Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Prof. Dr. Beate Jessel - Foto: U. Euler / BfN

Bonn, 04. Juni 2021: Prof. Dr. Beate Jessel, seit November 2007 Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, wurde heute vom Schweizer Bundesrat zur Direktorin der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) mit Hauptsitz in Birmensdorf (Kanton Zürich) gewählt. Ihr neues Amt wird sie zum 01. September 2021 antreten. Die WSL weist in der Landschafts- und Biodiversitätsforschung sowie zum Wald zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Arbeitsschwerpunkten des BfN auf und ist zudem international führend in der Schnee- und Lawinenforschung.

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Zu sehen ist das Logo des 35. Deutschen Naturschutztags.

Wiesbaden/Berlin, 02. Juni 2021 – Anlässlich des 35. Deutschen Naturschutztages übergibt heute der Präsident des Deutschen Naturschutzringes, Prof. Dr. Kai Niebert, die Wiesbadener Erklärung an Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Landesumweltministerin Priska Hinz.

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Ökologisch aufgewerteter kirchlicher Friedhof (©HkD)

Berlin/Bonn, 21. Mai 2021: Urbane Waldgärten mitten in Berlin und Kassel und artenreichere Kirchenflächen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen – zum Welttag der biologischen Vielfalt (22. Mai) gehen zwei Projekte an den Start, die vom Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz gefördert werden. Seit zehn Jahren fördert das Bundesprogramm Biologische Vielfalt Projekte mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern und vielen weiteren Akteuren vor Ort, die gemeinsam neue Lösungen für mehr biologische Vielfalt in Deutschland entwickeln wollen.

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Nagoya-Protokoll: Digitale Netzwerk-Veranstaltung zu ABS-Compliance

Logo Hub Nagoya

Bonn, 11. Juni 2021: Wie können Nutzer genetischer Ressourcen auf ihrem Weg zum Zugangs- und Vorteilsausgleich (ABS) in der EU unterstützt werden? Was wurde in der EU bereits unternommen und was muss noch passieren? Diesen Fragen widmet sich ein online durchgeführtes EU ABS Networking Event, das am 14. Juni in englischer Sprache stattfindet. Die Veranstaltung wird auf Initiative des German Nagoya Protocol HuB Projektes (GNP HuB) gemeinsam mit dem European Marine Biological Resource Centre, der Union for Ethical Biotrade, ABS-int, der Universität Wageningen und dem Natural History Museum London durchgeführt. Das GNP HuB Projekt wird vom BfN finanziert, um akademisch Forschende in Deutschland bei der Einhaltung des Nagoya-Protokolls zu unterstützen.

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„Sind unsere Wälder noch zu retten?“ – Tagungsergebnisse veröffentlicht

Abgestorbene Fichten in der Naturdynamikzone des Nationalpark Harz (Foto: J. Moll)

Bonn, 8. Juni 2021: „Sind unsere Wälder noch zu retten?“ lautete die Frage, die sich 24 Waldexpertinnen und -experten aus Deutschland und der Schweiz anlässlich der gleichnamigen Tagung im August 2020 an der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm stellten. Jetzt sind die Ergebnisse der Tagung in der Reihe BfN-Skripten erschienen. Sie verdeutlichen die Spannbreite unterschiedlicher Lösungsansätze, die zurzeit zur Anpassung von Wäldern an den Klimawandel diskutiert werden. Diese reichen von ökosystembasierten Ansätzen, die die Bedeutung der Funktionstüchtigkeit des komplexen Ökosystems Wald betonen, bis hin zu aktiv gesteuerten Managementmaßnahmen wie Durchforstungen, Baumartenwechsel und die Anlage von Mischbeständen.
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NMZB: Biodiversitätsmonitoring voranbringen – Wissen bündeln – Akteure vernetzen

Foto: Michael Pütsch

Leipzig, 27. Mai 2021: Das Nationale Monitoringzentrum zur Biodiversität (NMZB) will Akteure von Citizen-Science-Projekten bis hin zur Forschung zusammenbringen und gemeinsam mit ihnen das bundesweite Biodiversitätsmonitoring und die Erfassungsmethoden weiterentwickeln. In der Aufbauphase des NMZB soll so ein Gesamtkonzept entstehen. Des Weiteren richtet die ressortübergreifende Einrichtung eine Informations- und Vernetzungsplattform ein, um Wissen zentral zu bündeln und die Verfügbarkeit, Vernetzung und Qualität der erhobenen Daten zu fördern.
Zum Webangebot des Nationalen Monitoringzentrums

E-Learning-Kurse unterstützen CITES-Behörden bei Erhaltung geschützter Pflanzenarten

