Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Prof. Beate Jessel, Jochen Flasbarth und Sabine Riewenherm (Foto: U. Euler)

Berlin/Bonn, 31. August 2021: Zum 1. September tritt Sabine Riewenherm das Amt der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) an. Zuletzt leitete die Diplom-Biologin das Landesumweltamt in Rheinland-Pfalz. Sie folgt auf Prof. Dr. Beate Jessel, die das Amt knapp 14 Jahre innehatte und jetzt als Direktorin an die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in die Schweiz wechselt. Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, nahm heute die Amtsübergabe im Bundesamt für Naturschutz in Bonn vor.

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Tal des Flusses Marka (© Anne Breitenbach)

Berlin/Bonn, 30. August 2021: Die Landschaft südlich von Oldenburg ist von einer außergewöhnlichen Vielfalt an Lebensräumen geprägt: Auf trockenen Heideflächen und in nassen Moorniederungen leben zahlreiche Arten, die an diese besonderen Bedingungen angepasst sind. Mit dem Projekt „Hotspot 23 – Vielfalt in Geest und Moor“ sollen diese wertvollen artenreichen Lebensräume, die regional eine besondere Bedeutung für die biologische Vielfalt haben, erhalten werden. Gefördert wird das Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das BfN mit Mitteln des Bundesumweltministeriums in Höhe von rund 3,85 Millionen Euro.

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Fließgewässer (© Landschaftspflegeverband Passau)

Berlin/Bonn, 25. August 2021: Wo sie lebt, sind die Gewässer sauber und intakt: Die Flussperlmuschel stellt hohe Ansprüche an ihren Lebensraum und ist in Deutschland selten geworden. Ihre Bestände sind seit Jahrzehnten so stark rückläufig, dass sie heute vom Aussterben bedroht ist. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) fördert deshalb das Projekt „MARA – Margaritifera Restoration Alliance“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit rund 5,83 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMU).

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Bioökonomie im Lichte der Nachhaltigkeit: Abschlussveranstaltung der Tagungsreihe

Bild: Antje Deepen-Wieczorek/Piclease

Putbus/Insel Vilm, 8. September 2021: Wie lässt sich Bioökonomie so nachhaltig gestalten, dass die biologische Vielfalt keinen Schaden nimmt? Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen und Leitplanken sind notwendig, damit eine Bioökonomie innerhalb der planetaren Grenzen bleibt? Darüber diskutieren Teilnehmer*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie aus Fachbehörden vom 14. bis zum 17. September an der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm des BfN. Die Tagung findet im Rahmen des Projekts “Bioökonomie im Lichte der Nachhaltigkeit” statt, dass von denkhausbremen in Kooperation mit dem BUND-Bundesverband und mit Fachbegleitung durch das BfN durchgeführt wird.

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"Erfassung und Schutz der Pflanzenvielfalt“ – Neue Schwerpunktausgabe von „Natur und Landschaft“

Cover der Publikation

Bonn, 6. September 2021: Nur mithilfe belastbarer Datengrundlagen, die den Zustand, Veränderungen und Gefährdungen der Pflanzen belegen, kann es gelingen, den Rückgang von Farn- und Blütenpflanzen zu bremsen. Die jetzt erschienene Schwerpunktausgabe von „Natur und Landschaft“ stellt in acht Fachbeiträgen Ansätze und Programme für die Erfassung und den Schutz der natürlichen Pflanzenvielfalt in Deutschland vor. Sie beschreibt die Bandbreite und Erfordernisse des botanischen Artenschutzes basierend auf Erkenntnissen aktueller Forschung sowie den Erfahrungen und Erfolgen von Förder- und Schutzmaßnahmen in der Praxis. „Natur und Landschaft“ ist die älteste Fachzeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege im deutschsprachigen Raum, herausgegeben vom BfN.

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Tourismus in Schutzgebieten: Neuer Leitfaden zur Messung des ökonomischen Wertes veröffentlicht

Bonn/Paris, 24 August 2021: Ein neuer vom BfN und der UNESCO veröffentlichter Leitfaden stellt jetzt eine Standardmethode zur Bewertung der Auswirkungen des Tourismus in Schutzgebieten auf die lokale Wirtschaft vor. Der Leitfaden soll nationalen Akteur*innen, Schutzgebietsmanager*innen und Forscher*innen dabei helfen, die Besucherzahlen zu ermitteln und die wirtschaftlichen Auswirkungen mithilfe eines standardisierten Ansatzes einheitlich zu messen. Der Leitfaden wurde von einem internationalen Team der Weltkommission für Schutzgebiete (WCPA) der International Union for Conservation of Nature (IUCN) entwickelt und soll den Verwaltungen helfen, die internationalen Berichterstattungsanforderungen im Rahmen globaler Konventionen zu erfüllen. Er basiert auf einer langjährigen vom BfN durch das Bundesumweltministerium finanzierten Forschungsarbeit.

