Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Zu sehen ist ein Hüteschäfer mit seiner Herde (© Anya Wichelhaus)

Berlin/Bonn, 5. Dezember 2019: Wiesen, Weiden, Heiden – das sind Lebensräume, die das Werratal prägen und zu einer Schatzgrube der Natur machen. Heute ist in Hessen ein Projekt gestartet, das dort die Lebensräume der biologischen Vielfalt durch Hüteschafhaltung langfristig schützen und erhalten soll. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt bis 2025 mit 5,2 Millionen Euro im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Es wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) inhaltlich begleitet.

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Zu sehen sind drei Wölfe am Wasser (Foto: Heiko Anders)

Bonn, 02. Dezember 2019: Aktuell gibt es 105 Wolfsrudel in Deutschland. Das geht aus neuen Erhebungen der Bundesländer hervor, die durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) zu den amtlich bestätigten deutschen Wolfszahlen zusammengeführt wurden. Das Wolfvorkommen konzentriert sich weiterhin auf das Gebiet von der sächsischen Lausitz in nordwestliche Richtung über Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern nach Niedersachsen.

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Zu sehen ist ein Schwarzblauer Ölkäfer.

Potsdam/Müncheberg/Bonn, 27. November 2019: Heute wird im Haus der Natur in Potsdam der Schwarzblaue Ölkäfer zum Insekt des Jahres 2020 gekürt. Das Kuratorium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Schmitt, Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut in Müncheberg, und der Schirmherrin Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, prämierte die Käferart aus einer Reihe von Vorschlägen. Der Schwarzblaue Ölkäfer wurde in der Menschheitsgeschichte aufgrund seines im Körper enthaltenen Reizgiftes Cantharidin als Heiltier, aber auch für Giftmorde verwendet.

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Rote-Liste-Daten zu rund 30.000 Arten online abrufbar

In der aktuellen Roten Liste der Tagfalter ist der Segelfalter (Iphiclides podalirius) als gefährdet eingestuft. (Foto: Peter Pretscher).

Wer wissen will, wie es Deutschlands Tieren, Pflanzen und Pilzen geht, kann jetzt die neue Arten-Suchmaschine des Rote-Liste-Zentrums nutzen. Sie informiert schnell und einfach über die Gefährdungskategorie, Bestandssituation und Trends der rund 30.000 untersuchten Arten. Die zugrundeliegende Datenbank greift auf die bundesweiten Roten Listen zu, die vom Bundesamt für Naturschutz herausgegeben werden.

Auf der Website www.rote-liste-zentrum.de sind zudem Gesamtartenlisten abrufbar. 

Geschützte Arten: Augen auf beim Online-Kauf

Foto: U. Euler

Geschenke aus Krokodilleder, Schmuck aus Adlerfedern oder exotische Orchideen: Der illegale Online-Handel mit geschützten Tier- und Pflanzenarten boomt. Wenn solche Erzeugnisse im Internet bestellt und aus einem Nicht-EU-Staat nach Deutschland verschickt werden, sind artenschutzrechtliche Dokumente stets zwingend erforderlich. Fehlen diese, sind Beschlagnahmen und Strafzahlungen bei der Einfuhr die Folge. Als zuständige Behörden informieren BfN und Zoll unter www.artenschutz-online.de über Artenschutzbestimmungen. Über die Suchfunktion können auch einzelne Produkte recherchiert und mit Foto und Beschreibung angezeigt werden. Der Schutzstatus von Arten ist auch unter www.wisia.de abrufbar.

Mehr Rechtssicherheit für den Umgang mit dem Wolf

BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel nimmt zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes im Umweltausschuss des Bundestages Stellung: „Der Gesetzentwurf spiegelt den Bedarf der Länder nach mehr Rechtssicherheit wider, wenn artenschutzrechtliche Ausnahmen erteilt werden sollen. Spezifische Regelungen zum Umgang mit dem Wolf wie ein Fütterungsverbot oder die Entnahme von Hund-Wolf- Hybriden, aber auch die Konkretisierung der Ausnahmeregelung für Wölfe, die wiederholt Weidetiere trotz empfohlener Schutzmaßnahmen getötet haben, sind geeignet, die genannten Ziele zu erreichen.“ 

Biodiversität und Gesundheit im Lichte des Klimawandels – Open-Access Buch erschienen

Am 7. Dezember 2019 fand in Madrid der Weltgipfel zu Klima und Gesundheit statt. Aus diesem Anlass macht das BfN auf eine neue Publikation aufmerksam: Wie kann Natur zu Gesundheit und Wohlbefinden angesichts steigender Temperaturen und anderer Auswirkungen des Klimawandels beitragen? Dieses Thema steht im Fokus eines Buches, das von BfN und UFZ/idiv im Springer-Verlag herausgegeben wurde. Dabei werden physische, mentale und soziale Aspekte von Gesundheit berücksichtigt. Aber auch die Ausbreitung von allergenen Pflanzen oder vektorübertragenen Krankheiten wird diskutiert.

Animal-Aided Design: Broschüre als Planungshilfe

Animal-Aided Design kann dabei helfen, die Bedürfnisse von Wildtieren besser in die Planung von Gebäuden und Grünflächen zu integrieren. Eine neue Broschüre enthält zahlreiche Gestaltungsentwürfe für den Neubau und die Sanierung von Wohnanlagen, die während der Voruntersuchung des E+E-Vorhabens „Animal Aided Design im Wohnumfeld“ in enger Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen entstanden. Sie zeigen, wie funktionale und ansprechend gestaltete Grünräume aussehen können und zugleich die Artenvielfalt gefördert werden kann.

Broschüre

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Akzeptanzfördernde Faktoren erneuerbarer Energien – Forschungsergebnisse vorgestellt

Auf der Abbildung ist das Cover der Broschüre Naturverträgliche Energiewende zu sehen.

Wie die Akzeptanz der Bevölkerung für den Ausbau erneuerbarer Energien gefördert werden kann, ist Thema einer Publikation, die am 27. November 2019 auf dem BfN-Kolloquium „Naturschutzbegleitforschung der Energiewende: Fokus Artenschutz“ in Bonn vorgestellt wurde. Die Broschüre fasst die Ergebnisse des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens „Accept - EE: Akzeptanzfördernde Faktoren erneuerbarer Energien“ zusammen. Sie liefert Handlungsempfehlungen, Argumente und regionale Anschauungsbeispiele, um die Akzeptanz für einen nachhaltigen und naturverträglichen Ausbau zu unterstützen. 

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Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats


Mahdfläche mit Greifvögeln und Windenergieanlagen in Schafstaedt (© Jens Ponitka)
Eine landwirtschaftliche Mahdfläche mit kreisenden Greifvögeln und Windenergieanlagen

Forschung am BfN


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