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Bundesamt für Naturschutz

Bombina bombina - Rotbauchunke

Geschützt nach
Anhang II FFH-Richtlinie
Anhang IV FFH-Richtlinie
EU-Code
1188
Artengruppierung
Amphibien
Synonyme
Tieflandunke, Teichunke, Feuerkröte, Feuerbrotze
Status Rote Liste Deutschland
(Kühnel et al. 2009): 2 (Stark gefährdet)
Status Rote Liste Europa
(Temple & Cox 2009): LC (Nicht gefährdet)

Beschreibung

Vorsicht! Schön, aber giftig!

Als erstes verrät sich die kleine und auf den ersten Blick unscheinbare Rotbauchunke durch ihre melancholischen „Uuuh...uuuh...uuuh“-Rufe, die im Frühsommer in gewässerreichen Agrarlandschaften Nord- und Nordostdeutschlands erschallen. Um stundenlange „Unken-Rufe“ vorzutragen, legen sich die Männchen prall aufgebläht und mit ausgestreckten Hinterbeinen auf die Wasseroberfläche. Auf diese Weise halten sie ihre Rivalen auf Distanz. Nahen hingegen Fressfeinde, präsentiert die Unke ihre grell gefärbte Bauchzeichnung. Dieser so genannte Unkenreflex signalisiert Angreifern: „Vorsicht, ich bin giftig!“.
Rotbauchunken kommen in Deutschland nur im Norden und Nordosten vor. Sie besiedeln ein breites Spektrum an stehenden, pflanzenreichen und besonnten Gewässern, wie Feldsölle, Teiche oder Druckwassertümpel (Qualmwasser) und Überschwemmungsflächen in den Flussauen.

Die rot bis gelb gefleckte Unterseite der Rotbauchunken stellt eine Warntracht dar, die eventuelle Fressfeinde auf die Giftigkeit der Unken hinweist.

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet der Rotbauchunke liegt im europäisch-kontinentalen Bereich. In Deutschland kommt sie nur im Nordosten vor, wobei sie westlich bis in die Elbe-Niederung verbreitet ist. Die Laichgewässer liegen meist in der offenen Agrarlandschaft. Zur Überwinterung werden häufig benachbarte Waldbereiche aufgesucht.

Lebensraum

Die Auen der Tieflandflüsse mit ihrem vielfältigen Angebot an Stillgewässern und die Flachwasserzonen der Tieflandseen sind die bevorzugten Lebensräume der Rotbauchunke. Als Larvalgewässer werden gut besonnte, fischfreie und pflanzenreiche Stillgewässer besonders gerne angenommen.

Fortpflanzung/Biologie

Der Laich wird im Zeitraum von April bis Juli in sonnigen, meist stehenden, flachen Gewässern mit nicht zu dichtem Pflanzenbewuchs abgesetzt. Als Ruhebereiche dienen im Sommer luftfeuchte Hohlräume (z. B. unter Steinen) im nahen Umfeld der Laichgewässer, im Winter hingegen frostsichere verlassene Nagerbauten o. ä. Die Lebenserwartung liegt bei ca. 10 Jahren.

Ökologie der Art

Rotbauchunken leben heute in offenen, sonnigen Agrarlandschaften sowie in Überschwemmungsbereichen von Flussauen. Ihre ursprünglichen Lebensräume finden sich in den großen Auwäldern des Tieflandes sowie in Flachwasserzonen größerer Tieflandseen.

Rotbauchunken benötigen als Laichgewässer und Sommerlebensraum gut besonnte, möglichst fischfreie, stehende Gewässer mit einem üppigen Bewuchs von Unterwasserpflanzen. Zumeist liegen die Gewässer in der offenen Agrarlandschaft. Deren Größe spielt eine untergeordnete Rolle, jedoch sollten ausgedehnte Flachwasserzonen mit offener Wasserfläche vorhanden sein. So besiedeln Rotbauchunken Feldsölle, Tümpel, Teiche und Weiher, daneben auch verlandende Kiesgruben, ehemalige Tonstiche, Druckwassertümpel (Qualmwasser), überschwemmtes Grünland und Wiesengräben (Günther & Schneeweiß 1996). Insbesondere nach der Eiablage halten sich die Tiere auch in Gewässern auf, die nicht zur Fortpflanzung genutzt werden. Daher ist es für den Fortbestand der Rotbauchunke wichtig, dass in ihren Lebensräumen eine Vielzahl unterschiedlich gegliederter Kleingewässer vorhanden ist (vgl. Kniep 2010).

