Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Zu sehen sind zwei Jungluchse im verschneiten Bayerischen Wald. (© Julius Kramer / fokusnatur.de)

Bonn, 06. Februar 2020: Im Monitoringjahr 2018/2019 konnten insgesamt 28 Luchsweibchen mit Jungtieren in Deutschland nachgewiesen und bestätigt werden. Das geht aus neuen Erhebungen der Bundesländer hervor, die hierfür mehr als 3.000 Hin- und Nachweise ausgewertet haben. Der nachgewiesene Mindestbestand betrug 137 Luchse inkl. Nachwuchs in zehn deutschen Bundesländern. Die 28 Luchsweibchen mit 49 Jungtieren im ersten Lebensjahr konnten in Bayern (11), Niedersachsen (9), Rheinland-Pfalz (3) und Sachsen-Anhalt (5) nachgewiesen werden. Karten zum Vorkommen und zusätzliche bundeslandspezifische Informationen sind ab sofort auf der Webseite des BfN abrufbar.

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Zu sehen ist ein Rebhuhn auf einem Acker.

Bonn, 05. Februar 2020: Der deutliche Rückgang heimischer Vögel auf Wiesen, Weiden und Äckern hält weiter an, in den Wäldern zeichnen sich hingegen Zunahmen der Bestände ab. Das ist die Kernaussage der jetzt erschienenen Publikation „Vögel in Deutschland – Übersichten zur Bestandssituation“. Die aktuelle Gesamtschau enthält umfangreiche Informationen zu Bestandsgrößen, Bestandstrends und der Verbreitung aller Brut- und der rastenden Wasservogel-Arten.

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Zu sehen sind verschiedene Blumen wie Margeriten und Klee am Straßenrand.

Berlin/Bonn, 31. Januar 2020: Mehr naturnahe Flächen sind ein Gewinn für Städte und Gemeinden: Sie sind ein zentraler Beitrag für das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für den Schutz der biologischen Vielfalt. Das Bundesumweltministerium fördert daher den bundesweiten Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit rund 2,2 Millionen Euro. Die 40 besten Projektideen werden als Zukunftsprojekte mit je 25.000 Euro prämiert. Inhaltlich wird der Wettbewerb vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet.

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Naturschutz und Klimaschutz zusammen denken

Bonn/Berlin, 12. Februar 2020: „Der Klimawandel schreitet mit einer Geschwindigkeit voran, die die natürliche Anpassungsfähigkeit vieler Arten und Lebensräume übersteigt. Auch in Deutschland könnten bis zu 30 % der bislang heimischen Arten verschwinden“, erklärt BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel im Fachgespräch des Umweltausschusses des Deutschen Bundestags zum Thema „Biodiversität und Klima“. Zugleich ist die Natur aber auch Teil der Lösung. Denn der Schutz verschiedener Lebensräume wie Moore, Wälder, Grünland und Auen kann effektive und kostengünstige Möglichkeiten bieten, die zum Klimaschutz wie zur Klimaanpassung beitragen.“

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Gruppenbild: Teilnehmer des CBD-Workshops

Putbus/Insel Vilm, 6. Februar 2020: Auf Einladung von IUCN und INA haben 42 Experten und Expertinnen beraten, wie Vorgaben zur Qualität und Effektivität von Schutzgebieten in die globalen Biodiversitätsziele nach 2020 einfließen können. Das Ergebnispapier mit Zielvorgaben und Indikatoren wird in die internationalen Verhandlungen zur 15. Vertragsstaatenkonferenz zur biologischen Vielfalt im Herbst eingespeist.

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Ostmongolische Steppe | © Dr. Hans D. Knapp

Putbus/Insel Vilm, 30. Januar 2020: Naturschutzexperten und -expertinnen aus Deutschland und der Mongolei haben über die Perspektiven für eine Nominierung der mongolischen Steppe als UNESCO-Welterbe beraten. Im Rahmen eines Projekts, mit dem Ziel die ökologisch bedeutsamen Steppen der Ostmongolei langfristig zu sichern, hatte die Michael Succow Stiftung zu diesem Expertenworkshop eingeladen.
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Aktueller Sachstand zu Minensprengungen im Fehmarnbelt

Schweinswal (Phocoena phocoena) Foto: Verhoog/juniors@wildlife

Putbus/Insel Vilm, 10. Januar 2020: Im August 2019 wurden im Bereich des Naturschutzgebietes Fehmarnbelt durch die Marine Minensprengungen durchgeführt. Derzeit werten BMU und BfN als für den Naturschutzvollzug in der ausschließlichen Wirtschaftszone zuständige Bundesbehörden interne Informationen der Marine über Positionen und Zeitpunkte der Sprengungen mit Blick auf Auswirkungen auf die marinen Biotope aus. Aktuell werden alle im betreffenden Zeitraum aufgefundenen toten Schweinswale aus den betroffenen Gebieten im Auftrag des BfN durch die Tierärztliche Hochschule Hannover (TIHO) untersucht. Die Öffentlichkeit wird informiert, sobald Erkenntnisse vorliegen. 

Mehr Rechtssicherheit für den Umgang mit dem Wolf

Berlin, 6. Dezember 2019: BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel nimmt zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes im Umweltausschuss des Bundestages Stellung: „Der Gesetzentwurf spiegelt den Bedarf der Länder nach mehr Rechtssicherheit wider, wenn artenschutzrechtliche Ausnahmen erteilt werden sollen. Spezifische Regelungen zum Umgang mit dem Wolf wie ein Fütterungsverbot oder die Entnahme von Hund-Wolf- Hybriden, aber auch die Konkretisierung der Ausnahmeregelung für Wölfe, die wiederholt Weidetiere trotz empfohlener Schutzmaßnahmen getötet haben, sind geeignet, die genannten Ziele zu erreichen.“ 

Cover von NaBiV 167

Heft 167

Natura 2000 Forest habitat types on secondary sites – conservation and Management strategies

Unserer Schriftenreihe "Naturschutz und Biologische Vielfalt" ist neu erschienen. 

Neuerscheinungen

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats


Konventionell gestaltete und gepflegte Freiflächen einer Wohnhausanlage (© Jan Piecha)
Das Foto zeigt eine konventionell gestaltete und gepflegte Freifläche einer Wohnhausanlage mit Rasenfläche, zwei Bäumen und einem Strauch.

Forschung am BfN


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