Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Junge Austern (Foto:AWI/kubikfoto)

Putbus/Insel Vilm, 21. September 2020: Mit der Wiederansiedlung der Europäischen Auster (Ostrea edulis) im Borkum Riffgrund starten das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), die europaweit erste Restaurationsmaßnahme für diese Art in einem Natura 2000-Meeresnaturschutzgebiet im offenen Meer. Nach erfolgreichen Voruntersuchungen ist es jetzt gelungen, im Naturschutzgebiet Borkum Riffgrund Austernriffe anzulegen. Sie bilden den Grundstein für eine nachhaltige Wiederansiedlung der ökologisch wertvollen und einst zahlreich vorhandenen heimischen Europäischen Auster. Gefördert werden diese Maßnahmen mit Mitteln des Bundesumweltministeriums im Rahmen des Projektes RESTORE.

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Luftaufnahme der Sandküste von St. Peter-Ording (Foto: Martin Stock/WWF)

Berlin/Bonn, 9. September 2020: Die teilweise zum Weltnaturerbe Wattenmeer gehörende Sandküste von St. Peter-Ording in Schleswig-Holstein hat eine herausragende ökologische Bedeutung: Die Lebensraumvielfalt, die in großen Teilen noch der natürlichen Küstendynamik unterliegt, schützt das Hinterland vor Überflutungen. Doch sind mittlerweile umfangreiche Maßnahmen notwendig, um die biologische Vielfalt wiederherzustellen und zu erhalten. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) fördert das Projekt "Sandküste St. Peter-Ording – ökologische Aufwertung eines Wattenmeergebietes und Anpassung an den beschleunigten Meeresspiegelanstieg" deshalb im Bundesprogramm Biologische Vielfalt bis 2026 mit rund zwei Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

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Zu sehen ist das Cover der Zeitschrift "Natur und Landschaft".

Bonn, 07. September 2020: Vor gut 150 Jahren entstand die Ökologie als eine neue Naturwissenschaft. Im Zuge der Ökologiebewegung seit den 1960er-Jahren ist von „Ökologie“ und „ökologisch“ aber auch in nichtnaturwissenschaftlichem Sinn die Rede. Der Begriff wurde mit Wertbezügen verknüpft, und es sind „ökologische“ Weltanschauungen entstanden, denen es um das richtige Verhältnis der Menschen zur Natur und ihren Umgang mit Natur geht. Die aktuelle Schwerpunktausgabe der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ beleuchtet die in diesem Kontext entstandenen „Öko-Disziplinen“.

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Informationen zur Erreichbarkeit und Arbeitsfähigkeit des BfN im Zahlungsverkehr und der Projektförderung

Für den derzeitigen Zahlungsverkehr und die Projektförderung empfehlen wir:

 

+ Sofern Sie als Auftragnehmer Rechnungen an das BfN stellen wollen, werden Sie gebeten,  von der Möglichkeit der E-Rechnung Gebrauch zu machen. Sofern die erforderlichen Daten bereits in Ihrem Vertrag enthalten sind, verwenden Sie diese. Sollte dies noch nicht der Fall sein, erfragen Sie bitte die für Ihren Vertrag einschlägige sog. Leitweg-Identifikationsnummer bei Ihrer jeweiligen vertraglichen Ansprechperson mittels E-Mail.

 

+ Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger stellen bitte wie gewohnt elektronisch die Zahlungsanforderungen. Sofern Sie wegen eigener Heimarbeitssituationen der Aufforderung zum Ausdruck und zur postalischen Übersendung nicht nachkommen können, ist dies  bis auf Weiteres unschädlich. Für den begrenzten Zeitraum der Infektionsschutzmaßnahmen werden die Mittelanforderungen auch ohne händische Unterschrift in die Bearbeitung genommen. Gleiches gilt für Zuwendungsanträge.

 

+ Sofern es in laufenden Vorhaben zu Verzögerungen und Änderungen kommt, bitten wir Sie, dies mitzuteilen, sobald konkrete Anpassungsbedarfe absehbar sind.

Förderaufruf für Naturschutzgroßprojekte am „Grünen Band“

Kolonnenweg (Foto: Ruth Birkhölzer)
Kolonnenweg (Foto: Ruth Birkhölzer)

Berlin/Bonn, 22. September 2020: Das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz rufen im Rahmen des Bundesprogramms zur Errichtung und Sicherung schutzwürdiger Teile von Natur und Landschaft mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung „chance.natur“ (Naturschutzgroßprojekte) zur Einreichung von Anträgen bzw. Antragsskizzen für Projekte am „Grünen Band“ auf. Gefördert werden Maßnahmen zur dauerhaften Sicherung von Naturschutzzielen entlang des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens beitragen. Zum Förderaufruf

Sind unsere Wälder noch zu retten? – Waldexpertinnen und -experten diskutieren wie unsere heimischen Wälder an den Klimawandel angepasst werden können

