Bundesamt für Naturschutz

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Naturbewusstseinstagung

Junge Experten entwickeln psychologische Strategien für den Umweltschutz

(Foto: Kathrin Bockmühl)

Vilm, 21.06.2018 Vom 18. bis 21. Juni 2018 trafen sich Doktoranden und andere junge Forscher aus dem Bereich der Umweltpsychologie mit drei internationalen Experten der angewandten und Grundlagenforschung. Die "Summer School on Environmental Psychology" bot drei Tage lang motivierte Diskussionen mit Experten und Gleichgesinnten über aktuelle Erkenntnisse aus der Umweltpsychologie und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Arbeit der Teilnehmer im Ambiente der malerischen Ostseeinsel Vilm. Das BfN führte die Sommer School in Kooperation mit den Universitäten Koblenz-Landau und Leipzig durch.

Die Umweltpsychologie untersucht die Auswirkungen des menschlichen Verhaltens auf Umwelt und Natur sowie die Auswirkungen von Umwelt und Natur auf das menschliche Verhalten und Erleben: Wie nehmen wir Umwelt und Natur wahr? Welche psychologischen Folgen haben Umweltschäden oder Naturzerstörung für uns? Und unter welchen Bedingungen verhalten wir uns umweltfreundlich?

In dieser Sommerschule lag der Schwerpunkt auf Nachwuchswissenschaftlern im Bereich der Umweltpsychologie. Die jungen Wissenschaftler stellten ihre Forschungsprojekte und Ergebnisse vor und diskutierten sie mit den anderen Teilnehmern. Darüber hinaus gaben drei internationale Experten aus der Umweltpsychologie, Kelly Fielding, Birgitta Gatersleben und Christian Klöckner, Einblicke in ihre aktuelle Arbeit, weckten neue Ideen und entwickelten in mehreren Workshop-Phasen gemeinsam mit den Teilnehmern gemeinsame Projekte. Die zentrale Fragestellung war: Wie kann die Gesellschaft beeinflusst werden, um zu nachhaltigem und umweltfreundlichem Verhalten und Gewohnheiten überzugehen?