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Aktuelle Daten zu durch Wölfe verursachten Schäden in Deutschland im Jahr 2020

Foto: Heiko Anders

Bonn, 11. August 2021: Zu den durch Wölfe verursachten Schäden sowie die Kosten von Prävention und Ausgleich sind nun aktuelle Daten und Informationen online verfügbar. Die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf stellt diese Daten und Informationen der Bundesländer im Auftrag des BfN jährlich zusammen. Für 2020 wurden insgesamt 942 Wolfsübergriffe auf Nutztiere an die DBBW berichtet. Die Höhe der Fördermittel der Bundesländer für Herdenschutzmaßnahmen lag bei 9.501.690 Euro, die Höhe der Schadensausgleichzahlungen betrug 802.294 Euro.
Weiterführende Informationen
Bericht der DBBW
Informationen zur DBBW

Neu erschienen: „Das Soziale im Naturschutz: Theorie – Praxis – Handlungserfordernisse“

Titelcover Skript 605

Bonn, 09. Juli 2021: Naturschutz umfasst auch soziale Fragen wie soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Das Fachgebiet ‚Naturschutz und Gesellschaft‘ des BfN hat seit 2015 einen Arbeitsschwerpunkt ‚Soziale Fragen‘. Dessen Aufgabe ist es, den Zusammenhang von Naturschutz und sozialen Fragen theoretisch angemessen zu fassen und in konkreten Projekten praktisch und politisch zur verbinden. Die Beiträge in dem neu erschienenen BfN-Skript „Das Soziale im Naturschutz. Theorie – Praxis – Handlungserfordernisse“ bieten eine Gesamtschau und Reflexion der Aktivitäten, die im Arbeitsschwerpunkt durchgeführt wurden und werden.

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Auenzustand selbst erfassen - Neues Verfahren online

Bonn, 09.07.2021: Mit dem Bewertungsverfahren AuenZEB (AuenZustandErfassenBewerten) steht der interessierten Fachöffentlichkeit seit heute ein neues Verfahren zur Auenzustandsbewertung zur Verfügung. Damit können Behörden, Planungsbüros, Forschungseinrichtungen und Naturschutzverbände eigenständig den lokalen Auenzustand erfassen, um so beispielsweise den Erfolg von Renaturierungsmaßnahmen zu dokumentieren. Die Softwareanwendung und die dazugehörige Handlungsanleitung sind über die BfN-Website frei verfügbar.
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Fachempfehlungen zur avifaunistischen Erfassung und Bewertung bei Windenergieanlagen-Genehmigungsverfahren

Windenergieanlagen (Foto: J. Stahmer)

Bonn, 08. Juli 2021: Fachliche Vorschläge für eine kriterienbasierte, nachvollziehbare Erfassung und Bewertung des artenschutzrechtlichen Konfliktpotenzials bei Genehmigungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb von Windenergieanlagen, werden in den BfN-Skripten 602 dargestellt. Es handelt sich dabei um Fachempfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten. Vorgeschlagen werden Methoden zur vertiefenden Sachverhaltsermittlung im konkreten Genehmigungsfall (Habitatpotential- & Raumnutzungsanalyse) sowie artspezifische Vorgaben hinsichtlich der erforderlichen Begehungstermine und Wertungszeiträume. Das Skript enthält eine schematische Entscheidungshilfe zur Einschätzung der erforderlichen Untersuchungstiefe und untersetzt die vorgeschlagenen Methoden mit konkreten Beispielskizzen.
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Rote Liste: Deutschlands Brutvögel weiterhin sehr gefährdet

Foto: Wiedehopf (Foto: J. Stahmer)

Bonn, 23. Juni 2021: Die neue Rote Liste der Brutvögel stuft von 259 in Deutschland einheimischen Vogelarten 33 und damit knapp 13 Prozent als „Vom Aussterben bedroht“ ein. 24 Arten gelten als „Gefährdet“ und 18 als „Stark gefährdet“. Bereits „Ausgestorben oder verschollen“ sind 14 Arten. Besonders betroffen sind Vogelarten der offenen Agrarlandschaft, Großinsektenfresser und Zugvögel, daneben auch Arten der Küsten und Alpen, während Arten im Wald oder Siedlungsbereich überwiegend ungefährdet sind. Die Rote Liste der Brutvögel wurde vom Nationalen Gremium Rote Liste Vögel erstellt, einem vom Deutschen Rat für Vogelschutz e. V. eingesetzten Gremium. 

Aufruf zur Unterzeichnung der Edinburgh-Erklärung durch Städte, Kommunen und Landkreise

Logo Edinburgh-Erklärung © ICLEI CBC

Berlin/Bonn, 17. Juni 2021: Im Rahmen der nationalen Vorbereitungskonferenz für die 15. Weltbiodiversitätskonferenz (CBD COP 15) rufen BMU, BfN und das Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt" Städte, Kommunen und Landkreise dazu auf, die sogenannte Edinburgh-Erklärung zu unterstützen. Die Edinburgh-Erklärung trägt die Ansprüche von Städten und Kommunen sichtbar in die internationale Biodiversitätspolitik, sie ruft zu einem ambitionierten neuen Rahmenwerk auf und gibt Impulse für das Handeln auf lokaler Ebene. Mit der Unterzeichnung werden Städtenetzwerke, Vertragsstaaten und der Europäische Ausschuss der Regionen bei den Verhandlungen zu einem ambitionierten neuen Globalen Rahmen für die Biologische Vielfalt für die Zeit nach 2020 gestärkt.
Gemeinsames Kommuniqué
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NMZB: Biodiversitätsmonitoring voranbringen – Wissen bündeln – Akteure vernetzen

Foto: Michael Pütsch

Leipzig, 27. Mai 2021: Das Nationale Monitoringzentrum zur Biodiversität (NMZB) will Akteure von Citizen-Science-Projekten bis hin zur Forschung zusammenbringen und gemeinsam mit ihnen das bundesweite Biodiversitätsmonitoring und die Erfassungsmethoden weiterentwickeln. In der Aufbauphase des NMZB soll so ein Gesamtkonzept entstehen. Des Weiteren richtet die ressortübergreifende Einrichtung eine Informations- und Vernetzungsplattform ein, um Wissen zentral zu bündeln und die Verfügbarkeit, Vernetzung und Qualität der erhobenen Daten zu fördern.
Zum Webangebot des Nationalen Monitoringzentrums

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats

Forschung am BfN


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