Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Berlin, Bonn, Radolfzell, 25. November 2020: Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Robert Spreter, Geschäftsführer des Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt“, haben heute 40 Kommunen im Rahmen des Wettbewerbs „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ ausgezeichnet. Die ausgewählten Kommunen erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro für die Umsetzung ihrer Zukunftsprojekte. Die geplanten Maßnahmen sollen Stadtnatur und die biologische Vielfalt – insbesondere Insekten - schützen und fördern, und städtisches Grün zukunftsorientiert weiterentwickeln – für unser aller Wohl.

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Projektgebiet Vechte-Aue im Landkreis Grafschaft Bentheim aus der Vogelpersepektive (Foto: Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim)

Berlin/Bonn, 10. November 2020: Zu den größten Bedrohungen für die biologische Vielfalt gehört die Zerschneidung von Lebensräumen durch Verkehrswege, Siedlungen und Agrarflächen mit Monokulturen. Um naturnahe Lebensräume in Deutschland miteinander zu vernetzen und so das Überleben vieler Tier- und Pflanzenarten zu sichern, ist ein bundesweiter Biotopverbund notwendig. Das neue Projekt „Landschaft + Menschen verbinden – Kommunen für den bundesweiten Biotopverbund“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt soll daher bundesweit Kommunen dafür gewinnen, einen solchen Biotopverbund gemeinsam mit lokalen Akteuren umzusetzen.

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Wolf (Foto: Heiko Anders)

Bonn, 30. Oktober 2020: Im Monitoringjahr 2019/2020 gab es 128 Wolfsrudel in Deutschland. Das geht aus den Erhebungen der Bundesländer hervor, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) in Abstimmung mit den Ländern zu den amtlich bestätigten deutschen Wolfszahlen zusammengeführt und jetzt veröffentlicht haben.

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Religionen für biologische Vielfalt: heute live im Internet

Bonn, 17. November 2020: Heute wird das Projekt „Religionen für biologische Vielfalt“ des Abrahamischen Forums e. V. als Beispiel für „Gute Praxis“ präsentiert. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und die Eugen-Biser-Stiftung stellen das Projekt bei einer Dialogwerkstatt vor. Das BfN fördert nicht nur das Projekt, sondern seit 2014 auch den Dialog der Religionen zum Naturschutz.

Zum Live-Stream der Veranstaltung heute zwischen 10.00 und 12.30 Uhr

BfN-Präsidentin zeichnet Projekt „Bunte Biomasse“ aus

Hamburg/Bonn, 12. November 2020: Zum Europäischen Tag der Bioenergie am 13. November zeichnet BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel  das Projekt „Bunte Biomasse“ als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt auf digitalem Weg aus: „Das Projekt fördert die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft, indem es Monokulturen wie Mais durch artenreiche, mehrjährige Wildpflanzenmischungen ersetzt. Das Projekt zeigt auch, dass Kooperationen zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd im direkten Wortsinn äußerst fruchtbar sein können.“
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Nachwachsende Rohstoffe sind die Grundlage der Bioökonomie. (Foto: Antje Deepen-Wieczorek/Piclease)

Putbus/Insel Vilm, 03. November 2020: Wie kann eine zukünftige Bioökonomie ausgestaltet sein, damit ökologische Belastungsgrenzen nicht überschritten werden? In einer Online-Tagung am 10. und 12. November werden Best-Practice-Beispiele erörtert, denen eine nachhaltige Produktion und Nutzung von Biomasse gelungen ist. Es wird außerdem diskutiert, welche Prinzipien und Strukturen für eine ökologisch verantwortliche und sozial gerechte Rohstoffproduktion aus diesen Beispielen abgeleitet werden können. Alle Interessierten können kostenfrei an der Veranstaltung teilnehmen. mehr

Foto: Erfassung von Rotmilanen an Windenergieanlagen (J. Ponitka)

