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Bundesamt für Naturschutz

Großraubtiere

Alle Maßnahmen, die ein konfliktarmes Nebeneinander von Mensch und Großraubtier ermöglichen sowie dem Erhalt und langfristigen Überleben dieser Arten dienen, können unter dem Begriff „Management“ zusammengefasst werden. Die Überprüfung der Umsetzung von Managementzielen erfolgt durch ein darauf abgestimmtes Monitoring.
Laufender Wolf von der Seite
Laufender Wolf von der Seite

Management von Großraubtieren

Das Management erfordert zum einen wissenschaftlich fundierte Grundlagen, zum anderen auch von allen Beteiligten Kompromiss- und Einsatzbereitschaft, um das konfliktarme Nebeneinander zu gewährleisten.

Management von Großraubtieren in Deutschland

Grundlagen eines jeden Managements sind zum einen die wissenschaftlichen Daten zu Bestand und Anwesenheit von Großraubtieren,  die im sog. Monitoring (siehe Monitoring von Großraubtieren) erhoben werden. Ein weiterer Baustein eines jeden Wildtiermanagements ist die Identifizierung von Konfliktfeldern. Die Minimierung der Konfliktfelder erfolgt über verschiedene Maßnahmen, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden können, da das Wildtiermanagement im Aufgabenbereich der Bundesländer liegt.

Die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf hat die Ergebnisse der in den Bundesländern erhobenen Schäden für das Jahr 2020 in Hinblick auf Nutztierübergriffe durch Wölfe veröffentlicht. Der Bericht beinhaltet neben der Anzahl der Übergriffe durch Wölfe und der betroffenen Nutztierarten eine ausführliche Zusammenstellung der im Herdenschutz geleisteten Präventions- und der Ausgleichszahlungen der Bundesländer. So wurden im Jahr 2020 Herdenschutzmaßnahmen in 2.960 Fällen mit insgesamt 9.501.690 € durch die Bundesländer gefördert (Vorjahr: 8.038.110 €). Die Ausgaben für Ausgleichszahlungen von 942 Übergriffen waren um ein Vielfaches niedriger und betrugen 800.294 € (Vorjahr 418.246 €). Detaillierte Informationen zur Finanzierung von Herdenschutzmaßnahmen, Fördermöglichkeiten sowie zu Ausgleichszahlungen für durch Wölfe verursachte Nutztierschäden sind ebenfalls Bestandteil des Berichts.

Bei den durch die DBBW zusammengestellten Angaben zu wolfsverursachten Nutztierschäden ist folgendes zu beachten:

  • Die Verfahrensweisen und Methoden, Übergriffe dem Wolf zuzuordnen, sind aufgrund der dafür verwendeten Kriterien je nach Bundesland unterschiedlich. Somit variiert die Aussagekraft, Übergriffe auf Nutztiere dem Wolf zuzuordnen, zwischen den Bundesländern.
  • Angaben der Bundesländer, ob und mit welchen Maßnahmen die Nutztiere vor Wölfen geschützt waren, liegen leider nicht vor. Daher können Wolfsübergriffe sowohl an geschützten als auch an ungeschützten Nutztieren erfolgt sein.

Im Jahr 2020 wurden insgesamt 942 Übergriffe von Wölfen auf Nutztiere durch die Bundesländer an die DBBW berichtet, was einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von 6% entspricht (2019: 887 Übergriffe). Die Entwicklung der Anzahl der Risse ist jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. So stiegen die Rissvorfälle in einigen Bundesländern deutlich, etwa in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. In anderen Bundesländern mit einer ähnlich hohen Anzahl an Wolfsterritorien stagnierte die Anzahl der Übergriffe (Sachsen-Anhalt) oder sank sogar deutlich, wie etwa in Sachsen. Eine Verringerung bzw. Stagnation der Anzahl der Rissvorfälle im Vergleich zum Vorjahr konnte auch in nahezu allen Bundesländern mit weniger als zehn Wolfsterritorien festgestellt werden. 

Während die Anzahl der Übergriffe deutschlandweit nur moderat zunahm, stieg die Anzahl der getöteten Schafe gegenüber dem Vorjahr deutlich an. Dies ist vor allem auf den starken Anstieg der Schadensfälle bei Schafhaltungen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen zurück zu führen.

Übergriffe auf Schafe und Ziegen kommen sowohl in Gebieten vor, in denen der Wolf neu einwandert und Herdenschutzmaßnahmen nur unzureichend umgesetzt wurden. Aber auch in Gebieten mit mehrjähriger Wolfspräsenz kommt es durch die fehlende Umsetzung von Herdenschutzmaßnahmen weiterhin zu Übergriffen auf ungeschützte Schafe, wie die von den Bundesländern veröffentlichten Daten zeigen.

