Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Berlin, 23. September 2019: Ein neues Positionspapier des BfN beschreibt, wie die Anpassungsfähigkeit der Wälder an den Klimawandel verbessert werden kann. „Wir brauchen Strategien und Handlungsansätze, die den Aspekten der Unvorhersehbarkeit und Wäldern als Ökosystemen stärker Rechnung tragen. Dazu ist es erforderlich, die Waldbewirtschaftung in Deutschland stärker als bislang an dem Ziel auszurichten, die Vielfalt und Heterogenität von Wäldern zu fördern“, fordert BfN-Präsidentin Beate Jessel anlässlich des in dieser Woche stattfindenden Nationalen Waldgipfels.

zum Positionspapier

Cover der Broschüre "Die Natur feiern"

Bonn/Darmstadt/Mainz, 17. Oktober 2019: Neun verschiedene Religionsgemeinschaften sowie Akteurinnen und Akteure aus Naturschutz, Wissenschaft und des Bundes tauschen sich am 17. und 18. Oktober 2019 im Erbacher Hof des Bistums Mainz über den Naturbezug religiöser Feste aus. Das Dialogforum „Die Natur feiern – Religiöse Feste und Naturschutz“ wird vom Abrahamischen Forum in Deutschland e. V. mit Unterstützung des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau ausgerichtet und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert.

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Zu sehen ist das Cover der Studie

Bonn/Berlin, 30. September 2019: Deutschland importiert jährlich über 200 Millionen Tonnen Rohstoffe und Produkte direkt von außerhalb der Europäischen Union. Deren Anbau, Abbau und Herstellung haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Natur in den Erzeugerländern. Dabei handelt es sich häufig um Länder des Globalen Südens. Neue Untersuchungen des Bundesamts für Naturschutz (BfN) kommen zu dem Schluss, dass ein wirksamer Schutz von biologischer Vielfalt und Ökosystemleistungen weltweit nur gelingt, wenn sich der Konsum im Globalen Norden umfassend verändert. Die Studie „Sustainable Consumption for Biodiversity and Ecosystem Services“ wurde heute auf einer Konferenz im Bundesumweltministerium in Berlin vorgestellt.

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Quervernetzung Grünes Band (Foto: Klaus Leidorf)

Berlin/Bonn, 28. September 2019:

Das Grüne Band ist einzigartig: 30 Jahre nach dem Mauerfall hat sich die ehemalige innerdeutsche Grenze längst zu einem länderübergreifenden Lebensraumverbund entwickelt. Das neue Projekt „Quervernetzung Grünes Band“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt wird das Grüne Band nun mit naturnahen Lebensräumen und schon bestehenden Biotopverbundachsen in der Nähe verknüpfen. Mit der Übergabe des Förderbescheids wird das Vorhaben heute offiziell gestartet.

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Neuerscheinung: Dach- und Fassadenbegrünung

Angesichts zunehmender Hitzebelastungen erfährt die Begrünung von Dächern und Fassaden eine verstärkte Aufmerksamkeit seitens Umwelt- und Stadtentwicklungsbehörden. Bei entsprechender Gestaltung und Dimension können diese einen  Beitrag zur Verbesserung des Lokalklimas leisten. Auch die  biologische Vielfalt kann davon profitieren. Begrünte Gebäude können so Teil einer urbanen grünen Infrastruktur werden. Das BfN-Skript gibt einen aktuellen Überblick über die Leistungen und Funktionen von Dach- und Fassadenbegrünungen. Es werden der Stand der Förderungen in den Kommunen, der Bezug zu naturschutzrechtlichen Planungsinstrumenten einschließlich der Festsetzungsmöglichkeiten in der Bauleitplanung dargestellt und die Bedeutung für den Naturschutzschutz bewertet. Positionen und Handlungsempfehlungen aus Sicht des Naturschutzes runden das Papier ab.

zum BfN-Skript 538

 

 



Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats

Forschung am BfN


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