Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Cover der Jugend-Naturbewusstseinsstudie 2020: Zu sehen ist eine Demo von Jugendlichen

Bonn, 27. April 2021: Für einen Großteil der Jugendlichen hat Natur eine starke persönliche Bedeutung: Natur gehört für sehr viele junge Menschen zu einem guten Leben dazu. Sie sind zudem mehrheitlich der Meinung, dass es die Pflicht der Menschen ist, die Natur zu schützen. Die Corona-Krise hat auch für die Lebensgestaltung Jugendlicher deutliche Veränderungen gebracht: Mehr als die Hälfte geben an, sich häufiger in der Natur aufzuhalten. Das sind zentrale Ergebnisse der ersten Jugend-Naturbewusstseinsstudie, die BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel heute vorgestellt hat.

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Nationales Monitoringzentrum zur Biodiversität (Foto: Michael Pütsch)

Leipzig, 26. März 2021: Wie können Daten zur Beobachtung der biologischen Vielfalt bundesweit besser verfügbar gemacht werden? Wie können sie besser genutzt werden, um möglichst zielgenaue Maßnahmen gegen den Artenschwund zu erarbeiten? Zu diesen und weiteren Fragestellungen soll das neue Nationale Monitoringzentrum zur Biodiversität (NMZB) Antworten liefern. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat das neue Zentrum heute am Leipziger Standort des Bundesamts für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit BfN-Präsidentin, Prof. Dr. Beate Jessel eröffnet.

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Auenzustandsbericht 2021

Berlin/Bonn, 25. März 2021: Beim Zustand der Auen in Deutschland gibt es nach wie vor dringenden Handlungsbedarf: Zwar hat sich der Auenzustand in den letzten zehn Jahren nicht gravierend verschlechtert, aber mehr als die Hälfte der Flussauen in Deutschland sind durch Flussbegradigungen, Deichbau und intensive Nutzung der Flächen stark verändert. Zwei Drittel der Flussauen stehen bei Hochwasser nicht als Überschwemmungsflächen zur Verfügung. Das ist das Ergebnis des Auenzustandsberichts 2021, den Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, heute vorgestellt haben. Dieser zweite Auenzustandsbericht seit 2009 dokumentiert den Zustand der Auen an Deutschlands Flüssen, den Verlust von Überschwemmungsflächen und den Stand der Auenrenaturierung.

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Cover von Naturschutz und Biologische Vielfalt 171: Erfolgskontrollen im Naturschutz

Bonn, 04. Mai 2021: Erfolgskontrollen als integraler Bestandteil von Programmen und Projekten sowie weiterer Maßnahmen des Naturschutzes dienen vorrangig der Überprüfung, ob ein Erfolg von fachlich hergeleiteten Maßnahmen eingetreten ist. Weiterhin sollen sie Fehlentwicklungen aufdecken und Hinweise geben, wie Abläufe effektiver gestaltet werden können. Ziel ist es, zu prüfen, ob und wie der Wirkungsgrad von Naturschutz-Aktivitäten (das "Outcome") erhöht werden kann. Die Beiträge dieses Tagungsbandes basieren auf Vorträgen an der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm; insbesondere Erfolgskontrollen von Naturschutzprogrammen und -projekten sowie von Management- und Renaturierungsmaßnahmen in verschiedenen Ökosystemen. Hier lag der Schwerpunkt auf Mooren, Auen und Fließgewässern, Magerrasen, Heiden und dem Grünland. Weitere Beiträge befassen sich mit den Ergebnissen von Projekten und Aktivitäten zur Förderung von Ziel- und Verantwortungsarten bzw. von Wiederansiedlungen.

Zur Publikation

Ein Mann erklärt Kindern die Natur

Auch im kommenden Haushaltsjahr fördert das Bundesumweltministerium gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem Umweltbundesamt Projekte von Natur- und Umweltschutzverbänden. Die Projekte sollen das Bewusstsein und das Engagement für Umweltschutz und Naturschutz stärken. Die Antragsfrist läuft bis zum 20. Juli 2021.  

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Corona-Hilfen für Tierheime: Antragstellung ab 23.04.2021 möglich

Foto: N.Knippenberg

Bonn/Berlin, 21. April 2021: Das Bundesumweltministerium stellt Tierheimen finanzielle Mittel zur Leistung von Corona-Hilfen bereit. Förderanträge für einen Betriebskostenzuschuss von 7500 Euro können ab 23. April 2021 bis zum 24. Mai 2021 über eine Online-Plattform beim Bundesamt für Naturschutz gestellt werden. Antragsberechtigt sind alle in Deutschland tätigen privatrechtlich organisierten Träger von Tierheimen und ähnlichen Einrichtungen, die gemeinnützig tätig sind und über einen Freistellungsbescheid des Finanzamtes verfügen.