Einige Bundesländer veröffentlichen auf ihren Internetseiten zusätzlich zu den wolfsverursachten Nutztierrissen auch Informationen zu den Herdenschutzmaßnahmen, die bei Übergriffen von Wölfen auf Nutztiere angewandt wurden. Diesen Angaben ist zu entnehmen, dass je nach Bundesland bei bis zu 80% der Übergriffe auf Schafe diese nicht oder nicht ausreichend durch Präventionsmaßnahmen vor Wölfen geschützt waren. Dies entspricht auch den Zahlen aus dem Vorjahr. Bei den Rissvorfällen, in denen Maßnahmen des Mindestschutzes vorhanden waren, ist aus den Angaben der Bundesländer nicht ersichtlich, ob ein Wolf den Schutz tatsächlich überwunden hat oder bspw. die Schafe ausgebrochen sind. Auch sind in einigen Bundesländern Zaunsysteme als Schutzmaßnahme anerkannt, die von Wölfen leicht überwunden werden können (z.B. nicht elektrifizierte Festzäune).

Um Übergriffe auf Schafe und Ziegen zukünftig zu verringern, kommt der Umsetzung von effektiven Herdenschutzmaßnahmen eine essentielle Rolle zu. Die vom BfN und der DBBW im Frühling 2019 veröffentlichten Empfehlungen zum Schutz von Weidetieren und Gehegewild vor dem Wolf legen dar, welche Maßnahmen den besten Schutz von Weidetieren vor Wölfen bieten und sollen die für das Wolfsmanagement zuständigen Behörden in den Ländern bei der Umsetzung von Herdenschutzmaßnahmen unterstützen (BfN-Skript 530). Sie wurden von DBBW und BfN erarbeitet und mit Expertinnen und Experten des Herdenschutzes in den Ländern abgestimmt. Grundlage sind die langjährigen praktischen Erfahrungen im Herdenschutz in verschiedenen Bundesländern, sowie im europäischen Ausland.

Die Zuständigkeit für das Management von Großraubtieren liegt bei den Fach- und Vollzugsbehörden in den Bundesländern. So gibt es zum Beispiel in allen Bundesländern mit Wolfsvorkommen sog. Wolfsmanagementpläne, die sich jedoch bezüglich ihrer Inhalte unterscheiden können. In solchen Managementplänen werden neben den Erhaltungszielen auch bspw. einzelne Konfliktfelder vorgestellt und die Maßnahmen, die zu einer Konfliktminimierung beitragen, dargelegt. Diese Maßnahmen können bspw. neben der Finanzierung von Herdenschutzmaßnahmen gegen Wolfsübergriffe (sog. Präventionsmaßnahmen) oder Ausgleichszahlungen der von Wölfen getöteten Nutztiere (sog. Kompensationszahlungen) auch Öffentlichkeitsarbeit zu den Großraubtieren beinhalten. Die einzelnen Managementpläne können bei den jeweiligen Umweltministerien bzw. Fachstellen der Bundesländer kostenfrei heruntergeladen werden. Auf der Webseite der DBBW finden sich alle Managementpläne zum Wolf sowie die Ansprechstellen in den Bundesländern in einer Übersicht siehe weiterführende Informationen.

Die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) berät im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums die Bundesländer u.a. in Hinblick auf Managementmaßnahmen. Das Projektteam der DBBW arbeitet unter der Leitung des Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz (SMNG). Projektpartner sind das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland, Spreewitz, das Fachgebiet Naturschutzgenetik am Senckenberg Forschungsinstitut, Standort Gelnhausen, und das Leibniz-Institut für Zoo und Wildtierforschung in Berlin (Leibniz-IZW). Die Bundesländer können bei Bedarf die DBBW in das Management einbinden. Weiterführende Informationen zum Wolfsmanagement und zum Aufgabenspektrum der DBBW finden Sie unter weiterführenden Informationen.

Das BfN unterstützt die Länder, in deren Verantwortung das Wolfsmonitoring und- management liegt, durch wissenschaftliche Handreichungen. Diese befassen sich unter anderem mit einheitlichen Methoden der Erfassung und Bewertung von Vorkommen (BfN-Skript 413), empfohlenen Herdenschutzmaßnahmen (BfN-Skript 530), der Einschätzung von Wolfsverhalten (BfN-Skript 502) oder aber auch der Abschätzung, wo in Deutschland geeignete Lebensräume für Wölfe vorhanden sind (BfN-Skript 556, s. unten).

