Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Aktuelles

Zu sehen ist ein Schmetterling auf einer gelben Blüte.

Berlin/Bonn, 03. August 2020: Wie kann jede und jeder Einzelne die Insekten- und Artenvielfalt gezielt fördern? Antworten auf diese Frage will das Projekt „BlütenBunt-InsektenReich“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt liefern – mit Bildungsangeboten für Schulen, Beratungsformaten für Kommunen und einer breit angelegten Beteiligung der Bevölkerung. Auf dem Land und in den Städten Schleswig-Holsteins werden dazu gemeinsam mit Interessierten beispielhaft insektenfreundliche Lebensräume geschaffen. Das BfN fördert das Vorhaben mit rund fünf Millionen Euro aus Mitteln des Bundesumweltministeriums.

 zur Pressemitteilung

Die Havelaue bei Bölkershof. (Foto: NABU e.V.)

Bonn/Berlin/Rathenow, 31. Juli 2020: Mit dem Förderprojekt „Revitalisierung der Havelaue bei Bölkershof“ schreitet die Renaturierung der Unteren Havelniederung weiter voran. Die Deiche des Polders Bölkershof bei Rathenow sollen an fünf Stellen abgetragen werden, so dass das Havelwasser künftig bei Hochwasser wieder in die Aue fließen kann. Damit setzt der Naturschutzbund Deutschland ein weiteres bundesweit bedeutsames Renaturierungsprojekt in der Region um. Das BfN fördert das Vorhaben ab dem 01. August 2020 aus dem Förderprogramm Auen.

 zur Pressemitteilung


Informationen zur Erreichbarkeit und Arbeitsfähigkeit des BfN im Zahlungsverkehr und der Projektförderung

Für den derzeitigen Zahlungsverkehr und die Projektförderung empfehlen wir:

 

+ Sofern Sie als Auftragnehmer Rechnungen an das BfN stellen wollen, werden Sie gebeten,  von der Möglichkeit der E-Rechnung Gebrauch zu machen. Sofern die erforderlichen Daten bereits in Ihrem Vertrag enthalten sind, verwenden Sie diese. Sollte dies noch nicht der Fall sein, erfragen Sie bitte die für Ihren Vertrag einschlägige sog. Leitweg-Identifikationsnummer bei Ihrer jeweiligen vertraglichen Ansprechperson mittels E-Mail.

 

+ Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger stellen bitte wie gewohnt elektronisch die Zahlungsanforderungen. Sofern Sie wegen eigener Heimarbeitssituationen der Aufforderung zum Ausdruck und zur postalischen Übersendung nicht nachkommen können, ist dies  bis auf Weiteres unschädlich. Für den begrenzten Zeitraum der Infektionsschutzmaßnahmen werden die Mittelanforderungen auch ohne händische Unterschrift in die Bearbeitung genommen. Gleiches gilt für Zuwendungsanträge.

 

+ Sofern es in laufenden Vorhaben zu Verzögerungen und Änderungen kommt, bitten wir Sie, dies mitzuteilen, sobald konkrete Anpassungsbedarfe absehbar sind.

Neue Studie zeigt Handlungsbedarf zum Schutz der Grünen Wasseragame

Bonn, 31. Juli 2020: In den letzten 20 Jahren wurden fast 1,5 Millionen lebende Exemplare der Grünen Wasseragame (Physignathus cocincinus) in die USA und in die EU eingeführt. Darunter fast ausschließlich Wildfänge aus Vietnam. Aufgrund kleiner Wildpolulationen sind Schutzmaßnahmen dringend erforderlich. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie, an der sich das BfN zusammen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Kölner Zoos, der Universität zu Köln und des Instituts für Ökologie und Biologische Ressourcen Hanoi, Vietnam beteiligt hat.

Zur Studie

BfN: Versenkung von Steinen in einem Meeresschutzgebiet unnötig

Bonn, 27. Juli 2020: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace versenkt seit Sonntag über dem Meeresgebiet „Adlergrund“ große Natursteine, um auf fehlende Fischereiregulierungen in Schutzgebieten aufmerksam zu machen. BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel erklärt dazu: „Die Einbringung der Steine ist illegal. Durch solche Aktionen wird kein Mehrwert für die Natur erreicht, zumal die vorgesehenen nationalen und internationalen Prozesse zum Schutz des Adlergrundes bereits eingeleitet wurden.“
Zur Erklärung

Ein Khulan durchquert eine zuvor blockierte Stelle | Foto: Kirk Olson/WCS

Putbus/Insel Vilm, 26. Juni 2020: Nach 65 Jahren haben bedrohte wandernde Tierarten in der Mongolei erstmals wieder Zugang zu zuvor durch Zäune unzugänglichen Lebensräumen in den riesigen östlichen Steppen des Landes. Die Internationale Naturschutzakademie Insel Vilm des BfN war am intensiven Dialog mit allen Akteuren beteiligt. Die Beratungen waren Voraussetzung dafür, dass die Zaunöffnungen in wissenschaftlich fundierter Weise möglich wurden. mehr

Sachstand zu Minensprengungen im Fehmarnbelt

Schweinswal (Phocoena phocoena) Foto: Verhoog/juniors@wildlife

Putbus/Insel Vilm, 31. März 2020: Im August 2019 wurden im Bereich des Naturschutzgebietes Fehmarnbelt durch die Marine Minensprengungen durchgeführt. Derzeit werten BMU und BfN als für den Naturschutzvollzug in der ausschließlichen Wirtschaftszone zuständige Bundesbehörden interne Informationen der Marine über Positionen und Zeitpunkte der Sprengungen mit Blick auf Auswirkungen auf die marinen Biotope aus. Aktuell werden alle im betreffenden Zeitraum aufgefundenen toten Schweinswale aus den betroffenen Gebieten im Auftrag des BfN durch die Tierärztliche Hochschule Hannover (TIHO) untersucht. Die Öffentlichkeit wird informiert, sobald Erkenntnisse vorliegen. 

Cover von NaBiV 167

Heft 167

Natura 2000 Forest habitat types on secondary sites – conservation and Management strategies

Unserer Schriftenreihe "Naturschutz und Biologische Vielfalt" ist neu erschienen. 

Neuerscheinungen

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats

Forschung am BfN


Das BfN bei Twitter. Sie verlassen bfn.de: Um die Inhalte auf Twitter nur zu lesen, wird kein Account benötigt.
Das Bundesamt für Naturschutz bei XING. Sie verlassen bfn.de: Um die Inhalte auf XING nur zu lesen, wird kein Account benötigt.
Das Bundesamt für Naturschutz bei Facebook. Sie verlassen bfn.de: Um die Inhalte auf Facebook nur zu lesen, wird kein Account benötigt.