Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Zu sehen ist ein Luftbild des Grünen Bands am Schalsee (Foto: Klaus Leidorf)

Nürnberg/Bonn/Regnitzlosau, 20. Mai 2019: Zum Auftakt des diesjährigen Jubiläumsjahres „30 Jahre Grünes Band Deutschland – 30 Jahre Öffnung des Eisernen Vorhangs“ trafen sich im Dreiländereck nahe Hof vier Ministerinnen und Minister von Bayern, Sachsen, Thüringen und der Tschechischen Republik. Das Grüne Band steht heute sinnbildlich für eine länderübergreifende, friedliche Zusammenarbeit. Im Dreiländereck kooperieren Verbände und Behörden grenzüberschreitend u.a. für den Schutz gefährdeter Arten wie Goldener Scheckenfalter, Flussperlmuschel und Arnika.

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Zu sehen sind Mopsfledermäuse in ihrem Quartier. (Foto: Markus Dietz)

Berlin/Bonn, 13. Mai 2019: Zum Schutz der stark gefährdeten Mopsfledermaus startet ein neues Projekt, das Maßnahmen zum Erhalt naturnaher Wälder unterstützt – Lebensräume, auf die die Mopsfledermaus angewiesen ist. Im Rahmen des Vorhabens werden in Thüringen, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und auf Flächen des Nationalen Naturerbes Wälder wieder naturnäher bewirtschaftet, alte Bäume gesichert und Kernflächen geschaffen, die nicht länger forstwirtschaftlich genutzt werden.

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Zu sehen ist eine Rauchschwalbe im Flug. (Foto: Vincent van Zalinge/Unsplash)

Bonn, 24. April 2019: Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und BirdLife International werden künftig noch enger zusammenarbeiten, um Vögel, deren Lebensräume und die biologische Vielfalt weltweit zu erhalten. Vor allem bei der Stärkung von Naturschutzverbänden aus Osteuropa und Zentralasien wollen die deutsche Fachbehörde und das weltweit größte Naturschutznetzwerk künftig eng kooperieren. Das haben BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel und die Geschäftsführerin von Birdlife International, Patricia Zurita, heute bei einem Treffen in Bonn in einem Partnerschaftsübereinkommen vereinbart.

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Birdrace: BfN-Team sichtet 90 Vogelarten an einem Tag

Team BfN bei der Vogelbeobachtung

Trotz Polarluft und Schneeregen nahmen am Samstag, 6. Mai 2019, in Bonn drei Teams am bundesweiten Wettbewerb der Vogelbeobachtung teil. Das BfN-Team „Birding for Nature“ beobachtete 90 Arten und erreichte beim Einwerben von Spenden für die Weiterentwicklung von ornitho.de bundesweit den dritten Platz. Am Rhein ließ sich das Phänomen des „Zugstaus“ gut beobachten: Tausende Schwalben suchten über Gewässern im Bonner Stadtgebiet nach Nahrung.

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Positionspapier des BfN fordert Abbau naturschädigender Subventionen

„Naturschonendes Verhalten muss sich auch wirtschaftlich lohnen. Und naturschädigendes Verhalten darf nicht länger zu Vorteilen, sondern muss spürbar zu Nachteilen im Wettbewerb führen“, sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel mit Blick auf die Veröffentlichung des BfN-Positionspapiers zum Abbau naturschädigender Subventionen. Jährlich werden in Deutschland in den Bereichen Siedlung und Verkehr, Landwirtschaft und Energie rund 55 Milliarden Euro an naturschädigenden Subventionen gezahlt.

zum Positionspapier

Neuerscheinung: BfN-Skript Biodiversität in Ökobilanzen

Um auch Wirtschaftsunternehmen beim Schutz der biologischen Vielfalt einzubinden, bedarf es geeigneter Ansätze, die es ermöglichen, die Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen auf die Biodiversität nachzuvollziehen. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens wurde eine Methode entwickelt solche Auswirkungen regionsspezifisch zu ermitteln und darzustellen.

Die Ergebnisse sind als Skript erschienen:

zum BfN-Skript 528 

40 Jahre Vogelschutzrichtlinie: Erfolge und Handlungsbedarf

Portraitfoto Prof. Beate Jessel

„Nach 4 Jahrzehnten Vogelschutzrichtlinie stehen Licht und Schatten eng beieinander“, sagt Prof. Beate Jessel anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Europäischen Vogelschutzrichtlinie am 2. April. „Erfreulich ist: In Deutschland sind derzeit auf knapp 6 Millionen Hektar Vogelschutzgebiete ausgewiesen. Die Bestände geschützter Arten wie Schwarzstorch oder Seeadler erholen sich. Doch gerade mit Blick auf die durch die Richtlinie erfassten Arten der Agrarlandschaft wie etwa die Wiesen brütenden Vogelarten müssen wir weiterhin auf eine naturverträgliche Ausrichtung der Agrarpolitik hinarbeiten.“

Zum Interview der BfN-Präsidentin in der Zeitschrift „Der Falke“

zur Themenseite "Artenschutzbestimmungen der Vogelschutzrichtlinie"

 

Ein gemeinsamer Weg zu mehr Biodiversität im Ackerbau

artenreiches Ackerland

Elf Punkte umfasst ein Papier, das Wege für mehr biologische Vielfalt in der Landwirtschaft aufzeigt. Erarbeitet wurde es gemeinsam von VertreterInnen der Landwirtschaft und des Naturschutzes. Vereintes Ziel ist es, seit langem bekannte Maßnahmen in eine erfolgreiche Umsetzung zu bringen. Handlungsbedarf wird neben der Finanzierung vor allem in der Administration sowie in der Kommunikation identifiziert.

zum 11-Punkte-Papier


Cover von NaBiV 166

Heft 166

Naturschutzrechtliche Steuerungspotenziale des Gebietsschutzes - Schwerpunkt Landschaftsschutzgebiete. Analysen und Empfehlungen unter besonderer Berücksichtigung der Steuerung erneuerbarer Energien

unserer Schriftenreihe "Naturschutz und Biologische Vielfalt" ist neu erschienen. 

Neuerscheinungen


Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats

Forschung am BfN


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