Handlungsbedarf auf und machen erstmalig auch Aussagen zur Effizienz des Netzes Natura 2000. Eine weitere wesentliche Zielsetzung des Nationalen Berichts 2013 besteht in der Aktualisierung der Bewertungen zu den Erhaltungszuständen der Lebensraumtypen und Arten der FFH -Richtlinie sowie im Vergleich mit den Bewertungen des Berichtes 2007. Voraussetzungen hierfür waren, trotz Neuerungen in der Methodik ( Berichtsformat) zur Erstellung des Berichts, unveränderte Bewertungsmatrices sowie gleiche Bewertungsparameter und -prinzipien. Dementsprechend kommt der Analyse der Veränderungen der Erhaltungszustände der Schutzgüter durch die Ableitung von Entwicklungstrends und der ihnen zugrunde liegenden Ursachen im Bericht 2013 eine besondere Bedeutung zu.

Für die Erstellung des Berichts haben die Bundesländer zunächst die notwendigen Daten für die Lebensraumtypen und Arten für ihr jeweiliges Bundesland erhoben (Verbreitungsdaten, Monitoring, weitere Berichtsdaten). Dabei kommt neben den Monitoringdaten den Biotopkartierungen und den Artenkatastern eine besondere Bedeutung zu. Basierend auf diesen Angaben hat das Bundesamt für Naturschutz daraufhin einen Entwurf des Nationalen Berichts ausgearbeitet. Dieser Berichtsentwurf wurde unter Leitung des Bundesumweltministeriums (BMU, jetzt BMUB) mit den Bundesländern auf insgesamt fünf Bewertungskonferenzen und anschließend mit den Bundesressorts abgestimmt.
 Verfahrensablauf

Am 15.11.2013 wurden die Ergebnisse des dritten Nationalen Berichts von Deutschland elektronisch an die Europäische Kommission übermittelt. Nach Bearbeitung eines EU-Prüfberichts wurde der Bericht am 20.12.2013 mit einigen Ergänzungen und Korrekturen erneut abgegeben.

Nach Abgabe der nationalen Berichte der Mitgliedstaaten erstellt die Europäische Kommission innerhalb von Zwei Jahren einen  Gemeinschaftsbericht.

Letzte Änderung: 26.03.2014

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