Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Nationales Monitoringzentrum zur Biodiversität (Foto: Michael Pütsch)

Leipzig, 26. März 2021: Wie können Daten zur Beobachtung der biologischen Vielfalt bundesweit besser verfügbar gemacht werden? Wie können sie besser genutzt werden, um möglichst zielgenaue Maßnahmen gegen den Artenschwund zu erarbeiten? Zu diesen und weiteren Fragestellungen soll das neue Nationale Monitoringzentrum zur Biodiversität (NMZB) Antworten liefern. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat das neue Zentrum heute am Leipziger Standort des Bundesamts für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit BfN-Präsidentin, Prof. Dr. Beate Jessel eröffnet.

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Auenzustandsbericht 2021

Berlin/Bonn, 25. März 2021: Beim Zustand der Auen in Deutschland gibt es nach wie vor dringenden Handlungsbedarf: Zwar hat sich der Auenzustand in den letzten zehn Jahren nicht gravierend verschlechtert, aber mehr als die Hälfte der Flussauen in Deutschland sind durch Flussbegradigungen, Deichbau und intensive Nutzung der Flächen stark verändert. Zwei Drittel der Flussauen stehen bei Hochwasser nicht als Überschwemmungsflächen zur Verfügung. Das ist das Ergebnis des Auenzustandsberichts 2021, den Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, heute vorgestellt haben. Dieser zweite Auenzustandsbericht seit 2009 dokumentiert den Zustand der Auen an Deutschlands Flüssen, den Verlust von Überschwemmungsflächen und den Stand der Auenrenaturierung.

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Berkelaue (Foto: Bernd Neukirchen)

Bonn, 17. März 2021: Wie hat sich die biologische Vielfalt in renaturierten Auen ca. 20 Jahre nach der Renaturierung entwickelt? Das hat das Bundesamt für Naturschutz in vier Projektgebieten an den Fließgewässern Hase, Berkel, Weser und Oster untersuchen lassen. Die Ergebnisse des Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens zur Auenrenaturierung sind jetzt in der Reihe BfN-Skripten erschienen. Die Gesamtbilanz im Hinblick auf den Wert der Gebiete als naturnahe Inseln in der intensiv genutzten Kulturlandschaft ist durchweg positiv. Eine größere Auendynamik, bei der durch Hochwasser immer wieder neue, sich stetig wandelnde Lebensräume für auentypische Arten entstehen, ließ sich aber nur auf wenigen Teilflächen erreichen. Ursache ist vor allem die Eintiefung der Gewässer, die in der Folge nur noch selten über die Ufer treten.

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Renaturierung“ – Neue Schwerpunktausgabe von „Natur und Landschaft“

Überalterte Heide ohne Beweidung - verjüngte Heide durch ganzjährige Beweidung. (Fotos: Katrin Henning, Catherin Nolte)

Bonn, 07. April 2021: Wie Renaturierung konkret aussehen und was mithilfe solcher Projekte erreicht werden kann, ist Thema der neuen Schwerpunktausgabe von „Natur und Landschaft“. Berichtet wird u. a. über die langjährigen Entwicklungen in renaturierten Auenlandschaften, die Aufwertung degradierter Sandheiden, die Renaturierung von Hochmoorgrünland in Niedersachsen, von Renaturierungsflächen ehemaliger Küstenüberflutungsmoore in Mecklenburg-Vorpommern sowie über die Potenziale des Einsatzes gebietseigener Wildpflanzen bei der Renaturierung von städtischen Grünflächen. Weiterhin werden aktuelle Schwerpunkte und Aufgaben der Renaturierungsökologie analysiert.
Zur Schwerpunktausgabe

35. Deutscher Naturschutztag: kompakt – digital – hybrid

Wiesbaden, 10. März 2021: Ab sofort ist die Anmeldung zum 35. Deutschen Naturschutztag (DNT) möglich. Der DNT findet vom 31. Mai bis 2. Juni 2021 mit digitalen Fachforen und Side-Events sowie einem hybriden Live-Event in und aus dem RMCC Wiesbaden statt. Unter dem Motto: „STADT-LAND-FLUSS – welche Natur wollen wir?“ sucht der deutschlandweit größte Naturschutzkongress nach Antworten auf drängende Fragen, die sich durch den schnellen Wandel der Städte und ländlichen Räume sowie des Klimas für den Naturschutz ergeben.
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Neuerscheinung: „Fledermausschutz in Europa III“

