Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Luchs im Schnee (Foto: Julius Kramer/fokusnatur.de)

Bonn, 25. Februar 2021: Insgesamt 32 Luchsweibchen mit Jungtieren konnten am Ende des Monitoringjahres 2019/2020 in Deutschland gezählt und bestätigt werden. Das geht aus neuen Erhebungen der Bundesländer hervor. Die 32 Luchsweibchen mit 59 Jungtieren im ersten Lebensjahr konnten in Bayern (13), Hessen (1), Niedersachsen (10), Rheinland-Pfalz (2), Sachsen-Anhalt (5) und Thüringen (1) nachgewiesen werden. Zum Ende des Monitoringjahres gab es insgesamt 125 bis 135 selbstständige Luchse. Karten zum Vorkommen und zusätzliche bundeslandspezifische Informationen sind ab sofort auf der BfN-Webseite abrufbar.

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Zwergschwäne (Foto: Hans-Joachim Augst)

Berlin/Bonn, 17. Februar 2021: Das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) fördern zehn neue Naturschutzprojekte in ganz Deutschland im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Vor zehn Jahren, am 15. Februar 2011, startete das heute finanzstärkste Naturschutz-Förderprogramm des Bundes. Die Bandbreite der neuen Projekte für biologische Vielfalt reicht vom Aktionsplan für den Zwergschwan über wildbienengerechte Stadtplanung mithilfe künstlicher Intelligenz bis zum Großprojekt zur Wiederbelebung der Natur an der deutschen Ostseeküste. Ein Schwerpunkt ist der Insektenschutz. Er wird sowohl mit konkreten Maßnahmen etwa an Bahnhöfen vorangebracht als auch mit Umweltbildungsangeboten umgesetzt, bei denen Erwachsene und Kinder lernen, wie wichtig Insekten sind.

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Neuerscheinung: Dimensionierung und Anordnung von Fischschutzeinrichtungen vor Wasserkraftanlagen

Bonn, 16. Februar 2021: Wie sich Fische an Fischabstiegsanlagen vor Wasserkraftanlagen verhalten, ist bislang wenig erforscht. In einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben wurden Reaktionen und Verhaltensweisen heimischer Fische auf verschiedene Strömungsverhältnisse und Anordnungen einer spezifischen Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtung untersucht. Die jetzt in der Schriftenreihe „Naturschutz und Biologische Vielfalt“ veröffentlichten Ergebnisse verbessern das Verständnis zum Fischverhalten vor und an Fischabstiegsanlagen. Die Publikation liefert  darauf aufbauend Empfehlungen zur Bemessung und Gestaltung kombinierter Schutz- und Abwandereinrichtungen vor Wasserkraftanlagen.  
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Neue Website für das UNESCO-Welterbe „Buchenwälder“

Wiesbaden, 11. Februar 2021: Europas Wildnis präsentiert sich ab sofort auf einer neuen Website: Die UNESCO-Welterbestätte „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas” bietet Fotos, Grafiken, Karten, Filme und Texte und lädt dazu ein, in urige Wälder einzutauchen, die einst Europa bedeckten und jetzt nur noch in Resten vorhanden sind. Alle 78 Wälder in 12 europäischen Ländern werden ausführlich vorgestellt. Mit dabei sind auch fünf deutsche Gebiete: Grumsin, Hainich, Jasmund, Kellerwald und Serrahn.
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Statement der BfN-Präsidentin zum Insektenschutzgesetz

Bonn, 10. Februar 2021: Das Bundeskabinett hat heute das Insektenschutzgesetz auf den Weg gebracht. Dazu erklärt BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel: „Das neue Gesetz leistet nicht nur einen maßgeblichen Beitrag zum Erhalt unserer biologischen Vielfalt, die, so belegen es eindeutig verschiedene wissenschaftliche Studien und Fachgutachten wie die Roten Listen, von Rückgängen bedroht ist. Es sichert auch die Grundlage der Landwirtschaft - und das langfristig Denn nur ein intaktes Naturkapital, nur intakte Ökosysteme mit ihrer typischen Artenvielfalt bilden die Basis für eine ertragreiche und stabile landwirtschaftliche Produktion.“
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Moorlandschaft

Das Interessenbekundungsverfahren für F+E-Vorhaben aus dem REFOPLAN 2021 ist eröffnet.

Bei Interesse an der Bearbeitung eines Vorhabens senden Sie uns Ihre Interessenbekundung bitte bis zum 26.02.2021 an ufoplan@bfn.de

 

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Neuerscheinung „Biodiversität in Ökobilanzen – Weiterentwicklung und vergleichende Studien“

Bonn, 05. Februar 2021:Das FuE-Vorhaben „Biodiversität in Ökobilanzen – Weiterentwicklung und vergleichende Studien“ (Life Cycle biodiversity Imapct Assessment, LC.biodiv.IA) beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie die Wirkung von Produkten und Dienstleistungen auf die Biodiversität bewertet werden kann. Dabei wird auf bestehende Vorarbeiten aufgebaut, ausgewählte Ansätze werden weiterentwickelt und im Rahmen von Fallstudien angewendet.   
Den neu erschienen Abschlussbericht finden Sie hier

Teilnehmende des Seminars „Transformative Change for Biodiversity Conservation"