Rotbauchunken leben vorwiegend wassergebunden. Sollte das Laich- oder Aufenthaltsgewässer austrocknen, wechseln die Tiere mitunter mehrfach zwischen weiteren Gewässern und nahe gelegenen Landlebensräumen wie Feuchtwiesen, Feuchtwäldern oder Gehölzbeständen. Vor allem in den Feuchtwäldern finden sie auch ihre Winterquartiere: frostsichere Verstecke unter Totholz oder Steinen, im Wurzelbereich von Bäumen oder in Kleinsäugerbauen, die mitunter größere Ansammlungen von Tieren beherbergen (Günther & Schneeweiß 1996).

Beschreibung des Lebenszyklus im Zusammenhang mit Landnutzungsaktivitäten

Rotbauchunken verlassen das Winterquartier bei günstiger Witterung (mild und feucht) Ende März bis Anfang April und suchen ihre Laichgewässer auf. Die Wanderung fällt somit in den Zeitraum, in dem die Frühjahrsbestellung auf den Äckern und die Pflege des Grünlands (Schleppen, Düngen) durchgeführt werden. Die Fortpflanzungszeit dauert von Ende April bis Juli, wobei das eigentliche Laichgeschäft ab einer Wassertemperatur von 15°C erfolgt. Es sind mehrere Laichperioden möglich, die häufig durch ergiebige Regenfälle und Hochwasserereignisse ausgelöst werden. In einer Laichphase werden ca. 20 bis 100 Eier pro Weibchen abgelegt (Schneeweiß 2009).

Abhängig von der Temperatur schlüpfen nach wenigen Tagen die Kaulquappen, deren Umwandlung zur Unke nach 5 bis 12 Wochen, je nach Witterung ab Juni, erfolgt. Die erwachsenen Tiere wandern im Spätsommer in die Landlebensräume, in denen sich auch die Winterquartiere befinden können. Letztere werden ab Mitte Oktober aufgesucht. Während der Zeit, in der sich die Tiere in den Sommerlebensräumen aufhalten, wird im Feuchtgrünland in der Regel eine zweite/dritte Mahd durchgeführt. Die Wanderung in die Winterquartiere kann mit Pflegemaßnahmen auf den Viehweiden zusammenfallen (Mulchen überständigen Aufwuchses). 

Die Lebenserwartung von Rotbauchunken liegt etwa bei 10 Jahren, im Einzelfall auch höher. In der Regel pflanzen sich Rotbauchunken in einem Alter von zwei Jahren das erste Mal fort.

Lokale Population

Abgrenzung der lokalen Population

Im Allgemeinen gelten ausgewachsene Rotbauchunken als relativ ortstreu. Die Entfernung zwischen Laichgewässer und Winterquartier überschreitet nur selten 500 m, die Mehrzahl der Überwinterungsplätze liegt vermutlich näher. Allerdings können je nach Art und Weise der Landnutzung in Einzelfällen auch größere Strecken (> 1 km) überwunden werden (Schneeweiß 2009). Demgegenüber sind die Jungtiere vergleichsweise mobil. Nachdem sie das Wasser verlassen haben, legen sie vagabundierend große Strecken zurück, dabei werden z.T. entfernter liegende Gewässer neu besiedelt. 

Im Unterschied zu anderen Amphibienarten sind bei der Rotbauchunke auch während der Laichzeit Wanderbewegungen festzustellen: die Tiere „pendeln“ zwischen verschiedenen Lebensräumen (vorwiegend Gewässern) hin und her (Günther & Schneeweiß 1996). Hierbei können mehrere hundert Meter zurückgelegt werden.

Für kleinere Populationen (< 50 Tiere) ist nach Experteneinschätzung ein Aktionsradius der lokalen Population von ca. 500 m anzunehmen. Liegt der Gewässerverbund bei einer entsprechend größeren Population mehr als 1.500 m vom nächsten Vorkommen entfernt, ist von einer schlechten Vernetzung und somit von getrennten lokalen Populationen auszugehen. Die Angaben bei Schmidt (2006) zur Bewertung der Wertigkeit der Vernetzung liegen im gleichen Bereich.

