Bundesamt für Naturschutz

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Demonstrationsbetriebe Artenvielfalt

Demonstrationsbetriebe für Artenvielfalt: Empfehlungen erschienen

Mehrjähriger Blühstreifen mit 12 Metern Breite auf einem Demonstrationsbetrieb für Artenvielfalt in Niederbayern. Foto: Laura Sutcliffe / Universität Göttingen
Foto: Laura Sutcliffe / Universität Göttingen

Bonn/Insel Vilm, 01. April 2020: Artenreiche Kulturlandschaften können am besten erhalten werden, wenn Naturschutz und Landwirtschaft Hand in Hand arbeiten. Ein gutes Beispiel hierfür sind Demonstrationsbetriebe für Artenvielfalt (DBfA). Sie erproben Naturschutzmaßnahmen und motivieren durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit Interessierte zur Nachahmung. So bauen sie entscheidende Brücken zwischen Naturschutz und Landwirtschaft.

Damit dies breitenwirksam gelingt, haben Akteure aus der Landwirtschaft und dem Naturschutz auf einem vom Bundesamt für Naturschutz organisierten Workshop an der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm im November 2019 gemeinsam fünf Empfehlungen erarbeitet:

  1. Qualität sichern durch Maßnahmenvielfalt und transparente ökologische Mindeststandards
  2. Mit ökologischem Monitoring Erfolge sichtbar machen und Akzeptanz schaffen
  3. Kompetente Beratung unterstützt die Demonstrationsbetriebe als Multiplikatoren
  4. Demonstrationsbetriebe müssen sich stärker regional und bundesweit vernetzen
  5. Rahmenbedingungen für einen Ausbau von Demonstrationsbetrieben und Naturschutzberatung in der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU schaffen

In der Tagungsdokumentation „Workshop Demonstrationsbetriebe für Artenvielfalt – Was macht sie erfolgreich?“ sind die Empfehlungen ausführlich beschrieben.