Putbus/Insel Vilm, 4. Februar 2021: Der Weltbiodiversitätsrats IPBES kam in seinem globalen Bericht 2019 zu dem Schluss, dass die derzeitigen internationalen Aktivitäten, um dem Rückgang der Biodiversität zu begegnen, nicht ausreichen. Ein grundlegender „transformativer Wandel" sei erforderlich, um die biologische Vielfalt wiederherzustellen und die Natur zu schützen. Die INA des BfN, die GIZ GmbH und die KfW Entwicklungsbank haben vom 25. Januar bis 3. Februar 2021 zu diesem Thema ein Fortbildungsseminar für Fachkräfte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit veranstaltet. mehr

BfN im digitalen Dialog: Öffentliche Bekanntmachungen und Online-Konsultationen

Bonn, 27. Januar 2021: Das BfN gewährleistet beim Vollzug des Naturschutzrechts einen frühzeitigen Austausch mit Betroffenen und der interessierten Öffentlichkeit über seine Planungen und Maßnahmen. Soweit gesetzlich keine analoge oder hybride Kommunikation vorgeschrieben ist, findet dieser Austausch auch aus Gründen des Infektionsschutzes bis auf Weiteres in der Regel ohne physische Treffen, d.h. ausschließlich digital oder auf schriftlichem Wege statt. Auf entsprechende Verfahren wird durch öffentliche Bekanntmachung im Internet hingewiesen. Die Informationen finden Sie in der Konsultationsphase hier.

Projekt zu nachhaltiger, ökologischer Entwicklung im südlichen Afrika erfolgreich abgeschlossen

Bonn, 19. Januar 2021: Das BfN unterstützt seit vielen Jahren die Weiterentwicklung des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ in Afrika. Zentrales Instrument ist die Einrichtung von Biosphärenreservaten als Modellregionen für die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele. Nun liegt der Abschlussbericht eines Projektes vor, das in Zusammenarbeit mit Partnern aus dem südlichen Afrika und der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt wurde. Das Projekt trug maßgeblich zur Nominierung des ersten UNESCO-Biosphärenreservates in Eswatini bei. Es ermöglichte die Vernetzung von Akteuren und die Weiterentwicklung von Kapazitäten sowie des Managements bestehender Biosphärenreservate in der Region. 
zum Abschlussbericht

Luchs und Wolf zurück in Deutschland – Neue Schwerpunktausgabe von „Natur und Landschaft“

Bonn, 11. Januar 2021: Die Entwicklung und der Status der deutschen Luchs- und Wolfsvorkommen sind Thema der neuen Schwerpunktausgabe der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“. Das Heft „Luchs und Wolf zurück in Deutschland“ bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick zu beiden Arten in Deutschland. Mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zu Luchs und Wolf forschen, haben für diese Ausgabe ihre Kenntnisse zusammengetragen. Gemeinsam mit Praktikerinnen und Praktikern liefern sie Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung sowie in die Praxis des Managements beider Arten.
Zur Schwerpunktausgabe

BfN-Präsidentin zum GAP-Strategieplan: Weichen stellen für eine nachhaltige Agrarförderung

Bonn, 08. Januar 2021: BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel erklärt zur 2021 anstehenden Erarbeitung des GAP-Strategieplans: „Nachdem in Brüssel die Weichen gestellt worden sind, stehen wir jetzt national in der Verantwortung, eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Agrarförderung umzusetzen. Die im Entwurf des GAP-Strategieplans vorgesehene Verteilung von EU-Agrargeldern sowie die bislang zugrunde gelegten Standards und Maßnahmen werden jedoch keinesfalls ausreichen, um den anhaltenden Verlust von Arten- und Lebensraumvielfalt in unserer Agrarlandschaft zu stoppen. Landwirtinnen und Landwirte müssen die Möglichkeit erhalten, sich aktiv für zusätzliche Umwelt- und Naturschutzleistungen zu entscheiden, damit für ihre Betriebe Einkommen zu erzielen und auch für zukünftige Generationen eine vielfältige Kulturlandschaft zu sichern.“
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„Förderprogramm Auen“: Film erklärt die Antragstellung

Bonn, 17. Dezember 2020: Deutschlands Wasserstraßen sollen wieder naturnäher werden. Das ist das zentrale Ziel des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“. Mit dem zugehörigen „Förderprogramm Auen“ können Kommunen, Vereine, Verbände und andere beim Bundesamt für Naturschutz Fördermittel beantragen, um Auenflächen in einem bundesweiten Biotopverbund zu Zentren der biologischen Vielfalt zu entwickeln. Als erste Hilfestellung für Interessierte beantwortet ein neuer Erklärfilm zum Förderprogramm Auen die wichtigsten Fragen der Antragstellung, etwa die Art der förderfähigen Maßnahmen, die Kulisse des Förderprogramms, die Akteure und welche Informationen für die Antragstellung nötig sind.
Zum Film

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats



Auf dem alten EXPO-Gelände in Shanghai wird grün-blaue Infrastruktur erhalten (© Lennart Kümper-Schlake)
Das Foto zeigt Gewässer und Bäume in Innenstadtnähe am Fuße einer Brücke.

Forschung am BfN


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