Holztransport in einem Tropenwald (Foto: Daniel Wolf)

Bonn/Cambridge, 25. Mai 2021: Die Bestätigung, dass der Handel mit CITES-gelisteten Arten nachhaltig ist, gehört zu den größten Herausforderungen für Wissenschaftliche CITES-Behörden. Dazu werden Nachhaltigkeitsprüfungen, sogenannte „Non-detriment Findings“ (NDF) erstellt. Das BfN hat gemeinsam mit der Artenschutzorganisation Traffic eine schrittweise Anleitung (9-steps NDF Guidance) für mehrjährige Pflanzen und Holzarten entwickelt. Um den Zugang zu diesen Handlungsempfehlungen zu erleichtern wurden jetzt zwei E-Learning-Kurse in englischer Sprache zusammengestellt und öffentlich zugänglich gemacht. Die Kurse bestehen neben der Handlungsempfehlung aus Fragen, um das erlernte Wissen zu testen, Fallstudien, um die Inhalte kontrolliert anzuwenden sowie einer Matrix um echte Fälle zu bearbeiten.

Fotodokumentation bunter Geckos zur Unterstützung des Artenschutzvollzugs

Cnemapsis psychedelica (Foto: Hai Ngoc Ngo)

Bonn, 19. Mai 2021: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von BfN, Kölner Zoo, IEBR und WAR Vietnam haben gezeigt, dass das Farbmuster des Psychedelischen Felsengecko (Cnemaspis psychedelica) eine individuelle Erkennung zulässt. Der seltene und prächtig gefärbte Gecko kommt nur auf zwei kleinen Inseln in Vietnam vor und tauchte kurz nach seiner Entdeckung im Jahr 2010 im Lebendtierhandel auf. Um den internationalen Handel zu regulieren wurde die Art in Anhang I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens aufgenommen. Damit gilt nun eine Kennzeichnungspflicht für die in der EU gehandelten Tiere. Eine entsprechende Kennzeichnungsmethode und Anleitung fehlte jedoch bislang. Die jüngst veröffentlichte Studie bietet Behörden im Artenschutz eine Anleitung für die Erstellung der Fotodokumentation und empfiehlt die Nutzung einer Software.
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Bundesweites Birdrace: BfN-Team beobachtet mehr Arten als je zuvor

Ideale Beobachtungsbedingungen beim Birdrace zum Sonnenaufgang in Bonn (Foto: R. Dröschmeister)

Bonn, 08. Mai 2021. Beim Birdrace, dem bundesweiten Tag der Vogelartenvielfalt, hat das Team Birding for Nature in Bonn insgesamt 108 Vogelarten beobachtet. Durchziehende Vögel wie Wendehals und Steinschmätzer landeten ebenso auf der Liste wie Schwarzspecht und Waldschnepfe, die im Stadtgebiet brüten. Bundesweit nahmen über 2.500 Vogelbegeisterte an dem Wettbewerb teil und beobachteten 360 Arten – ein neuer Rekord. Ziel ist es, mit Hilfe von Ferngläsern und geübtem Hörvermögen innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Vogelarten auf die Teamliste zu bekommen. Das BfN unterstützt das bundesweite Birdrace. Das Birding for Nature-Team belegte mit über 3.500 Euro im bundesweiten Spendenrennen wieder den zweiten Platz.

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Cover von Naturschutz und Biologische Vielfalt 171: Erfolgskontrollen im Naturschutz

Bonn, 04. Mai 2021: Erfolgskontrollen als integraler Bestandteil von Programmen und Projekten sowie weiterer Maßnahmen des Naturschutzes dienen vorrangig der Überprüfung, ob ein Erfolg von fachlich hergeleiteten Maßnahmen eingetreten ist. Weiterhin sollen sie Fehlentwicklungen aufdecken und Hinweise geben, wie Abläufe effektiver gestaltet werden können. Ziel ist es, zu prüfen, ob und wie der Wirkungsgrad von Naturschutz-Aktivitäten (das "Outcome") erhöht werden kann. Die Beiträge dieses Tagungsbandes basieren auf Vorträgen an der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm; insbesondere Erfolgskontrollen von Naturschutzprogrammen und -projekten sowie von Management- und Renaturierungsmaßnahmen in verschiedenen Ökosystemen. Hier lag der Schwerpunkt auf Mooren, Auen und Fließgewässern, Magerrasen, Heiden und dem Grünland. Weitere Beiträge befassen sich mit den Ergebnissen von Projekten und Aktivitäten zur Förderung von Ziel- und Verantwortungsarten bzw. von Wiederansiedlungen.

