Bundesamt für Naturschutz

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CITES – Aufgaben der Wissenschaftlichen Behörde

Das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten wild lebender Tiere und Pflanzen (Washingtoner Artenschutzübereinkommen-WA oder CITES) soll durch geeignete Überwachungsmaßnahmen gewährleisten, dass der internationale, grenzüberschreitende Handel mit wild lebenden Pflanzen und Tieren sowie aus diesen gewonnenen Produkten deren Überleben nicht gefährdet.

Die EG als Nicht-Vertragspartei hat die Verordnung über den Schutz von Exemplaren wild lebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels (338/97/EG) erlassen, die im Einklang mit dem Abkommen angewandt wird und für alle europäischen Mitgliedsstaaten unmittelbare Geltung hat.

Neben dem Vollzug der EG-Artenschutzverordnung und damit des Washingtoner Artenschutzabkommens, erfüllt das BfN zusätzlich die Aufgabe einer wissenschaftlichen Behörde [Scientific Authority].

Aufgaben der wissenschaftlichen Behörde:

  • Naturschutzfachliche Bewertung von Einfuhranträgen
  • Ermittlung von Grundlagendaten zum Erhaltungsstatus einzelner gehandelter Arten
  • Beratung und Durchführung von Schulungsmaßnahmen sowie die Erstellung von Vollzugshilfen und Checklisten

Aktuelles

Vertragsstaatenkonferenz - CoP 18 vom 23.05. - 03.06.2018 in Sri Lanka

Weitere Informationen

Regelungen zur Ein- und Ausfuhr von geschützten CITES- Arten

ZEET

Zusammenstellung von Einzelentscheidungen zur Einfuhr geschützter Tierarten

Linktipps

WISIA:
Das wissenschaftliche Informationssystem zum internationalen Artenschutz

CITES:
Offizielle Webseite des CITES-Sekretariats in englischer Sprache

Letzte Änderung: 22.05.2017

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