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ID 222 - Tagebausee Braunsbedra, ST

Gebietsnummer:

Blässgans ©Jannes Bayer
Blässgans ©Jannes Bayer

222

Gebietsname:

Tagebausee Braunsbedra

Schutzzeit:

September - März

Gebietsfläche (in Hektar):

2.661


Kurzbeschreibung des Gebiets:

Im Süden Sachsen-Anhalts, zwischen Halle und Leipzig, liegt die Bergbaufolgelandschaft Geiseltal mit dem großen künstlichen See bei Braunsbedra. Dort wo früher Braunkohle im Tagebau gefördert wurde, haben sich mittlerweile wertvolle Lebensräume entwickelt, so dass ein großer Teil des Geiseltals als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Waldforste, Grünlandflächen, verbuschte Bereiche, Steilhänge und offene Wasserflächen beherbergen zahlreiche Vogelarten. Vom Herbst bis zum Frühjahr suchen außerdem tausende Zugvögel, insbesondere nordische Gänse, die Röhricht- und vorgelagerten Wasserflächen sowie Gehölzbestände auf.



Luftfahrt-bedeutsame Vogelarten:

Gesamtpopulation (Durchschnittswert): 22.000


    Blässgänse ©Jannes Bayer
    Blässgänse ©Jannes Bayer

    Saatgans ©Biologische Station im Kreis Wesel
    Saatgans ©Biologische Station im Kreis Wesel

Links zu Biotop- und Arteninfodatenbanken:

Natursportinfo: Informationen zu Tierarten und Lebensräumen 


Gebietskarte (aus ICAO 2010):

ID 222 Tagebausee Braunsbedra ICAO 2010 (© DFS)
Gebietsdarstellung aus ICAO Karte 2010: ID 222 Tagebausee Braunsbedra (© DFS)

Luftbilder des Gebietes:


Zu diesem Gebiet liegen uns zur Zeit leider noch keine Luftbilder vor.

Vielleicht können Sie uns helfen: Verfügen Sie über Luftbilder oder haben Sie die Möglichkeit solche Aufnahmen aus der empfohlenen Höhe (oder höher) zu erstellen? Wenn ja, könnte hier bald Ihr Bild zu sehen sein.

Kontakt: Michael Pütsch puetschm@bfn.de


Bilder von Arten & Lebensräumen:


Blässgänse ©Jannes Bayer
Blässgänse ©Jannes Bayer

Blässgänse erreichen eine Flügelspannweite von bis zu 1,65 Metern. Ausgewachsene Blässgänse lassen sich übrigens u.a. anhand ihrer weißen Schnabelbasis, dem schwarz gestreiften Bauch und den dunklen Oberflügeln von anderen Wildgänsen unterscheiden.


Saatgänse ©Jannes Bayer
Saatgänse ©Jannes Bayer

Saatgänse zählen mit einer Flügelspannweite von bis zu 1,76 Metern zusammen mit den Graugänsen zu den größten heimischen Wildgänsen. Charakteristisch sind ihr schwarz-oranger Schnabel und der dunkle Kopf. Zwei Unterarten überwintern in Mitteleuropa: die Waldsaatgans und die Tundrasaatgans.

Letzte Änderung: 28.03.2010

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