Das Töten von Nutztieren durch Wölfe stellt eines der bedeutendsten Konfliktfelder dar, die derzeit im Zusammenhang mit Großraubtieren zu betrachten sind.  Hierzu hat die DBBW zusammen mit dem Bundesamt für Naturschutz Empfehlungen zum Schutz von Weidetierenund Gehegewild vor dem Wolf erarbeitet. Das Papier beinhaltet konkrete Anforderungen an die empfohlenen Präventionsmaßnahmen und wurde mit Expertinnen und Experten des Herdenschutzes in den Ländern abgestimmt und von den Umweltministerien der Länder zur Kenntnis genommen.Empfehlung zum Schutz von Weidetieren und Gehegewild vor dem Wolf Skript 530.Die Veröffentlichung beinhaltet zum einen Hintergrundinformationen zu dem Konfliktpotential Weidetierhaltung und Wolf. Zum anderen werden Lösungswege aufgezeigt, wie die offene Weidetierhaltung durch entsprechende Herdenschutzmaßnahmen auf die Anwesenheit von Wölfen angepasst werden kann. Ziel von Herdenschutzmaßnahmen ist die Minimierung der durch Wölfe getöteten Weidetiere, um so auch in Regionen mit Wolfspräsenz jetzt und auch zukünftig die offene Weidetierhaltung zu ermöglichen. Eine aktuelle Statistik der einzelnen Bundesländer zu wolfsverursachten Schäden an Nutztieren finden Sie auf der Webseite der DBBW.

Neben dem Konfliktfeld Wolf und offene Weidetierhaltung ist auch der Umgang mit auffälligen Wölfen ein wichtiger Baustein des Wolfsmanagements. Auffällige Wölfe zeigen im Gegensatz zu ihren Artgenossen ein zunächst ungewohntes, unnatürliches Verhalten. Dieses Verhalten kann u.a. eine Annäherung an menschliche Siedlungen sein oder auch eine verringerte Fluchtdistanz gegenüber Menschen.

Um Wolfsverhalten in Bezug auf den daraus entstehenden Handlungsbedarf einschätzen zu können und dementsprechende Managementmaßnahmen einzuleiten, hat die DBBW im Auftrag des BfN ein Konzept mit dem Titel „Konzept zum Umgang mit Wölfen,die sich Menschen gegenüber auffällig verhalten“ erstellt (Skript 502). Dieses Konzept wurde im Austausch mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verfasst und am 8. November 2017 im Rahmen einer Pressekonferenz veröffentlicht.

Basierend auf dem ausführlichen Konzept der DBBW hat das BfN in der Novemberausgabe 2017 der Zeitschrift „Natur und Landschaft“  eine kurze Übersicht dieser Thematik mit dem Titel „Wolfsverhalten – Einschätzung und Handlungsempfehlungen für das Management“ veröffentlicht (Artikel). Dieser Artikel gibt eine Kurzübersicht über die Einschätzung von Wolfsverhalten und den daraus resultierenden Managementempfehlungen des BfN.

Auch mit der Studie „Habitatmodellierung und Abschätzung der potenziellen Anzahl von Wolfsterritorien in Deutschland“ werden die Bundesländer in ihrem Management unterstützt. So zeigt die Studie aus dem Jahr 2020, dass es in Deutschland prinzipiell viele für Wölfe geeignete Lebensräume gibt (Hintergrundpapier). Schon nach derzeitigem Kenntnisstand muss damit gerechnet werden, dass Wölfe darüber hinaus auch weitere Gebiete durchwandern. Der Förderung und Umsetzung von Herdenschutzmaßnahmen kommt daher eine maßgebliche Rolle zu, um Nutztierübergriffe dauerhaft zu reduzieren. Daher wird die frühzeitige Umsetzung effektiver Herdenschutzmaßnahmen durch Weidetierhaltende auch für solche Gebiete empfohlen, in denen bislang noch keine Wolfsterritorien vorhanden sind (s. BfN-Skript 530). Die Ergebnisse der vorliegenden Studie können den für das Wolfsmanagement zuständigen Behörden und Institutionen des Bundes und der Länder die notwendigen Informationen liefern, um eine vorausschauende Anpassung ihrer Managementmaßnahmen zu ermöglichen. Darüber hinaus ermöglichen sie einen Überblick, in welchen Gebieten nach aktuellem Wissensstand potenziell mit Vorkommen des Wolfes in Deutschland zu rechnen ist. 

Weiterführende Informationen sind dem Hintergrundpapier (s. Downloads) zu entnehmen.

Die dinarische Region auf dem Westbalkan ist eine der biologisch vielfältigsten Regionen Europas. Sie bietet auch den drei großen Beutegreifern Bär, Wolf und Luchs ein Zuhause, die damit in weiten Teilen von EU- und Nicht-EU-Mitgliedsstaaten ansässig sind. Angesichts der weitläufigen Verbreitungsgebiete dieser Arten ist eine transnationale Koordination für ihr Management wünschenswert, um so langfristig eine Basis für den Erhalt dieser Arten zu ermöglichen. Zwischen den betroffenen Regierungen existieren bislang nur wenige grenzübergreifende Initiativen zum Projektthema.