Gefährdung

Die Umwandlung von Grünland in Acker, die Verstärkung der Düngung sowie die Überweidung von Grünlandflächen als Folgen einer Intensivierung der Landwirtschaft beeinträchtigen die Qualität der Teillebensräume z. T. stark. Die Entwässerung, besonders in Auenlebensräumen, führt zum Verlust geeigneter Laichgewässer.

Gefährdungsursachen

Die Rotbauchunke ist hauptsächlich durch den Verlust geeigneter Laich- und Nahrungsgewässer und die moderne landwirtschaftliche Nutzung gefährdet.

Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft

Folgende Maßnahmen der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft können sich nachhaltig auf Vorkommen der Rotbauchunke auswirken:

  • Entwässerung und vollständige Vernichtung von Feuchtgebieten und Kleingewässern – sowohl auf Agrarflächen, z.B. als Folge weiterer Flächenausweitungen zur Erzeugung z.B. von nachwachsenden Rohstoffen, als auch in Wäldern (Landlebensraum)
  • Lebensraumverlust durch Umwandlung von Grünland in Ackerland
  • Grünlandnutzung mit großen Düngergaben, 4-5 Schnitten, Walzen, Spritzmitteleinsatz und Vereinheitlichung der Standortbedingungen (ackerähnliche Nutzung) – oft bis an den Gewässerrand; verstärkte Nährstoffanreicherung und damit schnellere Verlandung. Chemische Unkrautbekämpfungsmittel beeinträchtigen das Wachstum bestimmter, für Amphibienlarven wichtiger Algen (Verschiebung des Artenspektrums, s. Briggs & Damm 2004)
  • Nährstoffanreicherung in den Laich- und Nahrungsgewässern bis zur Überdüngung der Gewässer als Folge der Nährstoffeinträge über Wasserzufluss (Drainagen) und Windverdriftung
  • Direkte Schädigung durch mineralische Düngung bei Hautkontakt (i.d.R. mit Todesfolge), besonders problematisch bei wandernden Tieren. (Lesen Sie mehr zur dieser Problematik unter „Gefährdungsdispositionen Amphibien“)
  • Landwirtschaftliche Chemikalien: sehr hohe Empfindlichkeit gegenüber Spritzmitteln (Greulich & Herrmann 2004)
  • Mit Besatzmaßnahmen verbundene fischereiliche und angelsportliche Nutzung der Laichgewässer
  • Aufgabe der Fischbrutproduktion in der Karpfenzucht führt zum Verlust der für die Rotbauchunke nutzbaren K1-(Karpfen-)Aufzuchtteiche (z.B. in der Lausitz)
  • Aufgabe der Uferbeweidung mit zunehmender Beschattung der Gewässer durch aufwachsende Gehölze
  • Überweidung mit der Folge der Überdüngung der Gewässer und Zerstörung des Wasserpflanzenbewuches
  • Winterliche Waldnutzung insbesondere mit schweren Erntemaschinen; aufgrund der gemeinsamen Nutzung von Winterquartieren durch viele Individuen besteht ein erhöhtes Gefährdungspotenzial
  • Verlust vielfältiger Landschaften; Beseitigung von Kleinstlebensräumen mit Bedeutung als Winterquartier (Steinhaufen, Stubben etc.)
  • Fortschreitende Verlandung oder Verschlammung der Laich- und Nahrungsgewässer

Sonstige

  • Deichneubau bzw. Deichsanierung in den großen Flussauen; auch Deichrückverlegungen sind aus Sicht der Rotbauchunke nicht uneingeschränkt positiv zu bewerten, da geeignete Lebensräume im Hinterland (Qualmwasser) verloren gehen; im Vorland ist mit Verlusten durch den Fraßdruck durch Fische zu rechnen, zumal, wenn dort auentypische, zeitweilige Überflutungen nicht akzeptiert werden
  • Zerschneidung der Landschaft und damit räumliche Trennung der Vorkommen
  • Illegale Aussetzungen von Rotbauchunken: genetische Vermischung mit unterschiedlicher Fitness, Verschleppung von Krankheitserregern (Chytridiomykose: Lesen Sie mehr zu den Auswirkungen der neuartigen Pilzerkrankung unter „Gefährdungsdispositionen Amphibien“)
  • Fische: natürliche Einwanderung von Kleinfischen (Stichlinge, Karausche, Moderlieschen) bei Überflutungsereignissen; Fischbesatz durch Hobbyangelei
  • Winterlicher Rückbau von Gleisanlagen inkl. Schotterkörper kann zum Verlust von Überwinterungsgruppen führen
  • Illegaler Tierfang: werden als Nachzucht ausgewiesen zum Kauf angeboten

