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ID 028 - Randowbruch, BB

Gebietsnummer:

Kranich ©Ralf Grunewald
Kranich ©Ralf Grunewald

028

Gebietsname:

Randowbruch

Schutzzeit:

September – November & Februar – April

Gebietsfläche (in Hektar):

1.410


Kurzbeschreibung des Gebiets:

Die Randow ist namensgebend für dieses bedeutende, von vielen Entwässerungsgräben durchzogene, Flusstalmoor bzw. Sumpfgebiet in der Kulturlandschaft Uckermark. Der Begriff Bruch, vom Mittelhochdeutschen „bruoch“ für Moor oder Sumpf, beschreibt ursprünglich Sumpfland bzw. Feuchtgebiete, wie sie insbesondere in Flussniederungen vorkommen.

Ursprünglich handelte es sich beim Randowbruch um ein Durchströmungsmoor, doch durch intensive Entwässerungsmaßnahmen wurde der Grundwasserspiegel teilweise bis auf zwei Meter unter Flur gesenkt. Der Kernbereich des Gebietes ist von der großflächigen und z.T. intensiven Grünlandnutzung der Randow-Niederung geprägt. Wälder, Trockenstandorte und Feuchtwiesen stellen aber einen bedeutenden Lebensraum für zahlreiche Vogelarten dar. Im Herbst und Frühjahr nutzen v.a. Kraniche das Gebiet zur Rast.


Weitere Informationen:

Landesumweltamt Brandenburg


Luftfahrt-bedeutsame Vogelarten:

Gesamtpopulation (Durchschnittswert): 1.500


    Kranich ©Jürgen Radzieja / PIXELIO
    Kranich ©Jürgen Radzieja / PIXELIO

Links zu Biotop- und Arteninfodatenbanken:

Natursportinfo: Informationen zu Tierarten und Lebensräumen 


Gebietskarte (aus ICAO 2010):

ID 028 Randowbruch ICAO 2010 (© DFS)
Gebietsdarstellung aus ICAO Karte 2010: ID 028 Randowbruch (© DFS)

Luftbilder des Gebietes:


Zu diesem Gebiet liegen uns zur Zeit leider noch keine Luftbilder vor.

Vielleicht können Sie uns helfen: Verfügen Sie über Luftbilder oder haben Sie die Möglichkeit solche Aufnahmen aus der empfohlenen Höhe (oder höher) zu erstellen? Wenn ja, könnte hier bald Ihr Bild zu sehen sein.

Kontakt: Michael Pütsch puetschm@bfn.de


Bilder von Arten & Lebensräumen:


Kraniche ©Ralf Grunewald
Kraniche ©Ralf Grunewald

Auf Wiesen, Äckern und Feldern suchen Kraniche Nahrung, um genügend Energiereserven für ihren teilweise mehrere tausend Kilometer langen Zug in die Winterquartiere anzulegen.


Kraniche ©Uschi Dreiucker (moorhenne) / PIXELIO
Kraniche ©Uschi Dreiucker (moorhenne) / PIXELIO

Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,20 Metern und einer Körpergröße von bis zu 1,20 Metern zählt der Kranich zu den größten heimischen Vogelarten.

Letzte Änderung: 19.03.2010

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