Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles


Auch in Corona-Zeiten ist das BfN weiter arbeitsfähig, wobei wir nach Möglichkeit mobil von extern aus arbeiten. Wir sind aber grundsätzlich alle für Sie telefonisch oder per Mail erreichbar. Gleichwohl bitten wir um Verständnis, wenn es aufgrund des derzeit erhöhten Aufkommens an Telekommunikation einmal zu Verzögerungen kommen sollte.

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Berlin/Bonn, 25. Mai 2020: Dachbegrünungen können zum Natur- und Klimaschutz beizutragen, vor allem im urbanen Raum. Derzeit werden extensive Dachbegrünungen jedoch meist konventionell mit artenarmen Pflanzenmischungen aus gebietsfremden Arten und Zuchtsorten ausgeführt. Jetzt ist im Bundesprogramm Biologische Vielfalt ein neues Projekt gestartet, das Verfahren für die artenreiche Begrünung von Dächern mit gebietseigenen, blütenreichen Wildpflanzen weiterentwickelt und im Rahmen konkreter Maßnahmen erprobt. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Projekt „DaLLî ‒ Extensive Dachbegrünungen in urbanen Landschaften als Lebensraum für Insekten“ mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit rund 545.000 Euro.

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Berlin/Bonn, 22. Mai 2020: Die Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederherstellung von Arten und Lebensräumen in den Offshore-Gebieten der Nordsee kann beginnen. Die dafür notwendigen Managementpläne für drei Meeresnaturschutzgebiete in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nordsee sind in Kraft getreten und seit heute unter www.bfn.de im Themenbereich „Meeresnaturschutz“ abrufbar. Insgesamt umfassen Doggerbank, Borkum Riffgrund und Sylter Außenriff eine Fläche von über 7.900 km² und damit 24 Prozent der AWZ der Nordsee. Mit 5.600 km² ist das Sylter Außenriff sogar das größte deutsche Naturschutzgebiet.

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Informationen zur Erreichbarkeit und Arbeitsfähigkeit des BfN im Zahlungsverkehr und der Projektförderung

Für den derzeitigen Zahlungsverkehr und die Projektförderung empfehlen wir:

 

+ Sofern Sie als Auftragnehmer Rechnungen an das BfN stellen wollen, werden Sie gebeten,  von der Möglichkeit der E-Rechnung Gebrauch zu machen. Sofern die erforderlichen Daten bereits in Ihrem Vertrag enthalten sind, verwenden Sie diese. Sollte dies noch nicht der Fall sein, erfragen Sie bitte die für Ihren Vertrag einschlägige sog. Leitweg-Identifikationsnummer bei Ihrer jeweiligen vertraglichen Ansprechperson mittels E-Mail.

 

+ Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger stellen bitte wie gewohnt elektronisch die Zahlungsanforderungen. Sofern Sie wegen eigener Heimarbeitssituationen der Aufforderung zum Ausdruck und zur postalischen Übersendung nicht nachkommen können, ist dies  bis auf Weiteres unschädlich. Für den begrenzten Zeitraum der Infektionsschutzmaßnahmen werden die Mittelanforderungen auch ohne händische Unterschrift in die Bearbeitung genommen. Gleiches gilt für Zuwendungsanträge.

 

+ Sofern es in laufenden Vorhaben zu Verzögerungen und Änderungen kommt, bitten wir Sie, dies mitzuteilen, sobald konkrete Anpassungsbedarfe absehbar sind.

Verbreitungsatlas: Tagfalter und Widderchen im Porträt

Foto: Verlag_Eugen_Ulmer

Bonn, 25. Mai 2020: Der „Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen Deutschlands“ gibt erstmals einen gesamtdeutschen Überblick über 184 Tagfalter- und 24 tagaktive Widderchen-Arten. Die anschaulichen Porträts umfassen neben Fotos und Karten auch Informationen zu Lebensräumen und Biologie, Gefährdung und Schutz. „Der Atlas vermittelt nicht nur einen beeindruckenden Überblick. Er soll auch dazu anregen, am Schutz der Tagfalter aktiv mitzuwirken. Dafür sind eine kontinuierliche Erfassung der Arten sowie gezielte Schutz- und Pflegemaßnahmen gleichermaßen notwendig“, sagt BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel.