Schutz

Priorität hat der Schutz geeigneter Lebensräume. Darüber hinaus sollte die Bewirtschaftung zumindest im Bereich der Laichgewässer und deren Umgebung extensiviert werden. Kleinstrukturen als Ruhebereiche im Umfeld der Laichgewässer sollten erhalten bzw. geschaffen werden. Zur Vernetzung der Vorkommen sollten Kleingewässer saniert bzw. neu angelegt werden.

Erhaltungsmaßnahmen

Handlungsempfehlungen zur Erhaltung der lokalen Population der Rotbauchunke

Die größten nutzungsbedingten Beeinträchtigungen von Rotbauchunkenlebensräumen gehen von der Landwirtschaft aus. Um die Beeinträchtigungen durch Bewirtschaftung zu verhindern bzw. zu minimieren, werden folgende Maßnahmen empfohlen:

Landwirtschaft

  • Die Tiere nehmen mehrere Ortswechsel vor (Anwanderung zum Laichgewässer, Wechsel zwischen den Gewässern, Abwanderung), so dass Korridore zwischen den Teillebensräumen amphibienverträglich bewirtschaftet werden müssen – z.B. als Extensivgrünland (Viehweiden mit geringem Besatz und moderaten Düngergaben) oder als Brachestreifen
  • Keine mineralische Düngung (mit Kalkammonsalpeter, Kali-Phosphor) während der Frühjahrswanderung (Anfang März bis Mitte Mai)
  • Kein Einsatz von chemischen Unkrautbekämpfungsmitteln und mineralischen Düngern im Umfeld der Gewässer (mind. 20 m) sowie auf den Flächen zwischen den Gewässern einer Population
  • Pufferzonen mit generell geringer Nutzungsintensität (10-50 m) um Laichgewässer (nicht nur bei Äckern); dieser Bereich kann auch als Sommerlebensraum und Winterquartier fungieren
  • Wiesenschnitt (max. 3-schürig) i.d.R. unproblematisch (wenn Düngergaben moderat), da er während Trockenperioden erfolgt, in denen die Rotbauchunke sich im Gewässer aufhält
  • Kein Einsatz von Walzen im Gewässerumfeld
  • Beweidung als Maßnahme zur Erhaltung der Laichgewässer ist günstig; Ganzjahresbeweidung mit 0,3-0,5 Großvieheinheit/ha/Jahr, Richtwert von 60-70 m Uferlinie pro Rind, um zu große Trittschäden im Uferbereich zu vermeiden
  • Auch in Ackergebieten sind bei ausreichendem Angebot an Gewässern und Landlebensräumen große Bestände möglich (Ostdeutschland); wichtig sind Gewässerrandstreifen von 10-50 m, die regelmäßig gepflegt werden müssen, um eine Beschattung der Laichgewässer zu verhindern (jährliche amphibienverträgliche Mahd, wenn Tiere im Wasser sind oder beweiden). Diese Puffer können auch als Landlebensraum fungieren, so dass weniger Einzeltiere (v.a. Jungtiere) in die Äcker abwandern
  • Erhaltung und Förderung einer vielfältigen Agrarlandschaft

Forstwirtschaft

  • Forstliche Bewirtschaftung der bekannten Winterquartiere im Wald nicht mit schweren Maschinen. Belassen von Stubben, Resthölzern und sonstigen Versteckmöglichkeiten als potenzielle Winterquartiere im Wald

Fischereiwirtschaft

  • Förderung der Jungfischproduktion in der Karpfenzucht. Werden Teiche aus der Bewirtschaftung entlassen, durch Naturschutz anpachten und entsprechend bewirtschaften (lassen), evtl. neue rotbauchunkenfreundliche Produktionszweige etablieren, z.B. Wasserflöhe als Aquarienfutter
  • Kein Fischbesatz in nicht bewirtschafteten Teichen, winterliches Ablassen der Teiche