Putbus/Insel Vilm, 16. September 2020: In der anregenden Tagungsatmosphäre der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm (INA) trafen sich auf Einladung des Bundesamts für Naturschutz (BfN), vom 17. bis 20. August, 24 Waldexpertinnen und -experten aus Deutschland und der Schweiz, um über Möglichkeiten zur Anpassung unserer Wälder an den Klimawandel zu diskutieren. Die Tagung fand unter dem Eindruck der massiven Waldschäden statt, die in Deutschland inzwischen auf 285.000 Hektar und eine Schadholzmenge von 178 Millionen Kubikmeter geschätzt

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Naturbasierte Lösungen für sozial-ökologische Herausforderungen: internationale Partner im digitalen Dialog

Bonn/Beijing, 7.September 2020: Wie können wir naturbasierte Ansätze nutzen um den sozial-ökologischen Herausforderungen unserer Zeit nachhaltig zu begegnen? Mit dieser Fragestellung beschäftigen sich internationale Akteure in einem Online-Seminar, das am 8. und 9. September im Rahmen einer langjährigen Kooperation des BfN mit der chinesischen Umweltforschungsakademie stattfindet. Während das Konzept der naturbasierten Lösungen im Fokus des ersten Tages steht, wird am zweiten Tag die Renaturierung von Ökosystemen in China und Deutschland thematisiert.

Programm

Klaus Töpfer Fellowship: Training für Naturschutzführungskräfte online gestartet

Putbus/Insel Vilm, 1. September 2020: 20 Naturschutzfachkräfte aus 13 Ländern sind vergangene Woche in das Klaus-Töpfer-Fellowship-Programm (KTF) gestartet. Die Internationale Naturschutzakademie Insel Vilm (INA) des Bundesamts für Naturschutz (BfN) bietet die 18-monatige berufsbegleitende Fortbildung bereits zum fünften Mal an. Der erste Teil des Programms findet aufgrund der Corona-Pandemie online statt.

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Neue Publikation: Artenschutz und Kleinwindenergieanlagen

Bonn/Leipzig, 12. August 2020: Obwohl bereits über 17.000 Kleinwindenergieanlagen (KWEA) in Deutschland installiert sind, liegen über ihre Auswirkungen auf Vögel und Fledermäuse in Mitteleuropa bisher nur wenige Erkenntnisse vor. An 15 bereits existierenden KWEA im nördlichen Schleswig-Holstein wurde deshalb in einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben untersucht, ob Vögel und Fledermäuse durch KWEA verdrängt werden oder in ihren Rotoren zu Tode kommen. Der Endbericht ist jetzt als BfN-Skript 550 abrufbar und kann kostenfrei bestellt werden.
Weitere Informationen

BfN: Versenkung von Steinen in Meeresschutzgebieten unnötig

 Bonn, 11. August 2020: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat nach einer Aktion im Schutzgebiet „Pommersche Bucht – Rönnebank“ Ende Juli nun im Naturschutzgebiet „Fehmarnbelt“ erneut begonnen, große Steine zu versenken, um auf fehlende Fischereiregulierungen in Schutzgebieten aufmerksam zu machen. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat mit einer Untersagungsverfügung reagiert und Greenpeace die Versenkung der Steine im Naturschutzgebiet untersagt.
Zur Erklärung

Sachstand zu Minensprengungen im Fehmarnbelt

Schweinswal (Phocoena phocoena) Foto: Verhoog/juniors@wildlife

Putbus/Insel Vilm, 31. März 2020: Im August 2019 wurden im Bereich des Naturschutzgebietes Fehmarnbelt durch die Marine Minensprengungen durchgeführt. Derzeit werten BMU und BfN als für den Naturschutzvollzug in der ausschließlichen Wirtschaftszone zuständige Bundesbehörden interne Informationen der Marine über Positionen und Zeitpunkte der Sprengungen mit Blick auf Auswirkungen auf die marinen Biotope aus. Aktuell werden alle im betreffenden Zeitraum aufgefundenen toten Schweinswale aus den betroffenen Gebieten im Auftrag des BfN durch die Tierärztliche Hochschule Hannover (TIHO) untersucht. Die Öffentlichkeit wird informiert, sobald Erkenntnisse vorliegen. 

Cover von Naturschutz und Biologische Vielfalt 168

Heft 168:

Analyse der Auswirkungen künstlichen Lichts auf die Biodiversität. Bestimmung von Indikatoren für die Beeinträchtigung und Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Vermeidung negativer Effekte im Rahmen von Eingriffen

unserer Schriftenreihe "Naturschutz und Biologische Vielfalt" ist neu erschienen. 

Neuerscheinungen

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats



"Junges“ Torfprofil im Leegmoor 2019 (© Holger Brux)
Auf einigen Flächen hat bereits wieder eine Torfneubildung eingesetzt. Über dem schwarzen Torf sieht man den bräunlichen neuen Torf, der in 30 Jahren „gewachsen ist“.

Forschung am BfN


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