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Bundesamt für Naturschutz

Klimawandel

Die biologische Vielfalt und das Klima sind eng miteinander verbunden und beeinflussen einander gegenseitig.

Der gegenwärtige und insbesondere der zukünftige Klimawandel stellt eine der größten Bedrohungen für die Vielfalt des Lebens auf der Erde dar. Somit sind auch die menschliche Gesellschaft und ihre natürlichen Grundlagen in zunehmendem Maße durch den Klimawandel bedroht. Der Naturschutz kann in diesem Zusammenhang aktiv zum Klimaschutz beitragen, indem er gezielt Ökosysteme intakt hält oder renaturiert, die in großem Maßstab in der Lage sind, Kohlenstoff aufzunehmen und zu speichern. Darüber hinaus soll die natürliche Anpassungsfähigkeit von Ökosystemen an den Klimawandel gesteigert werden. Diese sogenannten naturbasierten oder ökosystembasierten Ansätze zielen auf Synergien zwischen Naturschutz, Klimaschutz und Klimaanpassung ab.

 

Unsere Themenbereiche

STANDPUNKTE DES BFN

Hier finden Sie Positionspapiere des BfN zum Thema Klimawandel:

 Öffentliches Fachgespräch im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags zum Thema "Biodiversität und Klima" am 12. Februar 2020

Zum Positionspapier 

Mehr Anpassungsfähigkeit durch mehr Vielfalt

Zum Positionspapier 

AKTIVITÄTEN DES BFN

Das BfN verfolgt zahlreiche Aktivitäten auf nationaler wie auch internationaler Ebene, um den Herausforderungen des zunehmenden Einflusses des Klimawandels sowie des Biodiversitätsverlustes gemeinsam zu begegnen.

Das BfN konzipiert und begleitet Modell- und Forschungsvorhaben zu Biodiversität und Klimawandel/-anpassung in zahlreichen Themengebieten. Es gilt eine belastbare Datengrundlage für naturschutzfachliche und politische Entscheidungen zu schaffen, u. a. durch die Analyse eintretender Veränderungen der biologischen Vielfalt, die Mitwirkung bei der Erstellung von Zukunftsprognosen und Anpassungsstrategien, die Beurteilung der Risiken beim Einsatz neuer Technologien und die Entwicklung von Indikatorensets zu Auswirkungen des Klimawandels auf die biologische Vielfalt.

Das BfN berät und begleitet politische Prozesse für eine naturverträgliche Ausgestaltung von Klimamaßnahmen, insbesondere durch die Identifikation naturbasierter Lösungen und Ansätze, welche die Auswirkungen des Klimawandels abschwächen, eine Anpassung an den Klimawandel ermöglichen und gleichzeitig die biologische Vielfalt fördern. Dafür setzt sich das BfN auf nationaler Ebene (z. B. im Rahmen von DAS und APA sowie der  Nationalen Moorschutzstrategie) wie auch auf internationaler Ebene (u. a. im Rahmen der CBD, im Kontext von IPBES und bei der Umsetzung der UNFCCC) ein.

Das BfN fördert den Austausch von Informationen und Erfahrungen zum Thema Biodiversität und Klimawandel mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis sowie einschlägigen Organisationen auf nationaler Ebene (z. B. Tagungsreihe „Biodiversität und Klima - Vernetzung der Akteure in Deutschland“) und internationaler Ebene (Europäische Fachkonferenzen zum Thema Biodiversität und Klimawandel in Kooperation mit dem Netzwerk der Europäischen Naturschutzbehörden/ENCA-Network).

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BfN Schriften 539 - Grünlandschutz in Deutschland: Treiber der Biodiversität, Einfluss von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen, Ordnungsrecht, Molkereiwirtschaft und Auswirkungen der Klima- und Energiepolitik

Nicolas Schoof, Rainer Luick, Guy Beaufoy, Gwyn Jones, Peter Einarsson, Jabier Ruiz, Vyara Stefanova, Daniel Fuchs, Tobias Windmaißer, Hermann Hötker, Heike Jeromin, Herbert Nickel, Jochen Schumacher und Maria Ukhanova
BfN-Schriften
2019
Die negativen Wirkungen auf ökosystemare Prozesse der modernen technisch/mechanischen Verfahren der Wiesenernte haben zur Folge, dass nur noch... mehr lesen
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