Neue EU Biodiversitätsstrategie: Für eine Rückkehr zur Natur

Foto: Krueger

Bonn, 20. Mai 2020: Die biologische Vielfalt Europas ist bis 2030 auf den Weg der Erholung, zum Wohle der Menschen, des Klimas und des Planeten - so lautet das Kernziel der heute veröffentlichten EU Biodiversitätsstrategie bis 2030. Darin verpflichtet die EU sich u.a. ihr Schutzgebietsnetzwerk auf 30% der EU Land- und Seefläche auszuweiten und degradierte Ökosysteme wiederherzustellen. Weitere Ziele betreffen den Erhalt alter Wälder, mehr biologische Landwirtschaft, nachhaltigere Fischerei und grünere Stadtgebiete. Die EU Biodiversitätsstrategie wurde gemeinsam mit der neuen EU Lebensmittelstrategie „Vom Hof auf den Tisch“ vorgestellt.

Zur EU Biodiversitätsstrategie bis 2030

Zur Strategie „Vom Hof auf den Tisch“

Ein Mann erklärt Kindern die Natur

Auch im kommenden Haushaltsjahr fördert das Bundesumweltministerium gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem Umweltbundesamt Projekte von Natur- und Umweltschutzverbänden. Die Projekte sollen das Bewusstsein und das Engagement für Umweltschutz und Naturschutz stärken. Die Antragsfrist läuft bis zum 31. Juli 2020.  

zur Verbändeförderung

Neue Studie zeigt geeignete Lebensräume für Wölfe

Bild: Copyright Heiko Anders

Bonn, 6. Mai 2020: Die neu erschienene Studie „Habitatmodellierung und Abschätzung der potenziellen Anzahl von Wolfsterritorien in Deutschland“ zeigt, dass weite Teile Deutschlands prinzipiell für Wölfe geeignete Lebensräume aufweisen. Die Ergebnisse (BfN-Skript 556) liefern den für das Wolfsmanagement zuständigen Behörden und Institutionen die notwendigen Informationen, um ihre Managementmaßnahmen vorausschauend anzupassen. Darüber hinaus liefern sie ein Bild darüber, welches Verbreitungspotenzial der Wolf in Deutschland besitzt.

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Weitere Informationen

Sachstand zu Minensprengungen im Fehmarnbelt

Schweinswal (Phocoena phocoena) Foto: Verhoog/juniors@wildlife

Putbus/Insel Vilm, 31. März 2020: Im August 2019 wurden im Bereich des Naturschutzgebietes Fehmarnbelt durch die Marine Minensprengungen durchgeführt. Derzeit werten BMU und BfN als für den Naturschutzvollzug in der ausschließlichen Wirtschaftszone zuständige Bundesbehörden interne Informationen der Marine über Positionen und Zeitpunkte der Sprengungen mit Blick auf Auswirkungen auf die marinen Biotope aus. Aktuell werden alle im betreffenden Zeitraum aufgefundenen toten Schweinswale aus den betroffenen Gebieten im Auftrag des BfN durch die Tierärztliche Hochschule Hannover (TIHO) untersucht. Die Öffentlichkeit wird informiert, sobald Erkenntnisse vorliegen. 

Cover von NaBiV 167

Heft 167

Natura 2000 Forest habitat types on secondary sites – conservation and Management strategies

Unserer Schriftenreihe "Naturschutz und Biologische Vielfalt" ist neu erschienen. 

Neuerscheinungen

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats

Forschung am BfN


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