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Bundesamt für Naturschutz

Geschichte

Über 100 Jahre Tradition im Naturschutz.
1906

Gründung der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege in Danzig - der Beginn des behördlichen Naturschutzes in Preußen.

1935 Umwandlung der Reichsstelle für Naturschutz (später dem Reichsforstamt unterstellt).
1945 Einrichtung der Zentralstelle für Naturschutz (ab 1949 Zentralstelle für Naturschutz und Landschaftspflege) in Egestorf.
1952 Schaffung der Bundesanstalt für Naturschutz und Landschaftspflege in Bonn.
1962 Zusammenlegung mit der 1953 gegründeten Bundesanstalt für Vegetationskartierung und Umbenennung in Bundesanstalt für Vegetationskunde, Naturschutz und Landschaftspflege.
1976 Umbenennung in Bundesforschungsanstalt für Naturschutz und Landschaftsökologie.
1990 Integration von Teilen des ehemaligen Instituts für Landschafts-forschung und Naturschutz (DDR) (heutige Außenstelle Leipzig) und administrative Zuordnung der Insel Vilm.
1993 Gründung des Bundesamtes für Naturschutz. Integration von Teilen des Bundesamtes für Ernährung und Forstwirtschaft und des Bundesamtes für Wirtschaft. Amtseinführung von Prof. Dr. Martin Uppenbrink als erstem BfN-Präsidenten.
1999

Ernennung von Prof. Dr. Hartmut Vogtmann zum BfN-Präsidenten.

2006 Jubiläum: 100 Jahre Naturschutz als Staatsaufgabe.
2007

Amtseinführung von BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel.

2016

Einrichtung einer eigenen Abteilung für Meeresnaturschutz auf der Insel Vilm.

2020

Einrichtung des Nationalen Monitoringzentrum zur Biodiversität.

2021

Sabine Riewenherm wird auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze zur Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz ernannt.

 

Über 100 Jahre Tradition

Der staatliche Naturschutz blickte im Jahr 2006 auf seine 100jährige Institutionengeschichte zurück.

Nachfolgend finden Sie weiterführende Hinweise und Quellen zur Geschichte des Naturschutzes und seiner staatlichen Institutionen.

  • Die Stiftung Naturschutzgeschichte mit dem Archiv, Forum und Museum zur Geschichte des Naturschutzes in Deutschland in Königswinter bei Bonn hat sich die Aufgabe gestellt, die Geschichte des Naturschutzes kritisch aufzuarbeiten und das gewonnene historische Wissen für die Probleme der heutigen Gesellschaft nutzbar zu machen. Auf der Website der Stiftung sind umfangreiche Informationen, Publikationshinweise und Quellen zum Themenfeld Naturschutzgeschichte zu finden.
  • Das BfN hat Anfang 2006 ein Schwerpunktheft seiner Zeitschrift Natur und Landschaft (Heft 1/2006) der Geschichte des staatlichen Naturschutzes gewidmet. Neben dem Abriss über den amtlichen Naturschutz ("Von der Errichtung der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege bis zur ökologischen Wende in den 1970er-Jahren") werden Einzelbeiträge aus historischer Perspektive zu Arten- und Biotopschutz, Landnutzung, Fachplanung, Internationaler Naturschutz sowie über das Spannungsfeld zwischen staatlicher Aufgabe und bürgerschaftlichem Engagement behandelt.
  • Die Wegbereiter des staatlichen Naturschutzes wurden im Jahr 2006 im Rahmen einer Serie "Der staatliche Naturschutz - im Spiegel ihrer Wegbereiter" (Autor: PD Dr. Reinhard Piechocki, BfN / INA Vilm) in der Zeitschrift Natur und Landschaft vorgestellt. Die Liste der Persönlichkeiten reicht von Wilhelm Wetekamp bis Wolfgang Erz. Liste der Einzelbeiträge mit Publikationshinweisen.
  • Das BfN behandelt Themen des Naturschutzes in historischer Perspektive im Rahmen seines Arbeitsschwerpunktes "Gesellschaft". Weiterführende Informationen zu entsprechenden Fördervorhaben finden Sie hier.
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