Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Zu sehen ist eine Straße bei Nacht, die mit "Full-Cut-Off-Leuchten" bestrahlt wird. (Foto: Andreas Hänel)

Berlin/Bonn, 20. Januar 2020: Die Erhellung der Nachtlandschaften durch künstliche Beleuchtung nimmt global im Jahr um ungefähr 2 bis 6 Prozent zu – mit Auswirkungen auf Mensch und Natur. Wie es Kommunen gelingen kann, die Lichtverschmutzung zu minimieren, indem sie ihre Straßen- und Gebäudebeleuchtung effizienter gestalten, beschreibt ein neuer Handlungsleitfaden. Den Leitfaden zur Neugestaltung und Umrüstung der Außenbeleuchtung haben Forschende vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Universität Münster jetzt gemeinsam veröffentlicht.

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Zu sehen ist die Essigrosen-Dickfühlerweichwanze auf einem Blatt. (Foto: Harald Ostrow)

Berlin/Bonn, 17. Januar 2020: Insektenschutz im großen und im kleinen Maßstab – darum geht es in drei neuen Projekten im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, die mit knapp zehn Millionen Euro durch das Bundesumweltministerium gefördert werden. Heute hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze im Rahmen der Grünen Woche in Berlin die Förderbescheide übergeben. Die Bandbreite der Vorhaben reicht von der Rettung einer extrem seltenen Insektenart über die Entwicklung einer insektenfreundlichen Grünlandwirtschaft bis hin zu Modellverfahren zum Schutz und zur Förderung der Insektenfauna in Biosphärenreservaten.

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Zu sehen ist ein naturnaher Schaugarten (Foto: Ulrike Aufderheide)

Berlin/Bonn, 16. Januar 2020: Gärten, Balkone sowie Grün- und Freiflächen bergen enorme Potenziale für die biologische Vielfalt in Deutschland. Ziel des Projekts „Tausende Gärten – Tausende Arten“ ist es deshalb, Bürgerinnen und Bürger bundesweit für mehr Artenvielfalt in Privatgärten und städtischen Frei- und Grünflächen zu begeistern und gemeinsam mit Gärtnereien und Saatgutbetrieben die naturnahe Gartengestaltung populärer zu machen. Das im Dezember 2019 gestartete Vorhaben wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt bis November 2025 vom Bundesumweltministerium mit knapp zwei Millionen Euro gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) inhaltlich begleitet.

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Moorlandschaft

Das Interessenbekundungsverfahren für F+E-Vorhaben aus dem UFOPLAN 2020 ist eröffnet.

Bei Interesse an der Bearbeitung eines Vorhabens senden Sie uns Ihre Interessenbekundung bitte bis zum 14.02.2020 an ufoplan@bfn.de

 

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Mehr Mais, weniger Brachen: Studie zum Rückgang der Feldvögel

Foto: Pixabay Les Whalley

Bonn/Münster, 17. Januar 2020: Feldvögel wie Feldlerche oder Kiebitz sind überdurchschnittlich stark bedroht. Eine jetzt in der Fachzeitschrift „Bird Conservation International“ veröffentlichte Studie von DDA und BfN stellt dar, wie sich großflächige Änderungen in der Struktur der Agrarlandschaft und den angebauten Feldfrüchten auf die Feldvogelbestände ausgewirkt haben: Insbesondere die zunehmende Maisanbaufläche war negativ mit der Bestandsentwicklung vieler Arten korreliert. Positive Effekte zeigten hohe Anteile von Grünland und Brachflächen. 

Autorin Daniela Danz lässt sich auf der Insel Vilm inspirieren

Foto: Nils-Christian Engel

Putbus/Insel Vilm, 15. Januar 2020: Die Schriftstellerin Daniela Danz verbringt im Januar knapp zwei Wochen auf Vilm bei Rügen und wird die unberührte und winterlich raue Natur der Ostseeinsel dabei hautnah erleben. Der Schreibaufenthalt an der Internationalen Naturschutzakademie wird im Rahmen des Deutschen Preises für Nature Writing vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gestiftet. Der Verlag Matthes & Seitz Berlin und das BfN vergaben den mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Preis für Nature Writing bereits zum dritten Mal. 

Aktueller Sachstand zu Minensprengungen im Fehmarnbelt

Schweinswal (Phocoena phocoena) Foto: Verhoog/juniors@wildlife

Putbus/Insel Vilm, 10. Januar 2020: Im August 2019 wurden im Bereich des Naturschutzgebietes Fehmarnbelt durch die Marine Minensprengungen durchgeführt. Derzeit werten BMU und BfN als für den Naturschutzvollzug in der ausschließlichen Wirtschaftszone zuständige Bundesbehörden interne Informationen der Marine über Positionen und Zeitpunkte der Sprengungen mit Blick auf Auswirkungen auf die marinen Biotope aus. Aktuell werden alle im betreffenden Zeitraum aufgefundenen toten Schweinswale aus den betroffenen Gebieten im Auftrag des BfN durch die Tierärztliche Hochschule Hannover (TIHO) untersucht. Die Öffentlichkeit wird informiert, sobald Erkenntnisse vorliegen. 

Rote-Liste-Daten zu rund 30.000 Arten online abrufbar

In der aktuellen Roten Liste der Tagfalter ist der Segelfalter (Iphiclides podalirius) als gefährdet eingestuft. (Foto: Peter Pretscher).

Bonn, 11. Dezember 2019: Wer wissen will, wie es Deutschlands Tieren, Pflanzen und Pilzen geht, kann jetzt die neue Arten-Suchmaschine des Rote-Liste-Zentrums nutzen. Sie informiert schnell und einfach über die Gefährdungskategorie, Bestandssituation und Trends der rund 30.000 untersuchten Arten. Die zugrundeliegende Datenbank greift auf die bundesweiten Roten Listen zu, die vom Bundesamt für Naturschutz herausgegeben werden.

Auf der Website www.rote-liste-zentrum.de sind zudem Gesamtartenlisten abrufbar. 

Mehr Rechtssicherheit für den Umgang mit dem Wolf

Berlin, 6. Dezember 2019: BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel nimmt zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes im Umweltausschuss des Bundestages Stellung: „Der Gesetzentwurf spiegelt den Bedarf der Länder nach mehr Rechtssicherheit wider, wenn artenschutzrechtliche Ausnahmen erteilt werden sollen. Spezifische Regelungen zum Umgang mit dem Wolf wie ein Fütterungsverbot oder die Entnahme von Hund-Wolf- Hybriden, aber auch die Konkretisierung der Ausnahmeregelung für Wölfe, die wiederholt Weidetiere trotz empfohlener Schutzmaßnahmen getötet haben, sind geeignet, die genannten Ziele zu erreichen.“ 

Cover von NaBiV 167

Heft 167

Natura 2000 Forest habitat types on secondary sites – conservation and Management strategies

Unserer Schriftenreihe "Naturschutz und Biologische Vielfalt" ist neu erschienen. 

Neuerscheinungen

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats


Mahdfläche mit Greifvögeln und Windenergieanlagen in Schafstaedt (© Jens Ponitka)
Eine landwirtschaftliche Mahdfläche mit kreisenden Greifvögeln und Windenergieanlagen

Forschung am BfN


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