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ID 216 - Wulfener Bruch und Teichgebiet Osternienburg, ST

Gebietsnummer:

Blässgans ©Jannes Bayer
Blässgans ©Jannes Bayer

216

Gebietsname:

Wulfener Bruch und Teichgebiet Osternienburg

Schutzzeit:

September – März

Gebietsfläche (in Hektar):

2.916


Kurzbeschreibung des Gebiets:

Das Europäische Vogelschutzgebiet hat seinen Namen von den beiden Gemeinden Wulfen und Osternienburg im Landkreis Köthen und gehört zum Biosphärenreservats Mittelelbe. Das Schutzgebiet Wulfener Bruch ist Teil des Elbe-Urstromtals, wenige Kilometer südlich der Saalemündung nahe Dessau. Der Begriff Bruch, vom Mittelhochdeutschen „bruoch“ für Moor oder Sumpf, beschreibt ursprünglich Sumpfland bzw. Feuchtgebiete, wie sie insbesondere in Flussniederungen vorkommen.

Bis vor hundert Jahren wurde der Wulfener Bruch regelmäßig von der Elbe überflutet, später verhinderten dies Deiche und ein Entwässerungsprogramm in den Siebzigern. Heute wird versucht, das Gebiet wiederzuvernässen. Binnengewässer, Ackerkomplexe, Saatgrasland, Waldkomplexe, Grün- und Feuchtgrünland machen den Wulfener Bruch und die Teiche bei Osternienburg zu einem bedeutenden Lebensraum für zahlreiche Vogelarten. Insbesondere nordische Gänse nutzen das Gebiet jedes Jahr zu tausenden auf ihrem Zug.



Luftfahrt-bedeutsame Vogelarten:

Gesamtpopulation (Durchschnittswert): 40.000


    Blässgänse ©Jannes Bayer
    Blässgänse ©Jannes Bayer

    Saatgans ©Biologische Station im Kreis Wesel
    Saatgans ©Biologische Station im Kreis Wesel

Links zu Biotop- und Arteninfodatenbanken:

Natursportinfo: Informationen zu Tierarten und Lebensräumen 


Gebietskarte (aus ICAO 2010):

ID 216 Wulfener Bruch und Teichgebiet Osternienburg ICAO 2010 (© DFS)
Gebietsdarstellung aus ICAO Karte 2010: ID 216 Wulfener Bruch und Teichgebiet Osternienburg (© DFS)

Luftbilder des Gebietes:


Osternienburger Teiche ©S. Ellermann, LAU-Archiv
Osternienburger Teiche ©S. Ellermann, LAU-Archiv

Luftbild des Teichgebietes Osternienburg.


Bilder von Arten & Lebensräumen:


Blässgänse ©Jannes Bayer
Blässgänse ©Jannes Bayer

Blässgänse erreichen eine Flügelspannweite von bis zu 1,65 Metern. Ausgewachsene Blässgänse lassen sich übrigens u.a. anhand ihrer weißen Schnabelbasis, dem schwarz gestreiften Bauch und den dunklen Oberflügeln von anderen Wildgänsen unterscheiden.

Letzte Änderung: 28.03.2010

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