Wie schaffen wir es, den Ausbau der Windenergie naturverträglich zu gestalten? Dazu haben sich am 3. und 4. November 2020 in der Online-Konferenz „Naturverträgliche Windenergienutzung durch smarte Technologien im Artenschutz“ des BfN rund 300 internationale Teilnehmende ausgetauscht. Aufgezeigt wurden Möglichkeiten und Chancen, wie Artenschutzbelange an Windenergieanlagen selbst umgesetzt werden können. Die Vorträge wurden simultan ins Englisch übersetzt und stehen demnächst unter https://www.natur-und-erneuerbare.de/ergebnisse zur Verfügung. mehr

„CITESwoodID“ App: geschützte Holzarten erkennen

Bonn/Hamburg, 28. Oktober 2020: Das BfN hat zusammen mit dem Thünen-Institut für Holzforschung die CITESwoodID App entwickelt. Die App unterstützt Kontrollbehörden wir den Zoll darin, geschützte Hölzer wie Palisander oder Mahagoni, mittels interaktivem Bestimmungsschlüssel zu erkennen und stellt eine wichtige Hilfe beim Schutz seltener Baumarten dar. CITESwoodID ist kostenlos in den App Stores von iOs und Android verfügbar.
Zu den App Stores: Google Play oder Apple AppStore

Fortschreibung der Raumordnungspläne für die deutsche AWZ in Nord- und Ostsee

Putbus/Insel Vilm, 27. Oktober 2020: Aktuell werden die Raumordnungspläne für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) in Nord- und Ostsee fortgeschrieben. Stetig wachsende Nutzungsinteressen haben zur Folge, dass sich der einzigartige Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten zunehmend in einen Wirtschaftsraum wandelt. Das BfN setzt sich für eine nachhaltige Raumentwicklung in der AWZ ein, die einen ausgewogenen Interessenausgleich zwischen Schutz und Nutzung der marinen Ökosysteme sicherstellt.
Zum naturschutzfachlichen Planungsbeitrag

Gegen den Trend: Bestandszunahmen bei häufigen Vogelarten der Wälder

Bonn, 23. Oktober 2020: Die Bestände vieler häufiger Vogelarten der Wälder in Deutschland haben seit 2010 deutlich zugenommen. Das ist Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie. BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel: “Die Entwicklung ist zwar ermutigend. Aber angesichts der aktuellen Herausforderungen, etwa durch den Klimawandel, ist es unbedingt erforderlich, dass die Forstwirtschaft den eingeschlagenen Weg beibehält. Darüber hinaus müssen wir die weitere Entwicklung in unseren Wäldern genau beobachten. Dazu brauchen wir ein bundesweites Monitoring, das weitere Artengruppen einschließt.”
Zur Publikation

Minensprengungen im Fehmarnbelt: Berichte liegen vor

Schweinswal (Phocoena phocoena) Foto: Verhoog/juniors@wildlife

Putbus/Insel Vilm, 21. Oktober 2020: In ihrem Bestand gefährdete Schweinswale waren bei den Minensprengungen durch einen NATO-Verband im Naturschutzgebiet Fehmarnbelt einer hohen Verletzungsgefahr durch Druck- und Schallwellen ausgesetzt. Ein Drittel der untersuchten Strandfunde wies entsprechende Verletzungen auf. Eine eindeutige Zuweisung zu den Sprengungen war nicht möglich. Ausgewertet wurden die Lärmbelastung, die Anwesenheit von Schweinswalen im Gebiet sowie Untersuchungen von Schweinswal-Totfunden.

Zum BfN-Gutachten

Cover von Naturschutz und Biologische Vielfalt 168

Heft 168:

Analyse der Auswirkungen künstlichen Lichts auf die Biodiversität. Bestimmung von Indikatoren für die Beeinträchtigung und Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Vermeidung negativer Effekte im Rahmen von Eingriffen

unserer Schriftenreihe "Naturschutz und Biologische Vielfalt" ist neu erschienen. 

Neuerscheinungen

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats


Ein von Bsal befallener Feuersalamander mit sichtbaren Hautläsionen (© Miguel Vences)
Auf der Abbildung sieht man einen Feuersalamander, der sichtbare Hautläsionen hat.

Forschung am BfN


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