Das Hauptziel dieses Projekts ist es, eine internationale Plattform für das Management von großen Beutegreifern mit Vertretungen aus acht Ländern der dinarischen Region aufzustellen: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Kosovo, Montenegro, Nord-Mazedonien, Serbien und Slowenien. Gemeinsam werden die nationalen Verwaltungen mit anderen relevanten Interessenvertretungen aus der Landwirtschaft, der Wissenschaft, dem Jagdwesen sowie Naturschutz auf mehreren Plattform-Treffen an Leitprinzipien für die zukünftige Zusammenarbeit arbeiten. Ein Projekt-Sekretariat wird die unparteiische Steuerung des Vorhabens gewährleisten. Zu Projektbeginn erstellen adelphi und Carnivora Magna einen Hintergrundbericht, der die Situation in Bezug auf den derzeitigen Status der großen Beutegreifer, ihr Monitoring und das Management und den aktuellen Dialog in der Region bewertet. Zum Projektabschluss werden die Partner zudem verschiedene finanzielle und rechtliche Modelle für die langfristige Fortführung der Dinarischen Plattform für große Beutegreifer untersuchen und bewerten. Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Seite des Umweltbundesamtes.

Die Projektkoordination erfolgt in der Projektservicestelle des Beratungshilfeprogramm (BHP) im Umweltbundesamt. Die Fachbegleitung erfolgt im Fachgebiet Zoologischer Artenschutz des BfN. Das BHP verfolgt seit dem Jahr 2000 das Ziel, die Einführung anspruchsvoller Umweltstandards in seinen Partnerländern zu unterstützen. Ausgehend von deren aktiv formulierten Beratungsbedarfen entwickeln UBA, BfN und BMU im Dialog Beratungsprojekte und führen diese durch. Durch diesen internationalen Politik- und Wissenstransfer werden Umweltverwaltungen gestärkt, Umweltstandards angehoben und Umweltinvestitionen vorbereitet. Projektergebnisse umfassen z.B. Politikempfehlungen, Handlungsleitfäden oder Bildungsmaterialien. Das BHP bietet dazu passgenaue und effektive Beratung für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens sowie weiteren an die EU angrenzenden Staaten – ein Programm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Beim Spazierengehen oder Fahrradfahren im Wolfsgebiet ist eine Begegnung mit einem Wolf zwar selten, aber nicht auszuschließen. Begegnungen auf einer Entfernung von weniger als hundert Metern finden in der Regel dann statt, wenn Wölfe den Menschen zum Beispiel wegen entsprechender Windverhältnisse noch nicht bemerkt haben. Wenn sie den Menschen wahrnehmen, fliehen die Wölfe meist nicht panisch, sondern orientieren sich zunächst einen Augenblick und ziehen sich dann zurück. Unter allen dokumentierten Wolfssichtungen in der Lausitz waren nur einige wenige, in denen sich Wölfe Menschen genähert haben, obwohl sie deren Anwesenheit schon bemerkt hatten. Meistens handelte es sich in diesen Fällen um unerfahrene, neugierige Jungwölfe oder es überwog vor dem Fluchtimpuls das Interesse der Wölfe für Hunde oder Schafe in der Nähe der jeweiligen Person. Grundsätzlich gilt, dass man sich bei einer Begegnung ruhig verhalten und Wölfen mit Respekt begegnen sollte. Denn Wölfe sind, wie Wildschweine auch, große wehrhafte Wildtiere.

Sollte es zu einer Begegnung mit einem Wolf kommen:

Verhalten Sie sich bitte ruhig. Bleiben Sie stehen und halten Sie Abstand. Laufen Sie nicht weg, sondern gehen Sie langsam rückwärts und sprechen Sie dabei laut. Falls der Wolf nicht wegläuft, halten Sie an, schreien Sie ihn an und klatschen in die Hände. Machen Sie sich groß, um ihn einzuschüchtern. Wenn Sie mit Hund unterwegs sind, leinen Sie diesen bitte grundsätzlich an und führen Sie ihn nahe bei sich. Sollte sich ein Wolf trotzdem nähern, rufen Sie laut und klatschen Sie in die Hände, um Ihre Anwesenheit deutlich zu machen. Bitte locken Sie keine Wölfe an und füttern Sie diese keinesfalls. So verhindern Sie, dass Wölfe sich an die Anwesenheit und Nähe von Menschen gewöhnen (s. BfN Skript 502).

Melden Sie Wolfsbegegnungen an die zuständigen Länderbehörden. Auffälliges Verhalten kann so frühzeitig erkannt werden, so dass, wenn notwendig, entsprechend gegengesteuert werden kann.

Praktische Informationen für Bürgerinnen und Bürger gibt es unter anderem in dem Faltblatt „Wenn Sie einem Wolf begegnen“, das mit Unterstützung des BfN erarbeitet wurde.

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