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FAQ

Neuer Kartendienst zeigt Trends und Bestände geschützter Seevogelarten

Eissturmvogel, Foto: M.Hauswirth

Putbus/Insel Vilm, 21. April 2021: Wie steht es um geschützte Seevögel in der deutschen Nord- und Ostsee? Ein interaktiver Kartendienst zeigt jetzt unter https://geodienste.bfn.de/seevoegeltrends, wie sich deren Bestände entwickelt haben. Bestände und Trends können je nach Bezugsraum und Jahreszeit dargestellt werden. Zusätzlich sind Informationen zu Art und Schutz- bzw. Gefährdungsstatus abrufbar. Die Anwendung wurde in einem BfN-Vorhaben zusammen mit der con terra GmbH, dem Forschungs- und Technologiezentrum Westküste, der Universität Kiel und der BIONUM GmbH entwickelt. Grundlage der Berechnungen sind größtenteils Daten des „Seabirds at Sea“-Projekts zur Erfassung der räumlich-zeitlichen Verteilung von Seevögeln im Rahmen des marinen Biodiversitätsmonitorings des BfN.

BfN-Präsidentin zum Entwurf des Insektenschutzgesetzes: „Wir haben ein Handlungsdefizit“

Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz

Bonn, 19. April 2021: „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Handlungsdefizit“, sagte BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel bei der Anhörung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages. „Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen den Insektenrückgang. Weil dessen Ursachen vielschichtig und komplex sind, ist es gut und wichtig, dass der Gesetzentwurf ein breites Spektrum unterschiedlicher Maßnahmen enthält. Entscheidend aber ist: Wir müssen darüber hinaus dem Rückgang der Insekten- und damit auch der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft breit in der Fläche begegnen. Dazu gehört eine konsequente weitere Begrenzung des Pestizideinsatzes, etwa durch Einführung einer Pestizidabgabe.“
Zur Stellungnahme

Renaturierung“ – Neue Schwerpunktausgabe von „Natur und Landschaft“

Überalterte Heide ohne Beweidung - verjüngte Heide durch ganzjährige Beweidung. (Fotos: Katrin Henning, Catherin Nolte)

Bonn, 07. April 2021: Wie Renaturierung konkret aussehen und was mithilfe solcher Projekte erreicht werden kann, ist Thema der neuen Schwerpunktausgabe von „Natur und Landschaft“. Berichtet wird u. a. über die langjährigen Entwicklungen in renaturierten Auenlandschaften, die Aufwertung degradierter Sandheiden, die Renaturierung von Hochmoorgrünland in Niedersachsen, von Renaturierungsflächen ehemaliger Küstenüberflutungsmoore in Mecklenburg-Vorpommern sowie über die Potenziale des Einsatzes gebietseigener Wildpflanzen bei der Renaturierung von städtischen Grünflächen. Weiterhin werden aktuelle Schwerpunkte und Aufgaben der Renaturierungsökologie analysiert.
Zur Schwerpunktausgabe

35. Deutscher Naturschutztag: kompakt – digital – hybrid

Wiesbaden, 10. März 2021: Ab sofort ist die Anmeldung zum 35. Deutschen Naturschutztag (DNT) möglich. Der DNT findet vom 31. Mai bis 2. Juni 2021 mit digitalen Fachforen und Side-Events sowie einem hybriden Live-Event in und aus dem RMCC Wiesbaden statt. Unter dem Motto: „STADT-LAND-FLUSS – welche Natur wollen wir?“ sucht der deutschlandweit größte Naturschutzkongress nach Antworten auf drängende Fragen, die sich durch den schnellen Wandel der Städte und ländlichen Räume sowie des Klimas für den Naturschutz ergeben.
Weitere Informationen

BfN-Präsidentin zum GAP-Strategieplan: Weichen stellen für eine nachhaltige Agrarförderung

Bonn, 08. Januar 2021: BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel erklärt zur 2021 anstehenden Erarbeitung des GAP-Strategieplans: „Nachdem in Brüssel die Weichen gestellt worden sind, stehen wir jetzt national in der Verantwortung, eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Agrarförderung umzusetzen. Die im Entwurf des GAP-Strategieplans vorgesehene Verteilung von EU-Agrargeldern sowie die bislang zugrunde gelegten Standards und Maßnahmen werden jedoch keinesfalls ausreichen, um den anhaltenden Verlust von Arten- und Lebensraumvielfalt in unserer Agrarlandschaft zu stoppen. Landwirtinnen und Landwirte müssen die Möglichkeit erhalten, sich aktiv für zusätzliche Umwelt- und Naturschutzleistungen zu entscheiden, damit für ihre Betriebe Einkommen zu erzielen und auch für zukünftige Generationen eine vielfältige Kulturlandschaft zu sichern.“
Zum Positionspapier

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats



Kulturpflanzenmischung mit Sonnenblume als Blickfang (© Stiftung Rheinische Kulturlandschaft)
Die Abbildung zeigt eine Wiese mit Sonnenblumen.

Forschung am BfN


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