Sonstige Maßnahmen

  • Anhebung des Grundwasserspiegels, um möglichst große Wechselwasserzonen zu schaffen
  • Verstärkte Rückhaltung der Winterniederschläge in der Landschaft
  • Aufgabe von Bewirtschaftungswegen in Gewässernähe
  • Bei Verlandung der Laich- und Nahrungsgewässer – regelmäßige Pflege erforderlich (Gehölzrücknahme, in größeren Abständen Entschlammung), ggf. Ganzjahresbeweidung
  • Förderung eines dynamischen Wasserhaushaltes – zur Schaffung großer Wechselwasserzonen
  • Jagd - keine Kirrungen (Wildfütterungen) in Gewässernähe

Erhaltungszustand

  • Atlantische Region: ungünstig - schlecht
  • Kontinentale Region: ungünstig - schlecht

Programme und Projekte

Finanzierungsinstrumente für Maßnahmen und Umsetzung von Managementplänen

  • Internetseite des BfN zu Finanzierungsoptionen von Maßnahmen im Rahmen der FFH- und Vogelschutzrichtlinie
  • Finanzierungsinstrument der EU zur Förderung von Umwelt- und Naturschutz-Projekten in Europa, LIFE+
  • Überblick über Agrarumweltmaßnahmen in Deutschland

Projekte im Internet

  • LIFE-Projekt "Bombina" mit Partnern aus Dänemark, Schweden und Lettland (SH). Sehr umfangreiche Projekthomepage der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein mit Artensteckbrief, Beschreibung der Schutzmaßnahmen und Servicebereich. 
  • Artenschutzprogramm Rotbauchunke und Laubfrosch des Brandenburgischen Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz
  • Abgeschlossenes E+E Vorhaben "Naturschutzfachliche Optimierung des großflächigen Ökolandbaus am Beispiel des Demeterbetriebes Ökodorf Brodowin"(BB). Umfangreiche Projekthomepage des 5-jährigen Vorhabens, welches die Wechselwirkungen zwischen großflächigem Ökolandbau und Naturschutz untersucht und gleichzeitig Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigt. (s. "Zielarten", "Amphibien…" - dort auch spezielle Optimierungsmöglichkeiten aus landwirtschaftlicher Sicht). 
  • Revitalisierung der Sölle in Mecklenburg-Vorpommern als Artenhilfsmaßnahmen für Rotbauchunke und Laubfrosch.
  • Wiederansiedlung der Rotbauchunke an der Aller. - Naturschutz und Natur erleben in der Allerniederung bei Osterloh - Lebensraum für Rotbauchunke, Weißstorch und Feldgrille.

Literaturhinweise

verändert nach:
Sy, T. (2004): Bombina bombina (Linnaeus, 1761). In: Petersen, B., Ellwanger, G., Bless, R., Boye, P., Schröder, E., und Ssymank, A. (Bearb.): Das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000. Ökologie und Verbreitung von Arten der FFH-Richtlinie in Deutschland. Band 2: Wirbeltiere. - Bonn-Bad Godesberg (Landwirtschaftsverlag) - Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz 69(2): 22-31.

Autoren

Kontaktinformationen für weitere Auskünfte und Hilfestellungen

Für weitere Hinweise zur Art und Hilfestellungen für die Bewirtschaftung der Lebensräume wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige Naturschutzbehörde in Ihrer Region.

Experten

Norbert Schneeweiß
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV)
Naturschutzstation Rhinluch
Nauener Str. 68
16833 Linum

Hauke Drews
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Eschenbrook 4
24113 Molfsee

Autoren

Benjamin T. Hill, Burkhard Beinlich, Katharina Mautes

Unter Mitarbeit von

Thomas Bobbe, Holger Buschmann, Christian Chmela, Martin Dieterich, Hauke Drews, Arno Geiger, Dieter Glandt, Stefan Hafner, Andreas Kronshage, Alexander Kupfer, Hubert Laufer, Uwe Manzke, Martin Schlüpmann, Norbert Schneeweiß, Matthias Simon, Karola Gießelmann, Burkhard Thiesmeier, Heiko Uthleb

Herrn Richard Podloucky danken wir für die wertvollen Hinweise.

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