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Bundesamt für Naturschutz

Asien

Der Schwerpunkt der Kooperation des BfN mit Asien liegt in der Kooperation mit China. Projektbasierte Zusammenarbeit findet auch mit Ländern Zentralasiens und des Kaukasus statt.

Kooperation mit China

Das BfN pflegt eine langjährige Kooperation mit China in Themen des Naturschutzes, der Biodiversität und der Ökosystemleistungen. Hauptkooperationspartner ist dabei die chinesische Umweltforschungsakademie (Chinese Research Academy of Environmental Sciences, CRAES). Seit 2008 finden in regelmäßigen Abständen deutsch-chinesische Workshops zu ausgewählten Biodiversitäts- und Naturschutzthemen statt, welche ein zentrales Element der deutsch-chinesischen Kooperation zwischen dem BfN und CRAES darstellen. Neben der intensiven Zusammenarbeit mit CRAES kooperiert das BfN auch mit weiteren chinesischen Institutionen sowie deutschen und europäischen Partnern. Unter anderem ist das BfN auch durch seine Präsidentin in einer Arbeitsgruppe des chinesischen Nachhaltigkeitsrats (China Council for International Cooperation on Environment and Development, CCICED) vertreten.

Projekte mit weiteren asiatischen Partnerländern

Das BfN unterstützt weitere Partnerländer in Asien, vor allem bei der Nominierung von UNESCO Biosphärenreservaten und Welterbestätten. Im Rahmen des Beratungshilfe-Programms des BMU betreut das BfN zudem schwerpunktmäßig Naturschutzprojekte in Zentralasien.

Entwicklung eines UNESCO-Biosphärenreservats Indawgyi-See in Myanmar

Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit deutscher Biosphärenreservate mit Biosphärenreservaten aus dem Weltnetz, hat sich eine Kooperation Brandenburger Biosphärenreservaten mit dem Biosphärenreservat Indawgyi-See in Myanmar entwickelt. Der Indawgyi-See ist der einzige Süßwassersee Myanmars und ist von internationaler Bedeutung für den Schutz der Biodiversität und der Lebensgrundlage mehrerer zehntausend Menschen. Das laufende Projekt beschäftigt sich mit der Unterstützung des Biosphärenreservats Indawgyi-See in den Bereichen Capacity Building, See-Monitoring, Durchgängigkeit von Fließgewässern und Umgang mit den Folgen des illegalen Goldbergbaus.

Großer, ruhiger See mit einem Fischer in einem kleinen Fischerboot vor einem Hintergrund aus Bergen
Indawgyi-Lake Myanmar

Daurische Steppe - Nominierung als UNESCO-Weltnaturerbe (Russland, Mongolei)

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde die Eignung der Daurischen Steppe (Russische Föderation/Mongolei) als Weltnaturerbe untersucht. Auf Basis dieser Ergebnisse wurden die Akteure vor Ort bei der Erstehung eines Nominierungsdossiers unterstützt.  Die gemeinsame Welterbestätte wurde 2017 als „Daurian Landscapes“ vom UNESCO-Welterbekomitee anerkannt und umfasst neben den Steppen auch wichtige Feuchtgebiete. Sie ist Anerkennung der langjährigen grenzüberschreitenden Kooperation und bietet einen wichtigen Schutzraum für Zugvögel sowie die Mongolische Antilope entlang ihrer jeweiligen Flug- und Wanderrouten.

Das Foto zeigt hügelige Steppenlandschaft.
Daurische Steppe

Machbarkeitsstudie zur Nominierung der Ostmongolischen Steppen für das UNESCO-Weltnaturerbe

Zur langfristigen Sicherung der ökologisch bedeutsamen Steppen der Ostmongolei wird eine UNESCO-Welterbenominierung angestrebt. Die Machbarkeitsstudie bewertet die Perspektiven für eine Nominierung als UNESCO-Weltnaturerbe. Sie untersucht deren Werte im Vergleich zu anderen Steppenökosystemen, identifiziert Informationslücken und bewertet die Eignung potenzieller Teilgebiete.

Eine Gruppe Gazellen in der mongolischen Steppe.
Mongolische Gazellen
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