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Ein Mann erklärt Kindern die Natur

Auch im kommenden Haushaltsjahr fördert das Bundesumweltministerium gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem Umweltbundesamt Projekte von Natur- und Umweltschutzverbänden. Die Projekte sollen das Bewusstsein und das Engagement für Umweltschutz und Naturschutz stärken. Die Antragsfrist läuft bis zum 20. Juli 2021.  

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Neuer Kartendienst zeigt Trends und Bestände geschützter Seevogelarten

Eissturmvogel, Foto: M.Hauswirth

Putbus/Insel Vilm, 21. April 2021: Wie steht es um geschützte Seevögel in der deutschen Nord- und Ostsee? Ein interaktiver Kartendienst zeigt jetzt unter https://geodienste.bfn.de/seevoegeltrends, wie sich deren Bestände entwickelt haben. Bestände und Trends können je nach Bezugsraum und Jahreszeit dargestellt werden. Zusätzlich sind Informationen zu Art und Schutz- bzw. Gefährdungsstatus abrufbar. Die Anwendung wurde in einem BfN-Vorhaben zusammen mit der con terra GmbH, dem Forschungs- und Technologiezentrum Westküste, der Universität Kiel und der BIONUM GmbH entwickelt. Grundlage der Berechnungen sind größtenteils Daten des „Seabirds at Sea“-Projekts zur Erfassung der räumlich-zeitlichen Verteilung von Seevögeln im Rahmen des marinen Biodiversitätsmonitorings des BfN.

BfN-Präsidentin zum Entwurf des Insektenschutzgesetzes: „Wir haben ein Handlungsdefizit“

Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz

Bonn, 19. April 2021: „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Handlungsdefizit“, sagte BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel bei der Anhörung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages. „Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen den Insektenrückgang. Weil dessen Ursachen vielschichtig und komplex sind, ist es gut und wichtig, dass der Gesetzentwurf ein breites Spektrum unterschiedlicher Maßnahmen enthält. Entscheidend aber ist: Wir müssen darüber hinaus dem Rückgang der Insekten- und damit auch der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft breit in der Fläche begegnen. Dazu gehört eine konsequente weitere Begrenzung des Pestizideinsatzes, etwa durch Einführung einer Pestizidabgabe.“
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Renaturierung“ – Neue Schwerpunktausgabe von „Natur und Landschaft“

Überalterte Heide ohne Beweidung - verjüngte Heide durch ganzjährige Beweidung. (Fotos: Katrin Henning, Catherin Nolte)

Bonn, 07. April 2021: Wie Renaturierung konkret aussehen und was mithilfe solcher Projekte erreicht werden kann, ist Thema der neuen Schwerpunktausgabe von „Natur und Landschaft“. Berichtet wird u. a. über die langjährigen Entwicklungen in renaturierten Auenlandschaften, die Aufwertung degradierter Sandheiden, die Renaturierung von Hochmoorgrünland in Niedersachsen, von Renaturierungsflächen ehemaliger Küstenüberflutungsmoore in Mecklenburg-Vorpommern sowie über die Potenziale des Einsatzes gebietseigener Wildpflanzen bei der Renaturierung von städtischen Grünflächen. Weiterhin werden aktuelle Schwerpunkte und Aufgaben der Renaturierungsökologie analysiert.
Zur Schwerpunktausgabe

BfN-Präsidentin zum GAP-Strategieplan: Weichen stellen für eine nachhaltige Agrarförderung

Bonn, 08. Januar 2021: BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel erklärt zur 2021 anstehenden Erarbeitung des GAP-Strategieplans: „Nachdem in Brüssel die Weichen gestellt worden sind, stehen wir jetzt national in der Verantwortung, eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Agrarförderung umzusetzen. Die im Entwurf des GAP-Strategieplans vorgesehene Verteilung von EU-Agrargeldern sowie die bislang zugrunde gelegten Standards und Maßnahmen werden jedoch keinesfalls ausreichen, um den anhaltenden Verlust von Arten- und Lebensraumvielfalt in unserer Agrarlandschaft zu stoppen. Landwirtinnen und Landwirte müssen die Möglichkeit erhalten, sich aktiv für zusätzliche Umwelt- und Naturschutzleistungen zu entscheiden, damit für ihre Betriebe Einkommen zu erzielen und auch für zukünftige Generationen eine vielfältige Kulturlandschaft zu sichern.“
Zum Positionspapier

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats


Arten wie der Klatschmohn (Papaver rhoeas) sollen von der neuen Technik profitieren (© Christian Selig)
Auf der Abbildung sieht man Eine blühende Mohnpflanze in einem erntereifen Gerstenfeld.

Forschung am BfN


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