Bonn, 09. März 2021: Das BfN-Skript „Fledermaussschutz in Europa III“ macht zum 30jährigen Bestehen des Abkommens „EUROBATS“ die Entschließungen der letzten beiden Tagungen der EUROBATS-Vertragsparteien auch für deutschsprachige Fledermausschutzschützer besser zugänglich. Thematisch befassen sich diese unter anderem mit Fledermäusen und Windkraft, Lichtverschmutzung und dem Schutz der Quartiere. Das BfN-Skript umfasst außerdem die Nationalen Berichte Deutschlands zum Fledermausschutz und die Beiträge der Bundesländer für die Jahre 2010 bis 2013.
Zum BfN-Skript
Zum Abkommen EUROBATS

Neuerscheinung: Dimensionierung und Anordnung von Fischschutzeinrichtungen vor Wasserkraftanlagen

Bonn, 16. Februar 2021: Wie sich Fische an Fischabstiegsanlagen vor Wasserkraftanlagen verhalten, ist bislang wenig erforscht. In einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben wurden Reaktionen und Verhaltensweisen heimischer Fische auf verschiedene Strömungsverhältnisse und Anordnungen einer spezifischen Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtung untersucht. Die jetzt in der Schriftenreihe „Naturschutz und Biologische Vielfalt“ veröffentlichten Ergebnisse verbessern das Verständnis zum Fischverhalten vor und an Fischabstiegsanlagen. Die Publikation liefert  darauf aufbauend Empfehlungen zur Bemessung und Gestaltung kombinierter Schutz- und Abwandereinrichtungen vor Wasserkraftanlagen.  
Zur Publikation

Statement der BfN-Präsidentin zum Insektenschutzgesetz

Bonn, 10. Februar 2021: Das Bundeskabinett hat heute das Insektenschutzgesetz auf den Weg gebracht. Dazu erklärt BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel: „Das neue Gesetz leistet nicht nur einen maßgeblichen Beitrag zum Erhalt unserer biologischen Vielfalt, die, so belegen es eindeutig verschiedene wissenschaftliche Studien und Fachgutachten wie die Roten Listen, von Rückgängen bedroht ist. Es sichert auch die Grundlage der Landwirtschaft - und das langfristig Denn nur ein intaktes Naturkapital, nur intakte Ökosysteme mit ihrer typischen Artenvielfalt bilden die Basis für eine ertragreiche und stabile landwirtschaftliche Produktion.“
Zur Stellungnahme

BfN-Präsidentin zum GAP-Strategieplan: Weichen stellen für eine nachhaltige Agrarförderung

Bonn, 08. Januar 2021: BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel erklärt zur 2021 anstehenden Erarbeitung des GAP-Strategieplans: „Nachdem in Brüssel die Weichen gestellt worden sind, stehen wir jetzt national in der Verantwortung, eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Agrarförderung umzusetzen. Die im Entwurf des GAP-Strategieplans vorgesehene Verteilung von EU-Agrargeldern sowie die bislang zugrunde gelegten Standards und Maßnahmen werden jedoch keinesfalls ausreichen, um den anhaltenden Verlust von Arten- und Lebensraumvielfalt in unserer Agrarlandschaft zu stoppen. Landwirtinnen und Landwirte müssen die Möglichkeit erhalten, sich aktiv für zusätzliche Umwelt- und Naturschutzleistungen zu entscheiden, damit für ihre Betriebe Einkommen zu erzielen und auch für zukünftige Generationen eine vielfältige Kulturlandschaft zu sichern.“
Zum Positionspapier

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats


Gentechnisch veränderte Sojapflanzen wurden mittels Proteom- und Metabolomanalysen auf Stoffwechselveränderungen untersucht(© Sarah Agapito-Tenfen)
Student*innen bereiten die Probennahme von Sojapflanzen im Feld vor.

Forschung am BfN


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