Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Positionspapier des BfN fordert Abbau naturschädigender Subventionen

„Naturschonendes Verhalten muss sich auch wirtschaftlich lohnen. Und naturschädigendes Verhalten darf nicht länger zu Vorteilen, sondern muss spürbar zu Nachteilen im Wettbewerb führen“, sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel mit Blick auf die Veröffentlichung des BfN-Positionspapiers zum Abbau naturschädigender Subventionen. Jährlich werden in Deutschland in den Bereichen Siedlung und Verkehr, Landwirtschaft und Energie rund 55 Milliarden Euro an naturschädigenden Subventionen gezahlt.

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Basstölpel im Flug (Foto: Mirko Hauswirth/BfN)

Bonn/ Kiel, 17. April 2019: Was haben Möwe, Rotkehlchen und Großer Brachvogel gemeinsam? Sie sind über dem Meer unterwegs, rastend, auf Futtersuche oder dem Weg zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet. Und: Sie alle können mit Offshore-Windenergie-Anlagen in Konflikt geraten. Welche Auswirkungen deren Ausbau auf ziehende und rastende Land- und Seevögel hat, ist unter anderem Thema des Projekts „BIRDMOVE“, das durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert wird.

 

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Nisthilfe in Apfelplantage (Foto: BfN)

Köln/Bonn, 16. April 2019: Mit dem PRO-PLANET-Apfelprojekt der REWE Group wurde heute ein Vorhaben als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet, das zeigt, wie auch im konventionellen Obstanbau die biologische Vielfalt gefördert werden kann. Die Würdigung überreichte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Prof. Beate Jessel. Die Auszeichnung der UN-Dekade wird an vorbildliche Projekte verliehen, die sich in besonderer Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland einsetzen.

 

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Handtaschen und Geldbörsen aus Schlangenleder, Schnitzereien aus Elfenbein, Korallen, Tierschädel und Tierfelle. (Foto: U. Euler)

Nürnberg, 10. April 2019: Welche Souvenirs dürfen nach Deutschland eingeführt werden und was ist dabei zu beachten? Darüber können sich Reisende jetzt unter www.artenschutz-online.de barrierefrei und bequem per Smartphone, Tablet oder Computer informieren. Zoll und Bundesamt für Naturschutz (BfN) haben das Online-Angebot „Artenschutz im Urlaub“ am Nürnberger Flughafen heute erstmals öffentlich vorgestellt. Die Anwendung hilft Urlauberinnen und Urlaubern dabei, die weltweit bedrohte Flora und Fauna zu schützen - und zugleich Probleme beim Zoll bei der Heimkehr zu vermeiden.

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Auf dem Foto ist das Cover von Skript 525 abgebildet

Welchen Wert Ökosysteme haben und wie sich diese in die ökonomische Gesamtrechnung integrieren lassen, ist Thema eines neuen BfN-Skripts. Die Publikation fasst in englischer Sprache die Ergebnisse einer internationalen Konferenz zusammen, die im April 2018 stattfand und vom BfN in Zusammenarbeit mit der United Nations Statistic Division und UN Environment finanziert und organisiert wurde. Ziel der Tagung war es den Dialog zwischen Entscheidungsträgern, Umweltökonomie und der Umweltökonischen Gesamtrechnung zu fördern. 

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40 Jahre Vogelschutzrichtlinie: Erfolge und Handlungsbedarf

Portraitfoto Prof. Beate Jessel

„Nach 4 Jahrzehnten Vogelschutzrichtlinie stehen Licht und Schatten eng beieinander“, sagt Prof. Beate Jessel anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Europäischen Vogelschutzrichtlinie am 2. April. „Erfreulich ist: In Deutschland sind derzeit auf knapp 6 Millionen Hektar Vogelschutzgebiete ausgewiesen. Die Bestände geschützter Arten wie Schwarzstorch oder Seeadler erholen sich. Doch gerade mit Blick auf die durch die Richtlinie erfassten Arten der Agrarlandschaft wie etwa die Wiesen brütenden Vogelarten müssen wir weiterhin auf eine naturverträgliche Ausrichtung der Agrarpolitik hinarbeiten.“

Zum Interview der BfN-Präsidentin in der Zeitschrift „Der Falke“

zur Themenseite "Artenschutzbestimmungen der Vogelschutzrichtlinie"

 

Deutschland stärkt Naturschutz in Osteuropa

Teilnehmer des des Klaus Töpfer Fellowship Programms (KTF)

Die Teilnehmenden des 4. Jahrgangs des Klaus Töpfer Fellowship Programms (KTF) haben am 8. März in Bonn im Beisein des Schirmherrs Prof. Klaus Töpfer ihre Abschlusszertifikate erhalten. Die berufsbegleitende Weiterbildung vermittelt Fachkräften im Naturschutz aus Osteuropa, dem Kaukasus und Zentralasien nicht nur Wissen, sondern auch Führungskompetenzen. So werden auch ihre Institutionen gestärkt und Netzwerke gebildet. Das KTF haben nun knapp 80 Personen aus 27 Ländern absolviert.

Informationen zum Programm

Ein gemeinsamer Weg zu mehr Biodiversität im Ackerbau

artenreiches Ackerland

Elf Punkte umfasst ein Papier, das Wege für mehr biologische Vielfalt in der Landwirtschaft aufzeigt. Erarbeitet wurde es gemeinsam von VertreterInnen der Landwirtschaft und des Naturschutzes. Vereintes Ziel ist es, seit langem bekannte Maßnahmen in eine erfolgreiche Umsetzung zu bringen. Handlungsbedarf wird neben der Finanzierung vor allem in der Administration sowie in der Kommunikation identifiziert.

zum 11-Punkte-Papier


Cover von NaBiV 166

Heft 166

Naturschutzrechtliche Steuerungspotenziale des Gebietsschutzes - Schwerpunkt Landschaftsschutzgebiete. Analysen und Empfehlungen unter besonderer Berücksichtigung der Steuerung erneuerbarer Energien

unserer Schriftenreihe "Naturschutz und Biologische Vielfalt" ist neu erschienen. 

Neuerscheinungen


Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats

Forschung am BfN


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