Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Erfassung mit Malaisefallen

Malaisefallen für Insekten in der Biodiversitätserfassung und im Monitoring

Abb. 1: Malaisefalle im NSG/FFH-Gebiet Egelsberg bei Krefeld, Natura 2000-Gebiet Nr. DE-4605-302 (© M. Sorg/EVK).

Ausgelöst u. a. durch den mit Malaisefallen des Krefelder Entomologischen Vereins für Teile Deutschlands nachgewiesenen hohen Insektenrückgang von über 75 % selbst in Schutzgebieten, soll ein bundesweit standardisiertes Insektenmonitoring eingerichtet werden.

Malaisefallen (s. Abb. 1) sind die beste derzeit bekannte Methode, um ein breites Artenspektrum flugfähiger Insekten zu erfassen und werden deshalb in zahlreichen Biodiversitätsprojekten und Monitoring-Programmen eingesetzt.

Die vorliegende Publikation Praktische Hinweise und Empfehlungen zur Anwendung von Malaisefallen für Insekten in der Biodiversitätserfassung und im Monitoring trägt den aktuellen Kenntnisstand zu den Einsatzgebieten, zur Funktionsweise und zum erfassten Artenspektrum zusammen. Grenzen der Anwendung, gefangene Gesamtmengen und Schwierigkeiten v. a. bei der Auswertung werden diskutiert. Auch praktische Hinweise zur Standardisierung der Fallen, zu Aufbau, Lagedokumentation, Probenaufbewahrung, Vorsortierung und ersten Auswertungsschritten werden gegeben.

Literatur:

Ssymank, A., Sorg, M., Doczkal, D., Rulik, B., Merkel-Wallner, G. & Vischer-Leopold, M. (2018): Praktische Hinweise und Empfehlungen zur Anwendung von Malaisefallen für Insekten in der Biodiversitätserfassung und im Monitoring. – Series Naturalis 1 (2018): 1-12. ISSN (print)1868-6524, (online) 2570-1266.

Letzte Änderung: 15.06.2018

 Artikel drucken